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Harff trifft: Marco Ventre - Schlagerbarde aus Kärnten

Als mir die CD "Wenn die Sehnsucht ruft" von Marco Ventre & Band auf den Redaktionstisch flatterte hatte ich ein De javue-Elebnis. Ich fühlte mich um jahrzehnte zurückversetzt und hörte Dieter-Thomas Heck sagen: "Hier ist ihr Z D F". Richtig, die Musik von Marco Ventre gehört in die legendäre ZDF-Hitparade. Da kommt aus Österreich deutscher Schlager in der Tradition von Kaiser, Holm, Marcus und Co.

genussmaenner.de-Chefredakteur Helmut Harff sprach mit dem Kärtener Sänger auf seiner Promo-Tour im Berliner Hotel "Lux11".

Sie haben gerade im Europapark Rust ihren neuen Titel präsentiert. Wie war es?

Marco Ventre:
Es war sehr schön. Wir waren ja von Michael Mross in seine Sendung "Immer wieder Sonntag" eingeladen. Es hat viel Spaß gemacht. Davor war ich noch zu einem Open Air-Konzert in Österreich. Zwei Stunden Schlaf, doch es geht mir gut.

Sie machen Schlager, der mich an selige Hitparaden-Zeiten erinnert.
Marco Ventre:
Sie meinen den Covertitel von Andreas Martin?

Nein, nicht nur. Mich erinnern alle Titel an die deutschen Schlager vom Schlage eines Roland Kaiser.
Marco Ventre:
In der Tradition vielleicht, aber ich mache Schlager für heute. Allerdings sind die bum-bumm-Titel, wie die Mallorca-Schlager, nicht meine Sache.

Sie sprachen den gecoverten Titel von Andreas Martin an. Sind auf der neuen CD auch Titel von Ihnen?
Marco Ventre:
Nein, auf der CD sind keine Titel von mir. Ich schreibe auch selber. Allerdings bin ich zu sehr Perfektionist, um diese Titel schon zu veröffentlichen. Da verlasse ich mich lieber auf Profis wie Andreas Martin oder Texter wie Bernd Meinunger oder Heiner Graf. Meine Titel sind fast ausschließlich deutsche Wertarbeit.

Wo liegen Ihre musikalischen Wurzeln?
Marco Ventre:
Die liegen in meiner Heimat Kärnten. Ich bin mit Oberkrainer Musik aufgewachsen. Ich habe erste musikalische Erfahrungen in Bierzelten gemacht, habe dort aufgespielt. Das war eine gute Schule. Teilweise dauerten solche Auftritte bis zu sieben Stunden – und das in nicht immer vollen Häusern. Das macht demütig.

Österreichische Musik abseits von der volkstümlichen wird in Deutschland immer mit Namen wie Udo Jürgens, aber vor allem Falco, EAV, Hirsch und Co. verbunden. Stehen Sie in dieser Tradition?
Marco Ventre:
Nein ich sehe mich nicht in der Tradition des Austropop. Ich wollte nie Dialekt singen. Aber ich bin da ja nicht allein. Ich denke hier an meinen Freund Nick P.

Der Erfolg gibt Ihnen recht.
Marco Ventre:
Ich sehe das ganz entspannt. Ich wollte bei meinem ersten Album vor allem Spaß haben. Der Erfolg war so nicht geplant.

Den kann man wohl auch nicht planen, aber genießen. Was haben Sie sich vom Verkaufserlös der CD als erstes gegönnt?
Marco Ventre:
Gar nichts. Es ist wirklich war, ich habe mit der CD noch keinen Cent verdient. Es fließt alles in das Projekt. Ich arbeite beispielsweise mit Lohnmusikern, die wollen bezahlt werden.

Die Plattenbosse stecken sich das ganze Geld in die eigene Tasche?
Marco Ventre:
(lacht) Nein, so ist das nicht. Ich habe einen Deal mit Sony Music. Die Firma zahlt alles, Aufnahmen, Promotion und, und, und. Die haben viel Geld in die Hand genommen. 100.000 Euro in einen Newcomer zu investieren ist schon sehr ambitioniert.

Sie sehen weder verhungert noch verwahrlost aus. Wo von lebt Marco Ventre?
Marco Ventre:
Ich bin Radio- und Fernsehmoderator beim ORF. Dort gehöre ich zu den Frühaufstehern, moderiere im Radio eine Frühsendung und ein Mittagsquiz. Im Fernsehen stehe ich für ein Format vor der Kamera, das dem von „Hallo Deutschland“ entspricht.

Da spielt dann Marco Ventre den Ventre?
Marco Ventre:
Nein, das mache ich auf keinen Fall. Ich bekomme keine Unterstützung vom Sender. Da werden andere mehr gefördert. Für meine musikalischen Ambitionen, wie für die aktuelle Promo-Tour habe ich meinen gesamten Urlaub genommen.

Wird es zukünftig nur noch den Sänger Marco Ventre geben?
Marco Ventre:
Nein, ich will weiterhin zweigleisig fahren. Ohne absicherndes Netz geht es für mich nicht.

Das ist verständlich. Schließlich wird es ja auch immer schwieriger CDs zu verkaufen.
Marco Ventre:
Das sehe ich nicht so. Bei mir funktioniert der CD-Verkauf ganz gut. Die Fans wollen etwas in der Hand haben.

Stichwort Fans. Wer ist für deren Betreuung zuständig? Auch die Plattenfirma?
Marco Ventre:
Nein, das mache ich selber. Ich habe eine eigene Facebook-Seite. Dort beantworte ich jede Anfrage selber. Das ist für mich sehr wichtig.

 


Veröffentlicht am: 08.08.2011

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