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28.05.2017

 

 

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Getestet: Landhaus „Zu den Rothen Forellen" in Ilsenburg/Harz

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Das Landhaus „Zu den Rothen Forellen" hat eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich: Einst ein Heim der DDR-Gewerkschaft FDGB, wurde es nach der deutschen Einheit zu einem Hotel umgebaut. Interne Schwierigkeiten sorgten trotz eines Michelin-Sternes für das Restaurant des Hauses für turbulente Zeiten. Nach der Übernahme durch die Gruppe „Privathotels Dr. Lohbeck GmbH & Co. KG“ begann eine hoffnungsvollere Zeit: Derzeit ist das Landhaus „Zu den Rothen Forellen" das einzige Fünf-Sterne-Hotel Sachsen Anhalts.

Forellenstube_Neu_Oktober_2010_Tisch.jpg Forellenstube_Servicekraft.jpg Landhaus_Zu_den_Rothen_Forellen_Hotstone.jpg

Doch genau diese fünf Sterne machen Kopfschmerzen, denn die muss sich das von Direktor Sebastian J. Ott geführte Haus erst noch verdienen. Man sieht dem Hotel an, dass es ständig erweitert wurde, verläuft sich schnell und viele Gäste müssen auf dem Weg zu Schwimmbad und Sauna einen unbeheizten Gang benutzen. Wie man ohne einen Fitnessbereich fünf Sterne bekommen kann, ist wenig verständlich. Auch die sehr wohnlich eingerichteten Zimmer entsprechen nicht dem reklamierten Luxusstandard. Es fehlen – zumindest im getesteten Zimmer – eine Badewanne und ein Schreibtisch. Völlig unzureichend – immer am eigenen Anspruch gemessen – ist der Kleiderschrank: Für zwei Personen reicht er hinten und vorn nicht aus. Wer im Landhaus „Zu den Rothen Forellen" ein Zimmer bucht, sollte sehr genau nachfragen, wie diese ausgestattet sind.

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Aushängeschild des Landhaus „Zu den Rothen Forellen" ist sein Ein-Sterne-Gourmet-Restaurant „Forellenstube“ mit Axel Kammerl als Chef. Der dreißigjährige Bayer bleibt seiner heimischen alpenländischen Küche auch im Harz treu. Leider findet der Name des Landhauses auf der Speisekarte kaum Niederschlag: Wer Forelle in ungewöhnlichen Kombinationen erwartet, sieht sich ebenso enttäuscht wie derjenige, der die verschiedenen Variationen Harzer Käses probieren möchte: In der „Forellenstube“ kommt er nicht auf seine Kosten. Allerdings bietet der Barkeeper immerhin einen Cocktail „Rothe Forelle“. Leider spielt die namensspendende Forelle auch ansonsten im Hotel nur eine Nebenrolle.

Hoch im Kurs steht das Haus bei Radfahren, vor allem bei Mountainbikern. Das Landhaus „Zu den Rothen Forellen“ bietet seit Juni 2010 ein „FahrRADies“ mit Reparaturstation und Werkzeug, einen Waschplatz für Rad und Schuhe, Schuhständer und die kostenfreie Reinigung der Radtrikots über Nacht. Wer sich nach den Strapazen erholen möchte, kann sich den kundigen Händen der Mitarbeiterinnen im hauseigenen Beauty-Bereich „Forellen-Spa“ anvertrauen.

Sicherlich wird sich in den kommenden Monaten noch einiges zum Besseren wenden, denn laut Direktor Ott sollen nochmals deutlich mehr als vier Millionen Euro investiert werden, es sollen neue Suiten und Zimmer entstehen und der Wellnessbereich von 350 auf 1.000 m² erweitert werden. Nötig ist es, um dem eigenen Fünf-Sterne-Anspruch gerecht zu werden, denn noch ist man vom Niveau anderer Fünf-Sterne-Häuser wie dem „Adlon“ in Berlin oder „Bayrischen Hof“ in München weit entfernt.

Das heißt jedoch nicht, dass man im Landhaus „Zu den Rothen Forellen" nicht gut aufgehoben ist - das Hotel ist ein sehr guter Ausgangspunkt für einen wunderbaren Harz-Urlaub. Der Service stimmt, dass Hotel ist sehr gut geführt, hat eine Top-Gastronomie, sehr freundliche und engagierte Mitarbeiter (Achtung: Stellen frei) und bietet zahlreiche Annehmlichkeiten für den verwöhnten Gast. Bei  einem Preis ab 90 Euro pro Person im Doppelzimmer inkl. Frühstück fehlt allerdings noch das notwenige Tüpfelchen auf dem „I“.

Testergebnis: Empfehlenswert – auch wenn das Hotel eher der Kategorie 4+ zuzuordnen ist.

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Veröffentlicht am: 17.10.2010

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