Einen „evangelischen Blick“ auf Deutschland und die Welt bietet ab heute das neue Onlineportal evangelisch.de. Unter dem Motto „mehr als Du glaubst“ berichtet evangelisch.de künftig über aktuelle Ereignisse und informiert über Fragen des Glaubens und der Religion. In der evangelisch.de-Community können die Nutzer über Themen diskutieren, die sie bewegen und sich mit anderen Menschen vernetzen und austauschen. Evangelisch.de richtet sich dabei nicht nur an fromme Christen sondern an alle, die über aktuelle Fragen der Gesellschaft informiert sein möchten und eindeutige Positionen schätzen. „Das Portal wird jung sein, bisweilen auch frech, es soll zum Nachdenken anregen und es wird auch Trost bieten“, sagt Melanie Huber, die evangelisch.de seit Anfang 2009 leitet.
Der neue Internet-Auftritt besteht aus den drei Bereichen Themen, Community und Kompass.
Im Bereich Themen berichtet ein Team von fünf Redakteuren über Aktuelles und Hintergründe aus den Ressorts Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Religion, Umwelt, Magazin, Medien und Wissen. „Das Portal soll die vielfältigen evangelischen Sichtweisen auf Deutschland und die Welt widerspiegeln“, sagt Melanie Huber. Fragen nach Gier und Gerechtigkeit angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise oder Fragen nach Bewahrung der Schöpfung angesichts der klimatischen Veränderungen gehörten auf das Portal ebenso wie die verzweifelte Frage: Wo war Gott in Winnenden?
Im Bereich der Community können die Nutzer Menschen mit ähnlichen Interessenschwerpunkten, Wertvorstellungen, Lebenssituationen oder Problemen treffen. Außerdem können sie dort Menschen finden, die zuhören. Mitglieder der Community haben die Möglichkeit, Kreise zu verschiedenen Themen zu gründen. Bereits zum Start gibt es den Kreis der Krimifans oder einen Kreis zur Bundestagswahl. Wer etwas mehr über sich erzählen möchte, kann die persönlichen Blogs nutzen. Was jemand denkt, meint, oder erlebt hat kann dort in Texten, Fotos oder Filmen veröffentlicht werden. Eine Funktion, die bei anderen sozialen Netzwerken fehlt, sind die Lebensbücher. Zu wichtigsten Ereignissen im Leben – etwa zur Taufe des Kindes, zur Hochzeit oder zur Konfirmation – können diese Lebensbücher angelegt und geführt werden. Aber auch Gedenkbücher für einen Verstorbenen sind möglich.
Im Bereich Kompass integriert evangelisch.de Informationen, Hilfestellungen und Dienstleistungen, die von der evangelischen Kirche auf den verschiedenen Seiten im Internet angeboten werden. Der Kompass soll so Orientierung im dichten Dschungel verschiedener kirchlicher Angebote liefern und auch Fragen zum Glauben und zur Religion beantworten.
Seit Januar 2009 arbeitet das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Aufbau des neuen Portals. Größere Aufmerksamkeit erreichte evangelisch.de bereits mit dem „Bibel-Twitter-Rekord“ beim 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Bremen im Mai. Mehr als 3.000 Menschen waren dem Aufruf des Internetportals gefolgt, fassten rund 4.000 Bibelstellen auf jeweils 140 Zeichen zusammen und veröffentlichten so die gesamte Bibel über den Micro-Blogging-Dienst Twitter. Zur Frankfurter Buchmesse Mitte Oktober erscheinen die getwitterten Texte der Bibel als Buch.
Für Sie entdeckt: Evangelisch.de
Einen „evangelischen Blick“ auf Deutschland und die Welt bietet das neue Onlineportal evangelisch.de. Unter dem Motto „mehr als Du glaubst“ berichtet evangelisch.de künftig über aktuelle Ereignisse und informiert über Fragen des Glaubens und der Religion. In der evangelisch.de-Community können die Nutzer über Themen diskutieren, die sie bewegen.
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