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Aufgespießt: Unfreundliche Deutsche

(Helmut Harff / Chefredakteur) Ich hatte in den vergangenen Tagen drei Erlebnisse, die so gar nichts mit dem Vorurteil zu tun hatten, wir Deutschen seien unfreundlich und wir leben in Deutschland in einer Servicewüste.

Szene eins: Ich war zu Gast in Bad Rodach und wollte das aus vielen eingemeindeten Ortsteilen bestehende Bad ohne Auto erkunden. Wie das auf dem Land so ist: Der Bus fährt nicht häufig. Ich stand im wahrsten Sinne des Wortes im Regen. Da kam ein Mann mit seinem Transporter vorbei, nahm mich mit nach Hause und bewirtete mich. Nach ausgiebigem Mal und längerer Unterhaltung fuhr er mich auch noch bis vor meine Hoteltür. Danke nochmals.

Szene zwei: Berlin, S-Bahnhof Baumschulenweg. Die Türen des Zuges zum Flughafen Schönefeld gehen zu, da stürmt eine Frau mit Koffer auf den Zug zu. Zu spät, denkt jeder, der die Situation beobachtet. Doch dann plötzlich die Durchsage "Nun steigen se schon ein." Wie in Berlin typisch war die Aufforderung eher gebrummt, als freundlich ausgesprochen. Alle hoben erstaunt den Kopf. Die Frau zögerte, betätigte den Türöffner und strahlte.

Szene drei: Während ich dies schreibe bin ich offline und warte auf den Telekom-Techniker. Am Vorabend gab mein Internetanschluss seinen Geist auf. Also wählte ich die Hotline der Telekom an - gefasst auf lange Wartezeiten und Abwimmelstrategien der Call-Center-Mitarbeiter. Nach drei oder vier Computerfragen war ich sehr schnell bei einer kompetenten Mitarbeiterin. Die war bald mit ihrem Latein am Ende und nach kurzer Wartezeit hatte ich einen Techniker an der Leitung. Der wollte mir nicht zeigen, dass ich ein technisch unbegabter Mensch bin, sondern mir helfen. Es mißlang. Ein Techniker werde kommen. Wohl in vier Wochen befürchtete ich. Aber nein, so der Telekommann, die Hilfe kommt Morgen ins Haus. Und sie kam.

Ich kann dem Klischee vom unfreundlichen Deutschen und der Servicewüste Deutschland nun noch weniger abgewinnen.

Mein Tipp: Wir alle können etwas gegen dieses Vorurteil tun. Seien wir einfach freundlich, behandeln wir unsere Mitmenschen so, wie wir behandelt werden wollen (steht so sinngemäß auch in der Bibel). So läßt sich das Leben genießen.

 


Veröffentlicht am: 06.08.2011

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