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Berlin im Wohnzimmer: Die besten Filme mit der Hauptstadt als Hauptdarstellerin

Berlin – diese Stadt ist so vielseitig und lebendig wie kaum eine andere Großstadt. In „Unknown Identity“ (DVD- und Blu-ray-Release: 06. Oktober 2011) reist Dr. Martin Harris (Liam Neeson) nach Berlin, um als Wissenschaftler an einem Kongress teilzunehmen. Als er bei einem Unfall mit einem Taxi in die Spree stürzt und aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr so wie zuvor. Er leidet an Amnesie und muss vor einem Killer flüchten, der ihm seit dem Unglück auf den Fersen ist. Nun muss er sich durch ganz Berlin kämpfen, um seine Identität zurückzugewinnen. Doch auch andere tolle Filme machten Berlin zum Hauptdarsteller auf der Leinwand. Wir stellen im Folgenden fünf weitere Werke vor, die ohne unsere Hauptstadt nicht die gleichen gewesen wären.

Berlin – Die Sinfonie der Großstadt
(Regie: Walther Ruttmann, 1927)

Ein wahrer Berlin-Klassiker ist Walter Ruttmanns Film „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“, der einen Tag im Berlin der Goldenen 1920er Jahre eindrucksvoll dokumentiert. Wie eine Sinfonie komponierte Ruttmann dieses filmische Porträt der pulsierenden Metropole, indem er ihren Rhythmus mit dramaturgischen Mitteln unterstrich. Mal längere, mal kürzere Schnitte verdeutlichen das langsame Erwachen der Stadt am Morgen, die geschäftige Hektik am Tage und die einkehrende Ruhe am Abend.

Der Himmel über Berlin
(Regie: Wim Wenders, 1987)

Auch Wim Wenders‘ „Der Himmel über Berlin“ fängt die Berliner Stadtlandschaft mit berauschenden Schwarz-Weiß-Bildern ein. Aus der Sicht zweier Engel wirft der Regisseur einen Blick auf den lebendigen, sinnlichen Ort voller Zerrissenheit vor dem Fall der Berliner Mauer. Er beleuchtet eine Stadt, die trotz ihrer Zweiteilung nichts von ihrer Faszination verloren hat und stellvertretend für die Bundesrepublik Deutschland der 1980er Jahre und die deutsche Geschichte steht.

Das Leben der Anderen
(Regie: Florian Henckel von Donnersmarck, 2006)
In seinem Oscar-prämierten Regiedebüt „Das Leben der Anderen“ erkundet Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck die undurchsichtigen Strukturen des DDR-Stasi-Apparates und die Kulturszene Ost-Berlins. Fast alle Aufnahmen der trostlosen Szenerie des Films entstanden auch tatsächlich in Berlin. Gedreht wurde zum Beispiel am Frankfurter Tor, in der Wedekindstraße, der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und sogar in der früheren Zentrale für Staatssicherheit im Berliner Stadtteil Lichtenberg.

Lola rennt (Regie: Tom Tykwer, 1998)

In Tom Tykwers Kultstreifen „Lola rennt“ hetzt Franka Potente 81 Minuten lang durch die Straßen der Spreemetropole. Ihr ambitioniertes Ziel: Binnen 20 Minuten satte 100.000 Mark aufzutreiben, um ihrem Freund (Moritz Bleibtreu) aus der Klemme zu helfen. Unterstrichen von atemloser Musik und schnellen Schnitten fängt die Kamera Straßen und Plätze von Berlin ein, die man erst auf den zweiten Blick als solche erkennt, darunter auch der Bebelplatz und die Eingangshalle des Rathauses Schöneberg, die kurzerhand für ein Spielcasino herhalten durfte.

Die Bourne Verschwörung (Regie: Paul Greengrass, 2004)

Ihre wilde Hetzjagd durch die deutsche Hauptstadt 1998 brachte Franka Potente im Eiltempo in die US-amerikanische Traumfabrik, wo sie 2004 an der Seite von Hollywood-Star Matt Damon alias Jason Bourne für „Die Bourne Verschwörung“ vor der Kamera stand. Doch neben Potente und Damon spielt auch Berlin in der Fortsetzung von „Die Bourne-Identität“ eine zentrale Rolle: Gejagt von der CIA hetzt Bourne durch die Berliner Großstadt und liefert sich mit seinen Verfolgern ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel.

Unknown Identity (Regie: Jaume Collet-Serra, 2011)



Dass die deutsche Metropole auch als Kulisse für rasante Kinoaction eine erstklassige Figur macht, beweist auch die deutsch-amerikanische Co-Produktion „Unknown Identity“, in der Liam Neeson als Dr. Harris nach dem Verlust seiner Identität durch die Stadt irrt, verfolgt und gejagt von Unbekannten. Belgeitet vom schönen, deutschen Hollywood-Export Diane Kruger führt ihn sein Weg zu bekannten Berliner Schauplätzen, die actionreich in Szene gesetzt werden – von einem spektakulären Taxi-Sturz von der Oberbaumbrücke bis hin zur wilden Verfolgungsjagd durch die nächtliche Friedrichstraße.

Wer die aufregende Spreemetropole in ihrer wohl temporeichsten Hauptrolle sehen will, kann sich dieses Stück Berliner Filmgeschichte ab 6. Oktober 2011 auf DVD und Blu-ray direkt ins heimische Wohnzimmer holen.

 


Veröffentlicht am: 06.10.2011

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