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ETTER – die wohl wertvollste Spirituose der Welt

16.10.2008

Bei wenigen Unternehmen ist Qualität so eng mit dem Namen verbunden wie bei Etter. Seit Gründung des Familien-Unternehmens im Jahre 1870 beherrscht dieser Anspruch das gesamte Tun und Wirken. Erst wenn alle Ansprüche erfüllt und alle Qualitätskontrollen in der hauseigenen Manufaktur durchlaufen sind, erhält das Produkt sein Gütesiegel. Schlicht und einfach einen Namen: Etter.

Der Rundgang durch die Produktionsstätte der Firma Etter beginnt mit einem Fauxpas. Wieviel Schnaps pro Jahr gebrannt wird, will die neugierige Besucherin wissen und konstatiert den irritierten Gesichtsausruck des Firmenchefs. «Bitte nicht Schnaps, sondern Fruchtbrand», sagt Hans Etter und setzt zu einer Erklärung an: «Schnaps kommt von schnappen und meint hinunterkippen. Damit hat aber ein Fruchtbrand nichts zu tun. Zum Geniessen des hochwertigen Wassers braucht man Zeit und Musse.»

Es spricht der Connaisseur, der die Geschicke des international bekannten und unabhängigen Familienunternehmens in der dritten Generation leitet. Mit Stolz darf auf die Familientradition verwiesen werden, in der die Erfolgsgeschichte der Firma Etter begründet liegt. Bereits im 13. Jahrhundert waren die Vorfahren im Kanton Zug ansässig. Auf dem «Berglihof» in der Gemeinde Menzingen, dem Stammsitz der Familie, kreierte Urgrossvater und Bauer Johann Baptist Etter formidables «Chriesiwasser», betrieb das Brennen seit 1823 als Nebenerwerb und legte alsbald den Grundstein für die später so bekannten Etter Fruchtbrände. Schon damals galt Kirsch als Wundermittel und linderte die Schmerzen entzündeter Kuheuter genauso wie den Kummer unglücklich Verliebter. Im Jahre 1870 machte Johanns Sohn Paul das Chriesiwasser zu seinem Haupterwerb und gründete die gleichnamige Firma mit Sitz in Zug. 1980 zog man in einen Neubau an die Stadtgrenze, wo heute in technisch modernen und ISO-zertifizierten Anlagen rund ein Dutzend verschiedene Fruchtsorten zu gebranntem Wasser verarbeitet werden. Serviert zum Apéro oder als Krönung eines feinen Essens, verzaubern sie Nase und Gaumen von Geniessern aus aller Welt: ETTER – La fine eau-de-vie.

Die Kirschen für den Etter Kirsch stammen zu 100 Prozent aus der Schweiz. «Ursprungskompetenz Schweiz» nennt das die Firma. «Wir legen zudem grossen Wert auf den Standort Zug. Schliesslich hat unser Haus den Begriff Zuger Kirsch stark mitgeprägt.» Auch sonst unterstützt Etter die Schweizer Landwirtschaft mit einer Philosophie, die einem Bekenntnis zur Heimat gleichkommt und die Verbundenheit mit ihr ausdrückt: Das gesamte Obst - ob Kirschen, Birnen, Äpfel, Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen, Himbeere oder Quitte - stammt wohl gutbezahlt von Schweizer Bauern. Und dies ist in einer mittlerweile stark globalisierten Welt keineswegs mehr selbstverständlich.

Für alle Produkte gilt: nur die schönsten, das heisst die vollreifen, aromatischen und unbeschädigten Früchte schaffen nach einer arbeitsintensiven Ernte von den Hochstammbäumen den Weg in die Distillerie. Dem Brennmeister persönlich obliegt es dann, während der Destillation Vor- und Nachlauf vom Mittellauf zu trennen, denn nur letzterer erfüllt punkto Reinheit, Bouquet und Geschmacksintensität die Kriterien für einen tadellosen Brand. Unter Beifügung von frischem Zugerberg Quellwasser wird schliesslich der richtige Alkoholgehalt – je nach Produkt liegt er zwischen 41 und 44  Prozent - erreicht.

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