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23.05.2017

 

 

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Cognac G & A "Domaine de Commune"

GABRIEL & ASSOCIES führt Sie zur ursprünglichen Art der Cognac-Produktion zurück. Heutzutage werden die meisten Marken aus einem Cuvée von Cognac verschiedenster Herkunft hergestellt. Bevor das Verschneiden angewandt wurde, stammten die meisten Cognacs aus jeweils einem einzigen Gebiet, wovon jedes einen individuellen Charakter besaß. Das nannte man «Lagen-Cognac» (single district-cognac). GABRIEL & ASSOCIES möchte wieder Cognacs bieten, die den Gaumen aller Anhänger von echtem, althergebrachten und unverfälschtem Eau-de-Vie erfreuen.

1860 bewies der französische Geologe Coquand seine Theorie über die Beziehungen zwischen Boden und Cognac-Qualität. 1938 erteilte die französische Regierung die Genehmigung zur Teilung der Cognac-Region in 6 verschiedene Gebiete, die Coquand und einige Visionäre zuvor bereits festgelegt hatten. Bis heute, siebzig Jahre später, ist der Name des Gebietes, aus dem der auf dem gesamten Weltmarkt vertretene Cognac stammt, den meisten Flaschenetiketten immer noch nicht zu entnehmen.

Wir haben unsere Philosophie auf der Basis von Coquands Theorie entwickelt: Ein guter Cognac muss im Geschmack den Ausdruck seines Bodens wiedergeben. Er muss seine Geschichte erzählen, nämlich woher er kommt und wie er gemacht wurde. In den letzten Jahren haben wir die besten Winzer aus jedem Gebiet ausgewählt und mit ihnen zusammen kleine Cognac-Mengen gebrannt, altern lassen und kleine Partien aufbewahrt, die alle ausschließlich die Eigenschaften ihres speziellen Anbaugebietes aufweisen. Jetzt können wir diese besonderes kleinen Mengen nicht verschnittenen Cognacs anbieten, die individuell gealtert und dann in Flaschen abgefüllt wurden, damit ihr Charakter voll erhalten bleibt.

Jedes Etikett von GABRIEL & ASSOCIES informiert über Lage und Anbaugebiet des Cognacs, sowie über die Domaine, von der die Weine kommen. Um den Erhalt des einzigartigen Charakters eines jeden Cognacs zu sichern, haben wir eine sehr strenge Methode entwickelt, die alle mit uns arbeitenden Winzer anwenden.

DER BODEN (TERROIR)

Die Cognac-Weinberge setzen sich aus 6 verschiedenen Regionen und 6 unterschiedlichen Lagen (crus) zusammen. Unter den 4 Hauptregionen haben wir die Gebiete ausgewählt, die die geschmackvollsten Cognacs hervorbringen. Cognac ist zunächst ein Weißwein, der gebrannt bzw. destilliert wird. Eine fachgerechte Destillation konzentriert und intensiviert alle aromatischen Nuancen des Weines, welche wiederum durch die Traubenauswahl und den Boden, auf dem die Weine angebaut wurden, bestimmt sind. Daher spielen bei der Qualität des Cognacs der Boden, die Traube und das Mikroklima eine so wichtige Rolle.

DIE PFLEGE DES WEINBERGS

Wenn die besondere Güte des Bodens erhalten bleiben soll, ist bei der Pflege des Weinbergs große Sorgfalt aufzuwenden. Wir bestehen darauf, dass sämtliche Weinbauern, die für GABRIEL & ASSOCIES tätig sind, keinerlei chemische Unkrautvernichtungsmittel einsetzen. Wir bevorzugen außerdem kleine Erntemengen und alte Weinstöcke. In den letzten 5 Jahren betrug unsere Ernte durchschnittlich 85 hl pro Hektar, während die für das Gebiet übliche Menge bei 100 hl pro Hektar liegt. Die Erntezeit wird mit Bedacht festgelegt, um möglichst hochwertige Weine zu erhalten, die sowohl ihr ursprüngliches Aroma, als auch ihren Säuregrad beibehalten.

Die Weine haben einen durchschnittlichen Alkoholgehalt von 8,5 vol. %, Weine mit höherem Alkoholgehalt ergeben in der Regel größere Cognacmengen, jedoch wäre dann das Endprodukt dünn und trocken. Weine mit niedrigerem Alkoholgehalt ergeben dafür einen aromatischen Cognac mit abgerundetem Geschmack. Viel zu oft heißt es fälschlich, ein guter Cognac werde aus schlechten Weinen hergestellt. Allerdings ist es gar nicht möglich ist, aus Weinen niederer Qualität guten Cognac herzustellen. Ziel eines guten Branntweinbrenners ist, alle aromatischen Elemente bzw. Eigenschaften des Weines(Ausgangsstoffes) verwendet, zu konzentrieren und zu intensivieren.

DIE DESTILLATION

Wir wählen zur weiteren Verarbeitung nur solche Cognacfässer aus, die direkt nach dem Brennen ein maximal ausgeprägtes Aroma abgeben, so dass sich dieses während des Alterns voll entfalten kann. Nach althergebrachter Methode wird der Wein in kleinen Destillier-vorrichtungen (15 bis 25 hl) zwei Mal gebrannt. Der Brennprozess beginnt Anfang Dezember, kurz nach Ablauf der Erntezeit, der Wein ist bei seiner Destillation also noch jung. Ein Cognac aus jungem Wein besitzt ein frisch-fruchtiges, blumiges Aroma. Wir achten darauf, dass die Destillation mit Wein direkt von der Hefe durchgeführt wird, damit möglichst viel Weinaroma extrahiert wird. Der Wein wird weder gefiltert, noch wird vor der Destillation Schwefel hinzugefügt.

DER ALTERUNGSPROZESS

Der Geschmack eines hochwertigen Cognacs entsteht durch das Zusammenspiel von Eau-de-Vie (frisch gebrannter Wein) und dem Holz, in dem es jahrzehntelang altert. Die Alterung verleiht dem Cognac Komplexität, Harmonie und aromatische Beständigkeit. Lagen-Cognac muss, wenn er dem Fass entnommen wird, bereits geschmacksvollendet sein, denn sein Geschmack lässt sich nachträglich nicht mehr korrigieren bzw. ausgewogener gestalten. Die Flaschenabfüllung erfolgt nach ange-messener Alterung, wenn er den Höhepunkt seines Reifeprozesses er-reicht hat, d.h., die Intensität seines ursprünglichen Aromas befindet sich genau im Einklang mit dem Zustand eines abgerundeten Geschmacks.

Der Reifeprozess verläuft in jedem Fass unterschiedlich. Es ist sehr schwierig, den richtigen Zeitpunkt der Flaschenabfüllung zu bestimmen, um diese wundersame Ausgeglichenheit zwischen Eleganz, Intensität, Feinheit und Reife zu schaffen. Auch die Auswahl der Holzart ist von entscheidender Bedeutung. Bei GABRIEL & ASSOCIES reift der Cognac in alten Fässern, die keinen herben Nachgeschmack von Tannin mehr erzeugen. So vermeiden wir, dass eine zu starke Holzeinwirkung den Cognac bitter schmecken lässt und sein feines Aroma unterdrückt. Wir bevorzugen Eiche mit grober Faserung - Limousin anstatt Tronçonais - weil wir dadurch einen weicheren und delikateren Cognac erhalten, der außerdem eine hellere Farbe besitzt.

EINE SORGFÄLTIGE REKTIFIKATION

Da die meisten Cognacs gewöhnlich bei 40 vol. % Alkohol in Flaschen abgefüllt werden, muss vor diesem Prozess der natürliche Alkoholgehalt von ungefähr 70 vol. % durch Zugabe von destilliertem Wasser reduziert werden. Eine direkte Reduktion durch Hinzufügen einer großen Menge Wasser verdirbt jedoch das Aroma und erzeugt letztlich einen herben Endgeschmack. Die Feinheit des guten Cognacs geht verloren. Wenn man aber schrittweise vorgeht, indem man alle 4 bis 6 Monate destilliertes Wasser hinzugibt, kann man das Bukett vollständig erhalten. Für die Rektifikation unseres Cognacs benötigen wir 3 Jahre, wobei der feine und weiche bzw. komplexe Geschmack jeweils unbeeinträchtigt bleibt.

KEIN VERSCHNITT

Für gewöhnliche VS- oder VSOP-Cognacs erscheint ein Verschneiden unvermeidbar, während für besondere Qualitäts-Cognacs vollkommen andere Prinzipien gelten. Bei GABRIEL & ASSOCIES ist man der Meinung, dass dadurch der Charakter eines Cognacs zerstört oder zumindest geschwächt wird. Jede unsere Cognacsorten stammt aus ein und derselben Region. Das Resultat ist, dass Aromen und Geschmacksrichtungen des Cognacs dem Boden seiner Herkunft und seiner Alterung entsprechen.

NATÜRLICHE REINE FARBEN

Nichts ist irritierendender als die Aussage, die Farbe eines Cognacs gebe Aufschluss über sein Alter. Ein 20 Jahre alter Cognac, der in einem alten Fass ohne Zugabe von Zusatzstoffen gealtert wurde, ist kaum dunkler als ein vollmundiger Chardonnay. Bei GABRIEL & ASSOCIES wird kein Karamell hinzugefügt, um eine Farb- änderung hervorzurufen. Jeder Cognac behält seine typische natürliche Farbe, die ihm durch das Fass verliehen wird, von Bernsteingelb bis hin zu einem tiefen Goldton.

DIE FLASCHENABFÜLLUNG

Damit die Reinheit dieser außergewöhnlichen Cognacs erhalten bleibt, spülen wir jede Flasche vor der Abfüllung mit Cognac der selben Altersstufe aus. Sämtliche Flaschen sind durchnumeriert. Anbauzone und die Domaine, von der der Grundwein stammt, stehen auf dem Eikett.

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Veröffentlicht am: 19.12.2010

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