In dem übernatürlichen Action-Thriller LEGION wird ein abgelegenes Diner unvermittelt zum Schauplatz eines Kampfes, bei dem es um nichts Geringeres geht, als um das Überleben der Menschen. Als Gott den Glauben an die Menschheit verliert, entsendet er eine Legion von Engeln, damit sie die Apokalypse über die Erde bringen. Die letzte Hoffnung der Menschen gründet sich auf eine Gruppe von Fremden, die mitten in der Wüste gefangen sind, sowie auf den Erzengel Michael (PAUL BETTANY).
Die Visual Effects in LEGION
Mit LEGION kommt am 18. März ein übernatürlicher Action-Thriller in die Kinos, in dem PAUL BETTANY als Erzengel Michael um das Überleben der Menschheit kämpft – zusammen mit einer Gruppe von Fremden in einem Diner mitten in der Wüste.
Um das Chaos des Weltendes zu visualisieren, brauchte es eine ganze Armee an Spezialisten. Regisseur Scott Stewart setzte bei der Erschaffung der Armee der Engel, der Horden der Verdammten und der Plagen, die die Erde heimsuchten, auf eine Mischung aus praktischen Lösungen und High-Tech-Visual-Effects: „Im Gegensatz zu High-Budget-Filmen, wo man nahezu alles mit dem Computer machen kann, haben wir oft reale Effekte eingesetzt, die später nachbearbeitet wurden“, sagt Stewart.
Auf diese Weise wurde zum Beispiel auch die unheimliche Prophezeiung der älteren Frau in einem Café – eine der schaurigsten Szenen des Films – umgesetzt: „In dieser Szene stürmt eine kleine alte Dame wie ein Bulle durch das Diner und klettert an der Wand hoch zur Decke. Hierbei kombinierten wir Close-Ups der realen Schauspielerin in einer auf dem Kopf stehenden Nachbildung des Sets mit Wide-Shots einer Stuntfrau, die am echten Set mit Hilfe von Gurten an der Decke hing. Dazu kam dann noch eine CG-Version der alten Frau, die flink an der Wand hochklettert“.
Die Idee, den Schauspielern echte Engelsflügel zu verpassen, wurde verworfen, weil die CG-Variante sowohl glaubwürdiger als auch zweckmäßiger war. Digitale Flügel unterstützten zudem das Konzept der Filmemacher weitaus besser: „Die Flügel sehen aus, als bestünden sie aus echten Federn, andererseits sind sie hart genug, um Kugeln abzuwehren“, erklärt Stewart.
Für den Showdown zwischen den Erzengeln Michael und Gabriel benutzte Second-Unit-Regisseur und Stunt-Koordinator John Medlen ein ausgeklügeltes Kabel-System und speziell designte Waffen. Die Beteiligten am Set verpassten der gewissenhaft geplanten Kampf-Choreografie schon bald den Namen „Angel Fu“. „Es war unglaublich zu sehen, wie Paul Bettany dort oben in den Seilen „herumflog“ und Kevin Durand mit Tritten bearbeitete. Die beiden trainierten sehr hart für diese Szene und konnten so alles selbst umsetzen. Sie hingen dort oben wirklich selbst in den Seilen“, versichert Medlen.
Zu den eher ungewöhnlichen visuellen Effekten des Films gehören Michaels geheimnisvolle Tattoos. Es dauerte jeden Tag mehrere Stunden, um die individuell entworfenen Muster auf seinem Körper anzubringen. Die Motive wurden vom Tattoo-Künstler Rick Stratton entworfen und zunächst auf ein Papiermodell von Bettanys Körper angepasst. Später wurden sie digitalisiert, um so mehrere Ausfertigungen herstellen zu können. Stratton erklärt: „Wir kreierten geometrisch korrekte Piktogramme, die wie Leiterplatten oder Kornkreise aussehen. Alles, was auf Michaels Körper geschrieben ist, hat eine konkrete Bedeutung. Wir benutzten die Vorlagen auch auf den Waffen und auf der Rüstung; wenn man ganz genau hinschaut, entdeckt man sie außerdem als Textur auf den Engelsflügeln“.
„LEGION erzählt eine einzigartige Geschichte, hat großartige Schauspieler und wilde Special Effects“, fasst Produzent David Lancaster zusammen.
LEGION
Regie: Scott Stewart
Darsteller: Dennis Quaid, Kate Walsh und Lucas Black
Sony Pictures
Kinostart: 18. März 2010
www.legion-film.de
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