
(Michael Weyland) Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die Kürzung von Fördermitteln für den Einbau Erneuerbarer Wärme-Technologie durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags scharf. Dieser hatte Ende vergangener Woche die Mittel für das Marktanreizprogramm, aus dem u.a. Zuschüsse für Solarthermieanlagen, Holzpelletheizungen oder Wärmepumpen gezahlt werden, um 19,5 Millionen Euro gekürzt und weitere 115 Millionen des Budgets unter Haushaltsvorbehalt gestellt. BEE-Präsident Dietmar Schütz sagte dazu: "Die Regierungsfraktionen haben mit diesen Entscheidungen alle Bekundungen der Regierung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmesektor konterkariert". Wenn die Bundesregierung ihre Zusagen für den Klimaschutz einhalten wolle, sei eine deutliche Steigerung der Modernisierungsrate von Heizungsanlagen und mehr Erneuerbare Energie im Wärmesektor notwendig.
Vier von zehn Menschen im erwerbsfähigen Alter haben in Deutschland nach Angaben des Instituts der Deutschen Wirtschaft einen unbefristeten Vollzeitjob - das war vor zehn Jahren nicht anders. Die unbefristete Teilzeitbeschäftigung gewinnt dagegen seit Jahren an Bedeutung. Mittlerweile haben 10 Prozent der Bundesbürger einen solchen Arbeitsplatz. Stark zugelegt hat auch der Anteil der geringfügigen Beschäftigung. In dem Ausmaß, in dem die Bedeutung von Teilzeit, geringfügiger Beschäftigung und befristeter Jobs stieg, nahm aber der Bevölkerungsanteil ab, der nicht erwerbstätig ist. Per saldo hat der Zuwachs der flexiblen Stellen also dafür gesorgt, dass Bürger, die zuvor keinen Job hatten, eine Beschäftigung gefunden haben. Die flexiblen Erwerbsformen waren somit ein Sprungbrett in den Arbeitsmarkt.
Aktuelle Forsa-Umfrage zu Auslandsaufenthalten junger Deutscher: 16 Prozent der 18- bis 29-Jährigen planen in den nächsten zwölf Monaten einen längeren Auslandsaufenthalt. Unter den Studenten zieht es sogar ein Drittel in die Ferne. Dabei ist die Karriere der wichtigste Grund und die USA und Frankreich sind die beliebtesten Zielländer. Im Auftrag der Allianz hat das Marktforschungsinstitut Forsa im Februar 2010 mehr als 1.000 der 18- bis 29-jährigen Deutschen nach ihren längeren Auslandsaufenthalten befragt. Demnach waren 22 Prozent der Befragten schon einmal oder häufiger als sechs Wochen am Stück ohne ihre Eltern im Ausland.
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