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Wer Wind sät

Nele Neuhaus ist einer der Shootingsstars der deutschen Krimi-Autorenszene. Mit ihrem nunmehr fünften Bestseller „ Wer Wind sät“ knüpft sie an die Vorgänger ihrer Krimireihe an. Also auf ein neues: Bodenstein und Kirchhoff ermitteln…

Was mit dem Tod eines Nachtwächters im Gebäude des Windparkbauers WindPro beginnt, entwickelt sich für das Ermittlerteam Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein zu einem ausgewachsenen Kriminalfall, der beide an den Rand ihrer Kräfte bringt. Nele Neuhaus bettet ihren neuen Roman in ein brandheißes Thema: Erneuerbare Energien. Bei Erscheinen Ihres Buches füllte gerade die Atomkatastrophe von Japan die Gazetten und unsere Bundesregierung vollzog die „weitsichtige“ 180-Grad-Wende in Sachen Energiepolitik. Von daher: Perfektes Timing, Frau Neuhaus! Die Schlagworte „Regenerative Energien“ sind in aller Munde.

In ihrem Buch kommt zunächst der Nachtwächter der WindPro zu Tode. Sogleich gerät eine Gruppe von Umweltaktivisten in den Fokus der Ermittlungen, an deren Spitze der geschasste WindPro-Mitarbeiter Jannis Theodorakis steht. Er rangelt mit einem alten Querkopf um das Ruder der WindPro-Gegner. Nach einem öffentlichen Eklat wird dieser jedoch bestialisch ermordet aufgefunden. Wieder Theodorakis? Zugleich gibt es aber die Geschichte einer jungen Frau, die sich bei Jannis und seiner taffen Lebensgefährtin Ricky vor ihrem Ex-Freund versteckt. Doch das ist nur ein Vorwand, der letztlich auch Sie in den Kreis der Verdächtigen befördert. Ähnlich ergeht es den Kindern des zweiten Toten: Auch sie haben ein handfestes Motiv. Fragen über Fragen, die Bodenstein & Kirchhoff klären müssen.

Nele Neuhaus setzt in ihrem 560 Seiten starken Schmöcker auf allerlei Perspektivwechsel und Handlunsgsstränge, was zuweilen etwas zu weit geht. Dies hält zwar die Spannung hoch, verbreitet aber auch Hektik. So braucht es eine ganze Weile bis sich Leser in das Motivgeflecht von Korruption, Rache und Gier einlesen. Am Ende setzt sich das Puzzle aber doch zusammen und der eine oder andere Leser dürfte sich fragen, ob „Wer Wind sät“ womöglich weit weniger fiktiv als gemeinhin angenommen sein könnte? Wo schließlich millardenschwere Gelder in neue Energiequellen fließen, dürften auch Lüge und Korruption nicht weit sein. Stichwort Klimalüge?!? (F.S.)

Wer Wind sät: Der fünfte Fall für Bodenstein und Kirchhoff
Autorin: Nele Neuhaus
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3548283517
Erschienen: Mai 2011

 


Veröffentlicht am: 28.09.2011

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