Eines der Highlight der „Berlin Fashion Week 2008“ war die Präsentation der neue Kollektion des wohl spektakulärsten deutschen Modemachers Torsten Amft. Für die Trendkollektion Herbst/Winter 2008 - 09 des Berliner Modedesigners stand der über Jahrhunderte denunzierte Templerorden als Innovationsquelle auf der Agenda. Allerdings machten Models wie Vera Gafron und Franziska Scheffer in den Roben von Torsten Amft eine weit bessere Figur, als die alten Tempel-Ritter in ihren Rüstungen.


Amft verzauberte das Publikum mit raffinierten Kleider, Kostümen, Mänteln und Blusen. Dabei dominierten die Farben schwarz, weiß und rot. Handschuhe waren ebenso ein Thema, wie die immer wiederkehrende Motive Kreuz und andere Templer-Applikationen. Als neue Trendaccessoires dienen verzierte Stirnbänder aus Kaschmir und Seidenbinder mit besticktem Knoten. Der international agierende Modemacher will mit den Kreuzmotiven auf die biblischen Grundgebote aufmerksam machen. Wenn alle Menschen sich die zehn Gebote ( die in allen Religionen verankert sind ) ins Bewusstsein rufen, würde sich die moderne Zivilisation um Einiges friedlicher gestalten.


Die präsentierten Modelle reichten vom braven Business-Outfit mit Marlene-Hosen und Bläsern über hoch geschlitzte Abendkleider, bis zu sehr sportiven Varianten. Die größte Aufmerksamkeit nicht nur der zahlreich erschienenen Pressevertreter galt jedoch den sehr, sehr kurzen Kleidchen. Wenn sich Frau für eine solche Kreation entscheidet, sollte sie sehr viel Wert auf eine tolle Strumpfhose und einen sehenswerten Slip legen, denn beides kommt dabei sehr gut zur Geltung. Noch etwas Mut braucht die zukünftige Trägerin einiger anderer Modelle, darunter einem schwarz-weißen Abendkleid, das der Trägerin die Möglichkeit gibt, den Blick auf ihren Po frei zugeben.


Andererseits hüllte Torsten Amft Frau in schwarze Gewänder, die den Körper wie eine zweite Haut umschmeicheln. Ergänzt wurden die Modelle mit Kapuzen, die nur das Gesicht frei ließen.
Egal ob damenhaft, sexy, sportiv oder fast total verhüllend – Amft konnte wieder einmal auf der ganzen Linie überzeugen.
















