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Reisen

 

KAMERUN NORD UND WEST: Verschiedenste Kulturen

07.02.2010 | Reisen

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Welches Land reicht vom feuchtesten äquatorialen Regenwald bis an den Rand der größten Wüste der Erde? An welchem Ort kann man an sonnigen Tropenstränden baden und aus 4000 m Höhe auf den Atlantik sehen? In welchem Staat leben Menschen mit über 260 verschiedenen Sprachen? Wo leben noch heute Christen, Muslime und Naturreligionen mit unterschiedlichen Kulturen friedlich zusammen? Wo können wilde Tiere, unverfälschte Natur, eine Vielzahl an einheimischen Kulturen und deutsche Kolonialgeschichte verfolgt werden? Welches Land Afrikas ist seit jeher politisch stabil und wird trotz der Herzlichkeit seiner Bewohner und seiner zahlreichen Sehenswürdigkeiten von Weltpresse und Tourismus seit Jahren nur wenig beachtet? Kamerun! Eine der interessantesten Regionen des Landes ist der Westen. Die Landschaft ist vom Atlantik über den tropischen Regenwald bis zum Grasland der Hochplateaus sehr abwechslungsreich Dank der fruchtbaren Vulkanböden liegt hier auch die landwirtschaftliche Schatzkammer des Landes.

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Reiseverlauf:
 
1. Tag: Linienflug nach Douala

Abholung am Flughafen. Transfer zum Hotel. Unterkunft. (-/-/A)
 
2. Tag: Douala, Yaounde, Nachtzug in den Norden
Vormittags Besichtigung der Wirtschaftsmetropole, Finanz-, Industrie- und Handelszentrum des Landes. Die Stadt liegt 24 km von der Küste landeinwärts an den Ufern des Wouri Flusses. Im Zentrum der Stadt befinden sich die Hauptpost und der Justizpalast, ein chinesisches Pavillon und das Rathaus. Im ersten Stock des Gebäudes gewinnt man im Stadtmuseum einen ersten Eindruck von der reichhaltigen Kultur und Handwerkskunst Kameruns.
Fahrt nach Edéa gelegen am längsten Fluss des Landes, dem Sanaga. Besuch einer der vielen Palmöl-Plantagen. Weiterreise zur Hauptstadt Yaoundé. Abfahrt unseres Nachtzuges nach Ngaoundéré um 18 Uhr. Der Zug besteht aus Waggons mit Sitzbänken (2. Klasse) und Waggons mit Abteilen 1. Klasse. Übernachtung in 2er-Abteilen der 1. Klasse mit sauber bezogenen Liegen. Essen im Abteil. (F-/-/A)
 
3. Tag: Ngaoundéré
Um 8 Uhr Ankunft in Ngaoundéré. Fahrt ins Hotel. Frühstück. Zimmerbezug
Schon bei der Ankunft spürt man eine sehr angenehme Atmosphäre. Hier lernen wir den islamischen Norden des Landes kennen. Das Zentrum der Stadt bildet der von hohen Lehmmauern umgebene Lamido-Palast. Beim Eingang dieser schönen Lehmarchitektur spendet ein von Pfeilern gestütztes Strohdach, Schatten vor der Hitze. Der Innenhof ist umgeben von Rundhütten aus Banco mit spitzen Dächern. Gegenüber vom alten Palast liegt im Kontrast dazu das moderne Gebäude der Großen Moschee Gleich daneben finden wir den Grand Marché. Besonders schön sind auch die alten Viertel der Stadt. Hier befinden sich die traditionellen Sarés, Gehöfte mit mehreren Rundhütten mit kegelförmigen Strohdächern. Übernachtung im Hotel. (F/-/A)

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4. Tag: Bénoué Nationalparks
Anreise zum Nationalpark, Mittagessen unterwegs. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von 180.000 ha, die Landschaft ist vorwiegend hügelig, seltener bergig, mit Strauchsavanne und einigen ausgetrockneten Flussbetten, Mayos genannt. Der Park wurde 1932 als Wald- und Jagdreservat eingestuft und 1968 zum Nationalpark erklärt. Der Bénoué- Fluss im Osten ist der größte Nebenfluss des Niger und führt ganzjährig Wasser. An seinen Ufern wachsen dichte Galeriewälder. Charakteristisch sind die kleinen Sandbänke und die felsigen Flussbettabschnitte mi den Hippos. Die Flusspferde grunzen und liegen den ganzen Tag grunzend im Flussbett herum. Nachts gehen sie an Land und legen auf Futtersuche weite Stecken zurück. In der Steppe sehen wir mit etwas Glück verschiedene Antilopenarten, Warzenschweine und schwarze Büffel. Die zahlreichen Affen, darunter Patas und Paviane, sind eher verspielt und neugierig. Auch die verschiedenartigsten Vögel finden hier ein Biotop. Unterkunft im Buffle Noir Camp. (F/M/A)
 
5. Tag: Über Garoua nach Maroua
Vormittags ein weiterer Parkbesuch. Fahrt nach Garoua, dem Geburtsort des ehemaligen Präsidenten, mit modernem, großzügigen und lebhaften Geschäfts- und Behördenviertel. Garoua ist auch der einzige Binnenhafen Kameruns. Bereits 1890 begann hier der Handel auf dem Schiffweg mit Yola in Nigeria. In der Landwirtschaft der Region ist der Anbau von Baumwolle dominant. Im Zentrum liegt der moderne Palast des Lamido. Gegenüber die weiße Moschee. Hinter Garoua beginnt allmählich der staubige und trockene Sahel. Maroua, drittgrößte Stadt Kameruns ist das Herz des Nordens. Die Stadt liegt an den Ausläufern der Mandara-Berge und an beiden Ufern des Mayo Kaliao. Den ganzen Tag über herrscht ein lebhaftes Treiben am breiten Fluss. Frauen schöpfen Wasser und waschen Wäsche. Hirten treiben Rinder und Ziegen zur Tränke. Unterkunft im Hotel. (F/M/A)
 
6. Tag: Besuch beim Dorfältesten in Podoko
In Oudjilla wohnt das Oberhaupt der Podoko. Er bewohnt mit seinen über 50 Frauen und den unzähligen Kindern einen riesigen Saré, der von außen wie eine Zitadelle wirkt. Durch einen schmalen Gang gelangt man in das Innere, das von hohen, hundertjährigen Lehmmauern umschlossen ist. Diese dienen nicht nur zum Schutz, sondern spenden auch Schatten. Die erste Hütte dient als Besprechungszimmer. In der zweiten und dritten Hütte befinden sich das Grab des Vaters des Chefs und der Gebetsraum. Jeder der Ehefrauen verfügt über eine eigene Hütte, zwei Speicher und eine Küche mit Feuerstelle. Alle Hütten stehen zum Schutz vor Ungeziefer auf kurzen Stelzen. Gegen Mittag Ankunft im tierreichhaltigsten Nationalpark Westafrikas, dem Waza. Zimmerbezug. Erster Streifzug durch den Park. (F/M/A)
 
7. Tag: Waza Nationalpark
Waza ist mit einer Fläche von 170.000 ha der bekannteste und tierreichste Nationalpark Kameruns und kann sich dank seiner Artenvielfalt mit manchen Parks Ostafrikas messen. Ihr Pisteur kennt jeden Weg, die besten Beobachtungsplätze, die Stimmung der Elefanten und die Stellen, an denen man zum Fotografieren aussteigen darf. Für eine Foto-Safari heisst es früh aufstehen. Gleich nach Sonnenaufgang ist die beste zeit, Tiere zu beobachten. Im Park exisiteren zwei Ökosysteme. Im Westen ein Waldgebiet mit vereinzelten Gruppen von Schirmakazien und dichtem Buschland. Im Osten dagegen erstreckt sich eine große Feuchtlandschaft mit Sumpfebenen. An verschiedenen Stellen des Reservats wurden Wasserstellen gebaut, an denen man die zur Tränke kommenden Tiere aus nächster Nähe beobachten kann. Der Artenreichtum im Park ist erstaunlich. Wenn man Glück hat entdeckt man verschiedene Antilopenarten, Wasserböcke und Giraffen. Die langbeinigen Strauße halten sich in den weiten Grasebenen auf. Warzenschweine findet man beim graben nach wertvollen Mineralien. Ganz schön aufdringlich können die verspielten Affen werden. Die Vielfalt an farbenprächtigen Vögeln ist eindrucksvoll. Adler, Kraniche, Marabus, Pelikane, Enten, Gänse, Eisvögel, Reiher, Ibisse, usw. Auf Löwen gibt es im Park keine Garantie. Doch auch hier dreht sich alles um die Elefanten. Bei der größten Tageshitze treten die Tiere aus dem Akaziendickicht hervor. Nicht selten sieht man Herden von über 50 Tieren, die fast lautlos zur Wasserstelle ziehen, denn es ist Badezeit. Sicher ein unvergessliches Schauspiel, wenn man die riesigen Tiere im Wasser spritzen und plantschen sieht. (F/M/A)
 
8. Tag: Logone Ebene
Durch den Waza Nationalpark kommen wir in die Logone Ebene zum Maga See, ein künstlich überflutetes Gebiet und dient der kontrollierten Bewässerung von Reis. Wir beobachten die Fischer bei der täglichen Arbeit. Der Maga-See ist recht fischreich. Welsen, Karpfen, Capitaine werden in der Regel mit Netzen gefischt. Was heute auf dem Mittagsmenu steht ist wohl klar. Die Menschen gehören zur Volksgruppe der Mousgoum Wenige tragen noch heute ihren traditionellen Mund- und Nasenschmuck. Am späteren Nachmittag Fahrt nach Maroua. Unterkunft im Hotel. (F/M/A)
 
9. Tag: Über den Koza Pass zum Mafa Stamm
Die heutige Route führt durch das Land der Mafa, einer unvergleichlichen Gebirgslandschaft, die mit ihren losen aufeinander liegenden Felsblöcken oft an einen riesigen Geröllhaufen erinnern. Die Straße wird steil und kurvenreich. Der Col de Koza ist erreicht. Von hier bietet sich ein herrlicher Ausblick in die weite Umgebung. Steinmauern begrenzen die kunstvoll angelegten Terrassenfelder. Jedes Fleckchen Erde wird für den Anbau von Hirse genutzt. An den steilen Flanken der Hänge kleben die kleinen Rundhüttendörfer der Mafa mit ihren spitzen Dächern Die Sarés werden von jeweils einer Familie bewohnt, Je mehr Frauen ein Mann hat, umso mehr Hütten gruppieren sich zusammen. Jedes Gehöft hat nur einen Eingang, meist zur Hangseite. Große Speicher bieten der Familie die Möglichkeit, sich über lange Trockenperioden mit Hirse, Nüssen, Bohnen, usw. zu versorgen. Camp Übernachtung in Mokolo. (F/M/A)

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10. Tag: Markt in Tourou
Heute Morgen Weiterfahrt auf einer guten Piste nach Tourou an der nigerianischen Grenze. Heute Donnerstag, ist hier Markt, vielleicht einer der interessantesten von ganz Westafrika. Hier tragen viele Frauen rot bemalte Kalebassen wie Sturzhelme auf dem Kopf. Es handelt sich hier um Goudour Frauen, einer Ethnie, die dies- und jenseits der nigerianischen Grenze beheimatet ist. Die Kopfbedeckung dient als Zeichen für verheiratet, verlobte oder bereits versprochene Frauen. Keine Kalebasse gleicht der anderen, jede ist individuell mit geometrischen Mustern bemalt. Das Angebot auf dem Markt ist groß, bunt und vielseitig. Fahrt nach Rhumsiki, durch eine Gegend, welche landschaftlich nichts zu wünschen übrig lässt. Bereits von weitem erkennen wir die verwitterten Felsnadeln von Rhumsiki. Das Dorf liegt auf 1100 m Höhe und fügt sich vollständig in die großartige Landschaft ein. Rundgang durch das Dorf. Gleich am Ortseingang stehen zwei große „Arbre de Palabre“, unter denen Männer und Frauen die wichtigsten Angelegenheiten des Dorfes beraten und Streit schlichten. Auf einem kleinen Platz zeigen die Bewohner ihre verschiedenen Handwerksarbeiten. Bekannt ist das rote, besonders gehaltvolle Hirsebier, das man probieren sollte. Übernachtung im Camp. (F/M/A)
 
11. Tag: Wanderung durch das Kapsiki Gebiet
Während einer leichten Wanderung besuchen wir kleine Dörfer und erfahren Interessantes über die Lebensweise der hier lebenden Kapsiki. Die Ethnie bewohnt das Gebiet ab Roumzou bis hinab nach Haou. Die Kapsiki bekennen sich zu Ahnen- und traditionellem Glauben. Berühmt ist das Krabbenorakel. Der Krabbenzauberer gehört zusammen mit dem Dorfältesten zu den wichtigsten Persönlichkeiten. Nach uralten Riten und mittels seiner seherischen Fähigkeiten gibt er Auskunft über wichtige Angelegenheiten im Dorf. Er setzt sich neben eine große Kalebassenhälfte, die mit Sand gefüllt ist. Unter dem Murmeln von Zaubersprüchen hebt er eine lebende Krabbe aus einem Krug und setzt sie in die Schale. Im Sand stecken kleine Holzteile. Die Kalebasse wird zugedeckt. Die Krabbe wird einige Minuten im Dunkeln gelassen. Der Wahrsager öffnet die Schale und deutet aus der Lage der Stöckchen und der Krabbe die Antworten auf die ihm gestellten Fragen. Am Abend wohnen wir dem Tanz der Kapsiki in ihren farbenprächtigen Tüchern bei. Übernachtung im Camp. (F/M/A)
 
12. Tag: Über Garoua in die Kola Schlucht
Heute haben wir eine längere Fahrt vor uns. Durch verschiedene Dörfer gelangen wir zur Kola Schlucht. Beim Ort Guider strömt der Mayo Louti braun schäumend durch eine über 20 m hohe, schmale Schlucht aus schwarzen und hellgrauen Basaltfelsen. Idealer Ort für das Mittags-Pick- Nick. Weiterfahrt nach Garoua. Unterkunft im Hotel. (F/M/A)
 
13. Tag: Fahrt zur Ngoudaba Ranch
Die heutige Fahrt führt uns zurück bis nach Ngaoundéré. Mittagspause. Weiterfahrt bis zur Ngaoudaba Ranch. Übernachtung. (F/M/A)
 
14. Tag: Zebra Ranch, Nachtzug
Die Ngaoudaba Ranch ist bekannt durch ihre Zebra Forschungen. Mit den Forschern besichtigen wir den See und die Ranch. Nach dem Mittagessen geht die Fahrt zurück nach Ngaoundéré, wo wir um 18 Uhr den Nachtzug nach Yaoundé nehmen.
 
15. Tag: Freizeit in der Hauptstadt
Freizeit in Yaoundé. Spaziergang durch die Stadt, durch seine Märkte oder einfach einen Ruhetag am Pool des Hotels. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 730 m über Meer. Um die Hauptstadt Yaoundé herum ist Kamerun am dichtesten besiedelt. Viele der 1,3 Millionen Einwohner leben in den Randgebieten der Stadt. Die Stadt wurde 1889 von der deutschen Kolonialverwaltung als wissenschaftliche Forschungsstation und als Basislager für den Elfenbeinhandel gegründet. 1895 wurde sie in Militärstation umgewandelt. Sie hatte eine wichtige Funktion bei der Besetzung des Hinterlandes durch die deutschen Schutztruppen. Im Ersten Weltkrieg wurde die Stadt von belgischen Truppen eingenommen und kam 1922 als Hauptstadt zu Französisch-Kamerun. (F/-/-)
 
16. Tag: Fahrt über das Bamoun Plateau nach Foumban
Die Straße in den Westen des Landes ist durchgehend geteert und führt über Bafia und Bamgamgté nach Bafoussam. Die Straße führt zuerst durch hügeliges Waldland, vorbei an Palmen und blühenden Flamboyants, über eine Brücke über den Sanaga durch Buschland bis nach Ombessa. Bergiges Grasland führt uns nach etwas mehr als 250 km nach Bangangté Mittagessen unterwegs als Pick-Nick. Am späteren Nachmittag erreichen wir den Hauptort des Verwaltungsbezirks Noun auf 1.200 m. Foumban ist die touristisch und kulturell interessanteste Stadt im Grasland als Sitz des Sultanats der Bamoun und als handwerklicher Mittelpunkt. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)
 
17. Tag: Foumban, Sitz des Sultans
Das Sultanat gilt als der südlichste Vorposten islamischer Kultur in Kamerun. Durch das große Eingangstor aus drei Türmen, Symbol der Bamoun, und versehen mit aufwändigen Schnitzereien, gelangt man in den Ort. Im Zentrum befinden sich der Sultanspalast, die Moschee und der Markt. Hauptanziehungspunkt ist sicher der dreistöckige Palast, welcher 1913 als Ziegelgebäude in Anlehnung an die luxuriöse Residenz des deutschen Gouverneurs in Buea errichtet wurde. Der Sultan thront im reich bestickten Gewand unter einem Sonnenschirm. In der Mitte des Gebäudes dominiert ein Turm. Der weitläufige runde Platz vor dem Palast wird zu beiden Seiten von den Frauenhäusern flankiert. Die Privatsammlung des Sultans gilt als das interessanteste Museum Kameruns. Hier wird die Geschichte der Bamoun-Dynastie auf das Anschaulichste dargestellt. Weiter besichtigen wir den Markt, die Moschee, von deren Minarett sich ein guter Rundblick auf die Stadt und den Palast bietet. Das Tam-Tam- Haus beherbergt eine riesige, sechs Meter lange Kriegstrommel. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)
 
18. Tag: Chefferie Bandjoun
Besuch der Chefferie von Bandjoun. Bandjoun ist der bedeutendste und schönste Fon-Palast im Westen, wo das Volk der Bandjoun eine eigene Dynastie hat. Auch diese Chefferie besteht aus dem Versammlungshaus, den Frauenhäusern und dem Palast-Gebäude, wo sich auch heute noch Würdenträger treffen, um über wichtige Angelegenheiten zu beraten. Links vom Haupthaus liegt das Königliche Museum, wo richtige "Schätze" aufbewahrt werden, wie z.B. alte Bilder, Ahnenfiguren, Masken, Kopfschmuck, Tanzutensilien, Möbel und mit Perlen geschmückte Kalebassen und Thronsessel. Hier werden die Thronsessel aller Fons aufbewahrt. Besuch des Marktes.
 
19. Tag: Bamenda, Reste deutscher Kolonialzeit
Abreise nach Bamenda. Unterwegs halt am Wasserfall von Metchie und am Awing See. Zimmerbezug und Mittagessen im Hotel. Bamenda ist mit etwa 450.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Kameruns. Es ist die Hauptstadt der Nordwest-Provinz und zugleich deren bedeutendste wirtschaftliche und kulturelle Metropole. Die Stadt ist ein bedeutender Handelsplatz und Verkehrsknotenpunkt mit einem (sich seit geraumer Zeit allerdings außer Betrieb befindenden) Flughafen und Straßenverbindungen zu Kameruns bedeutendsten Städten, Yaoundé und Douala. Zahlreiche kaffeeverarbeitende Betriebe sind hier angesiedelt, ebenso mehrere Behörden. Indigenes Kunsthandwerk, Masken und Figuren der Graslandethnien, sind in einem kleinen städtischen Museum am Markt zu sehen. Aus der deutschen Kolonialzeit sind noch zahlreiche Gebäude vorhanden, u. a. das berühmte Fort Bamenda, eine über der Stadt thronende Festungsanlage, und der deutsche Friedhof. Unweit gelegen ist die Ortschaft Bafut, die wir ebenfalls besichtigen.
 
20. Tag: Fahrt über Dschang nach Limbé.
Längere Fahrt nach Limbé. Halt in Dschang. Seit der Kolonialzeit ist Dschang ein bedeutendes landwirtschaftliches Zentrum. Eine Rolle spielt heute vor allem die Schweinezucht. Dschang entstand als regionales Zentrum erst in deutscher Kolonialzeit durch die Anlage einer Militärstation innerhalb der Foréké-Chefferie, die im Mai 1907 die frühere Station Fontemdorf als Bezirkssitz ablöste. Bis 1912 stand Dschang als Sitz der 8. Kompanie der Kaiserlichen Schutztruppe unter Militärverwaltung und wurde dann in Zivilverwaltung überführt und 1913 zum Bezirksamt erhoben. Schon in deutscher Zeit wurde die erste landwirtschaftliche Versuchsstation angelegt. Besuch der Teeplantagen in Buea (deutsche Kolonialstadt, am Mount Cameroon). Weiterfahrt nach Limbé. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)
 
21. Tag: Atlantik Küste
Besuch des Lavastroms von Bakingili, der Mount Cameroon-Vulkan ist hier im Jahre 2000 letztmals ausgebrochen. Besuch des Botanischen Gartens und des Zoos. Nach dem Mittagessen Abreise nach Douala. Transfer zum Flughafen für den Rückflug. (F/-/-). Badeverlängerung in Limbé auf Anfrage.
 
22. Tag: Ankunft Europa
Zwischenlandung und individuelle Heimreise.

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Reisepreis Kleingruppe:
3’940 € Person im Doppelzimmer
 235 € Person Zuschlag Einzelzimmer 
   
eingeschlossene Leistungen:
- Flug Europa-Douala
- Deutschsprachige Reisebegleitung
- alle Transfers laut Programm in klimatisierten Geländewagen, Anschlusswoche im Kleinbus.
- zwei Fahrten im Nachtzug der Transkamerun Eisenbahn im Schlafwagen, 1. Klasse
- 14x (20x) Übernachtungen (DZ): 11x (17x) gute Mittelklassehotels mit DU/WC, 2x Schlafwagen, 1x Zeltlager Mokolo
- Verpflegung: 14x (20x) Frühstück, 13x (19x) Abendessen
- Dorfbesichtigungen in Ngaoundere, Garoua, Podoko, Mousgoum
- Safaris in den National Parks von Benoue, Waza
- Marktbesuch in Mokolo, Goudour und weiteren kleineren unterwegs
- Wanderung ins Kapsiki Gebiet
- Besuch der Ngaoudaba Ranch
- Dorfbesichtigung in Foumban, Bandjoun, Bamenda, Limbé
- Strandspaziergang zum Lavastrom
- Botanischer Garten Limbé
- Parkgebühren laut Programm
- In den Nationalparks werden Sie von einheimischen Parkwächtern begleitet, welche französisch oder englisch sprechen
- Infomaterial
- Landkarte, Reiseführer

nicht eingeschlossene Leistungen:
- Visum 100 €
- Getränke
- persönliche Ausgaben
- Trinkgelder

Teilnehmer:
4 bis 8 Personen

Reisedaten:
30.03.10 - 20.04.10
04.05.10 - 25.05.10
02.11.10 - 23.11.10
30.11.10 - 21.12.10
 
Reiseanmeldung unter 0041 61 683 4885 oder Email.
Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und Ihre Flugwünsche.
Für Fragen und Anregungen zur Reise stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Individualreisen für Kamerun? www.afrikareisen.es

 

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