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Spiel, Satz, Sieg

Wie beliebt ist Tennis in Deutschland?

Denkt man heute an die beliebteste Sportart der Deutschen, kommt einem meistens eine Weltsportart in den Sinn: „König Fußball”.

Tennis hingegen hinkt in Sachen Beliebtheit dem Fußball weit hinterher. Dabei war Deutschland in nicht allzu ferner Vergangenheit ein Top-Nährboden für Tennis-Weltmeister.

Es gab eine Zeit, in der der „Sport der Könige“ von Boris Becker, Steffi Graf, Anke Huber und Michael Stich aus Deutschland dominiert wurde. Aber seit den Glanzzeiten des deutschen Tennis in den 1980er und 1990er Jahren mit den Rekorderfolgen der deutschen Tennisstars hat das Spiel an Popularität verloren.

Renaissance im Tennis

Deutschland hatte einmal mehrere Top-Tenniswettbewerbe im Jahr, aber nachdem das Hamburger Männerturnier 2008 seinen Masters Series-Status verloren hatte und das Berliner Frauen-Event 2007 ausfiel, gab es in Deutschland kein großes Publikum mehr für Tennis. Aufgrund finanzieller Probleme im Deutschen Tennis Bund (DTB), der mit ca. 1,4 Millionen Mitgliedern und über 9000 Vereinen der größte Tennisverband der Welt ist, und der mangelnden Vertretung Deutschlands unter den Top-Tennisspielern verlor Tennis in den späten 2000er Jahren an Popularität. Dank jüngerer deutscher Tennistalente wie Alexander Zverev und Angelique Kerber aber erlebt Tennis eine, wenn auch bescheidenere, Renaissance - nicht zuletzt durch Sportwetten, wie zum Beispiel bei William Hill Tenniswetten. Denn genauso schnell, wie der Tennisball von zwei Tennisspielern über den Platz hin und her geschlagen wird, können Tenniswetten mit der richtigen Strategie ebenso schnell und dazu noch lukrativ sein.

Der Tennishöhepunkt

In den 90er Jahren erreichte der Tennissport in Deutschland seinen sportlichen Höhepunkt: Tennis rangierte auf der Beliebtheitsskala mit dem Fußballsport auf dem gleichen Level und wurde zum Publikumsmagnet in den Tenniscourts und vor den TV-Bildschirmen - vor allem dank zweier Top-Tennisgrößen aus Deutschland: Steffi Graf und Boris Becker. Der frühere deutsche Damenchampion Steffi Graf - sie gewann zwischen 1988 und 1996 sieben Frauen-Einzelmeisterschaften in Wimbledon - ist heute vor allem für ihre Ehe mit dem ehemaligen amerikanischen Tennischampion Andre Agassi und ihr zurückgezogenes Familienleben in Las Vegas bekannt.

Der frühere Tennis-Weltmeister Boris Becker, der als jüngster Spieler jemals Wimbledon gewann, sorgt heute eher mit seinem turbulenten Leben aus Ehe, Scheidung und finanziellen Problemen für Schlagzeilen. Im Juni 2017 musste er in Großbritannien Insolvenz anmelden, da er seit langem Schulden bei einer Privatbank hatte. Er verdient aber weiterhin gutes Geld als Tennis-TV-Kommentator und als Sprecher für verschiedene Produkte. Zuletzt war Becker 2017 für die Förderung des deutschen Tennis und die Förderung neuer Talente für den Sport zuständig. Er wurde zum Herren-Tennisleiter des Deutschen Tennis-Bundes ernannt. Becker lebte in zweiter mit seiner Frau, dem ehemaligen niederländischen Model Sharlely „Lilly“ Kerssenberg, und ihrem Sohn Amadeus Benedict Edley Luis Becker in Großbritannien (Wimbledon). 2018 gab das Paar die Trennung bekannt.

Die neue Graf?

Die deutsche Tennisspielerin Angelique Kerber (geboren 1988) wurde im Juli 2018 in Wimbledon als neue Steffi Graf gefeiert, als sie Serena Williams besiegte und die erste deutsche Tennismeisterin wurde - wie Steffi Graf im Jahr 1996. Der Weg zu diesem Erfolg war jedoch nicht einfach. Nach dem Sieg über Venus Williams im Wimbledon-Halbfinale 2016 stand Kerber Williams gegenüber, die entschlossen war, ihren 22. großen Einzeltitel zu gewinnen, und versuchte, mit Steffi Grafs Rekordleistung von sieben Frauen-Einzelmeisterschaftsgewinnen in Wimbledon gleichzuziehen. Die in Bremen geborene Kerber hatte zuvor Serena (und ihre Schwester Venus) besiegt. Die 34-jährige Serena verlor ihr Australian Open-Angebot an die 28-jährige Kerber. Kerber, die Steffi Graf gut kennt, konnte Serena aber nicht daran hindern, Grafs Single-Rekord zu erreichen. Serena musste in ihrem Kampf um die Verteidigung ihres Spitzenplatzes im Jahr 2018 allerdings Krankheits- und Mutterschaftsprobleme überwinden. Trotz einer sehr starken Leistung verlor die siebenfache Meisterin schließlich ihr Wimbledon-Finale gegen Kerber mit 6-3 und 6-3.

Kerber, die einen polnischen Vater und eine deutsche Mutter hat, besitzt die doppelte deutsch-polnische Staatsbürgerschaft. Sie trainiert in einer speziellen Tennisanlage in Puszczykowo, Polen, die ihr Großvater mütterlicherseits, Janusz Rzeźnik, eigens für sie gebaut hat. Obwohl sie in Bremen geboren wurde, wuchs Kerber in Kiel auf, wo sie im Alter von drei Jahren mit dem Tennisspielen begann.
 
„Super Sabine”

Die Berlinerin Sabine Lisicki (geboren 1989) machte beim Wimbledon-Turnier 2013 auf sich aufmerksam, als sich die deutsche Tennismeisterin an der Amerikanerin Serena Williams und der Polin Agnieszka Radwanska vorbeischlug. Sogar Steffi Graf selbst schrieb Lisicki ihre Glückwünsche und Ermutigungen, als der damals 23-jährige Star in London in die Endrunde aufbrach. Auf ihrer Facebook-Seite schrieb Graf auch ein Lob für Lisicki und gratulierte ihr mit „Super Sabine“. Anfang 2016 wurde Lisicki als Nummer 1 der Weltrangliste eingestuft. Allerdings gewann die Französin Marion Bartoli 2013 in Wimbledon den Titel als Frauen-Einzel. Lisicki erreichte ein weiteres Viertelfinale bei den Wimbledon Championships 2014 und gewann ihren ersten Titel seit drei Jahren, als sie die Hong Kong Tennis Open 2014 gewann. Die gebürtige Sabine Katharina Lisicki aus Troisdorf wurde 2006 Profi. Sie lebt und trainiert in Bradenton, Florida.

Deutschsprachige Tennisstars, die Karriere machten

Derzeit der führende Spieler aus dem deutschsprachigen Raum ist der der Schweizer Tennismeister Roger Federer (geboren 1981). Er hatte 237 Wochen in Folge die höchste ATP-Position (Associationof Tennis Professionals) inne. Ab März 2011 wurde er von der ATP auf Platz drei der Welt gewählt. 2013 schied Federer allerdings in Wimbledon aus. Eine weitere Schweizer-Deutsche Tennisgröße ist Martina Hingis (geboren 1980). In der ehemaligen Tschechoslowakei geboren, ist Hingis eine pensionierte Schweizer Profi-Tennisspielerin, die insgesamt 209 Wochen lang die Weltspitze im Tennis innehatte.

Auch wenn es heute keine vergleichbaren deutschen Tennisgrößen wie Steffi Graf oder Boris Becker auf dem Tennisplatz gibt und Fußball nach wie vor der ungeschlagene König der beliebten Sportarten in Deutschland ist, feiert Tennis auf der Beliebtheitsskala in Deutschland ein kleines Comeback - so können Sportinteressierte mit fundierten Kenntnissen auch in diesem Sportbereich etwas Geld verdienen.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 08.08.2019

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