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Aufgespießt: Hässliche Lebensmittel

Wir Deutschen bekommen nur schlechte Lebensmittel. Alle Hersteller betrügen und belügen uns. Es kommen nur verdorbene, genmanipulierte und sonst wie belastete Lebensmittel in den Handel. Die Verpackungen sind viel zu groß und der Inhalt viel zu teuer. Wer überhaupt noch überleben will, kauft im Bioladen, direkt beim Bauern oder pflanzt seine Obst und Gemüse selber an. Fleisch wird ohnehin nicht mehr gegessen - schon wegen des Transports und überhaupt.

So ist das Bild, dass uns Medien und in leider viel zu vielen Fällen selbst ernannte Gutmenschen im Bezug auf unsere Lebensmittel zeichnen. Sicherlich gibt es immer wieder schwarze Schafe und ohne strenge (die müssten noch viel strenger sein) Kontrollen geht gar nichts. Doch ist es wirklich so schlimm? Wohl kaum, denn ansonsten würden wir nicht im Schnitt immer älter werden. Wenn wir nur verdorbenes Zeug essen würden, wären die Krankenhäuser voll von Fällen mit Lebensmittelvergiftungen und die Landarztpraxen wären eine wirkliche Goldgrube.

Doch dem ist nicht so! Wir sind mündige Verbraucher. Wir wissen, was wir kaufen können und wollen. Nicht lachen! Wieso gibt es sonst unzählige Rundfunk- und Fernsehsendungen zu dieser Thematik. Mit den dazu erschienen Büchern und Zeitschriften könnte man die ganze Republik pflastern. Viele Leute verdienen damit so viel Geld, dass sie wirklich hundert Kilometer zum Bauern ihrer Wahl fahren können.

Doch brauchen wir das? Nein, wie ein Blick auf das so hoch gelobte Portal "Lebensmittelklarheit" zeigt. Hier können, so der Wunsch der Macher, Verbraucher Lebensmittel öffentlich machen, bei denen aus Ihrer Sicht etwas nicht in Ordnung ist. Vielleicht 20 Produkte sind dort zu finden - in gut sortierten Kühlregalen gibt es mehr Butter- und Margarinesorten.

Es scheint also nicht so schlimm um unsere Lebensmittel bestellt zu sein, oder es interessiert außer die oben genannten Verdächtigen niemand. Bei der Lösung eines Kriminalfalls spielt immer die Frage "Wem nützt es?" einen entscheidende Rolle. Fragen Sie sich das mal beim nächsten Enthüllungs-Artikel, beim nächsten Aufklärungsbuch, beim nächsten Ökö-Siegel oder der nächsten Verbraucherschutzseite im Netz.

Mein Tipp: Gegen Sie mit offenen Augen und dem genügenden Augenmaß einkaufen. Genießen Sie das, was einst mit dem Slogan "Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch" beworben wurde und halten Sie Maß. Dann können Sie Jopie Heesters gleich in die Welt posaunen: "Ich werde hundert Jahre alt".

 


Veröffentlicht am: 29.08.2011

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