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21.09.2017

 

 

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Harff trifft: Sabine Kaack - Schauspielerin und Multitalent

Sabine Kaack, vor etwas mehr als 50 Jahren in Nortorf, Schleswig-Holstein geboren, kennt spätestens seit "Diese Drombuschs" jeder Fernsehzuschauer im deutschsprachigen Raum. Seit 2007 spielt Sabine Kaack die Hauptrolle in der ZDF-Abendserie "Da kommt Kalle". Die Schauspielerin ist aber nur eine Seite der Wahl-Berlinerin. Sie engagiert sich auch sehr stark in der Deutschen Rheuma-Liga, deren Botschafterin ist. Dabei liegen Ihr die kleinen Patienten sehr am Herzen. Aktuell ist Sabine Kaack unter die Kaffeexperten gegangen.

genussmaenner.de-Chefredakteur traf Sabine Kaack erst im Opel-Zelt am Rande eines Scorpions-Konzerts und dann im Berliner "Schwarzen Café".

Frau Kaack, kommen Sie gerade von Dreharbeiten?
Sabine Kaack:
Nein, aber etwas geschlaucht bin ich schon. Ich habe gerade das Hörbuch "Över't Land in Schleswig-Holstein" eingesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Was ist das für ein Buch?
Sabine Kaack:
Das Buch beinhaltet einundzwanzig landestypische Erzählungen und Gedichte "op Platt". Die habe ich gemeinsam mit den Herausgebern Gregor Gumpert und Ewald Tucai für den Wachholtz-Verlag ausgesucht. Illustriert wurde das Buch von dem Maler Professor Klaus Fußmann. Wir haben jetzt die Hörbuchvariante erstellt.

Das war für Sie als Deern von der Waterkant doch ein Heimspiel.
Sabine Kaack:
Nicht ganz. Es stimmt, dass ich Platt sprechen kann. Doch Platt ist nicht Platt. Das ist von Region zu Region sehr unterschiedlich. Dazu kommt, dass wir in dem Buch auch sehr alte Geschichten und Gedichte aufgenommen haben. Das ist schon eine echte Herausforderung.

Was steht aktuell in Ihrem Terminkalender?
Sabine Kaack:
Kaffee, genauer gesagt Wacken-Kaffee. Sabine Kaack’s Spezial Hot Beans

Bitte was?
Sabine Kaack:
Nach vier Jahren Fernsehen am Stück musste ich einfach etwas anders machen. Ich hatte und habe viele Ideen, wie das Buch "Över't Land in Schleswig-Holstein". Ein weiteres Projekt ist mein Kaffee.

Woher kam die Idee dazu?
Sabine Kaack:
Die Idee wurde auf der Grünen Woche in Berlin geboren. Ich kochte hier mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen Kaffee. Dabei kamen wir auf Bio-Kaffee zu sprechen. Das ließ mich nicht mehr los.

Was zeichnet Sabine Kaack’s Hot Beans eigentlich aus?
Sabine Kaack:
Der Kaffee kommt aus dem Nordwesten von Honduras und wird dort in der Kooperative Carruchil biologisch angebaut. Er ist fair gehandelt und wird dann in Wacken in kleinen Portionen sehr vorsichtig geröstet. Das Ergebnis ist ein besonders aromatischer und mit wenig Säure gut bekömmlicher milder Kaffee.

Wie trinkt man Wacken-Kaffee am besten?
Sabine Kaack:
Wacken-Kaffee gibt es als ganz Bohne und als besonders fein gemahlenen Kaffee. Ich selber trinke ihn klassisch zubereitet als Filterkaffee und aufgegossen mit Milch. Wenn ich einen starken Kaffee möchte, nehme dazu gern meine kleine italienische Kaffeekanne, die auf der Kochplatte steht und trinke ihn zubereitet wie einen Espresso.

Wie ich schon lesen konnte, wollen Sie Ihren Kaffee auf dem Wacken-Festival präsentieren. Seit wann trinken die Rocker Kaffee?
Sabine Kaack:
Das Wacken Open Air ist wohl das größte Heavy-Metal-Festival der Welt. Dort treffen sich über 80.000 Musikfans und die wollen früh ihren Kaffee. Im Übrigen gibt es ja auch Kaffee mit Schuss. Aber Spaß beiseite, ich bin Festivalchef Holger Hübner sehr dankbar dafür, dass wir dort unseren Kaffee ausschenken können.

Was ist Ihre Wacken-Kaffee-Vision?
Sabine Kaack:
Ich möchte Sabine Kaack’s Spezial Hot Beans by Wacken-Kaffee als Marke am Markt etablieren.

Sie bleiben also das Gesicht von Wacken-Kaffee?
Sabine Kaack:
Ich bin das Gesicht von Wacken Kaffee.

Sehen Sie Ihre Zukunft als "Kaffeeexpertin" oder stehen Sie demnächst wieder vor der Kamera?
Sabine Kaack:
Wenn man mich lässt, gern. Doch mein Agent hat es nicht so leicht mit mir.

Das verstehe ich nicht. Sie sind eine erfahrene Schauspielerin, die auch am Morgen sehr jugendlich aussieht.
Sabine Kaack:
Genau das ist mein Problem. Ich würde gern Rollen spielen, die meinem Alter entsprechen. Aber, ob Sie es glauben oder nicht, mir wurde schon gesagt, dass ich für solche Rollen zu jung aussehe.

Nicht jedes Kompliment hört Frau gern. Man kennt Sie eher als die brave Blonde von der Küste. Welche Rollen würden Sie reizen?
Sabine Kaack:
Ich würde gern eine tiefgründige Frau verkörpern. Auch ein böser Charakter würde mich reizen. Man muss mich nur lassen. Doch auch so wird mir nicht langweilig.

Womit vertreiben Sie sich die Langeweile?
Sabine Kaack:
Ich habe einen Sohn und einen Hund und ich habe ein sehr erfüllendes Ehrenamt.

Was ist das für ein Ehrenamt?
Sabine Kaack:
Ich bin Botschafterin der Deutschen Rheumaliga Berlin und kümmere mich um rheumakranke Kinder. Die Kinder, aber auch deren Eltern und Geschwister brauchen unsere Unterstützung. Da engagiere ich mich stark.

Wenn ich das richtig mit bekommen habe, ging es im Gespräch mit Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke am Rande des Scorpions-Konzert auch darum.
Sabine Kaack:
Ja, ich habe eine Kooperation mit Heinz der Stier von dem Schauspieler Heinz Hönig. Wir produzieren mit Jugendlichen beider Initiativen ein Hörspiel im Harz. Das Ergebnis wird in St. Peter Ording im Olsdorfer Krug am 15. Oktober aufgeführt. Hierfür unterstützt mich Opel mit einem Insignia. Da ich als Fahrerin zuständig bin, bedeutet das für mich entspanntes, sicheres Fahren. Dafür bin ich sehr dankbar – vor allem im Namen der Kinder.

Ist damit eine Frau in den besten Jahren schon völlig ausgelastet oder gibt es noch weitere Ambitionen?
Sabine Kaack:
Nun möchte ich erst einmal meinen Festival-Auftritt geniessen. Großes Interesse habe ich an der Entwicklung einer eigenen Modelinie. Hier bestehen schon enge Kontakte zur Modemacherin Julia Starp. Ich habe ihre öklogisch ausgerichtete Mode ja schon in Berlin vorgeführt. Das machte Appetit auf mehr.

 


Veröffentlicht am: 05.08.2011

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