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Der erste Brezelkäfer

Stellen Sie sich vor, Sie sind Autoschrauber, ein Liebhaber von Modellen längst vergangener Zeiten, die heute eher im Museum als auf den Straßen dieser Welt zu bewundern sind. Nichtsahnend trifft Sie der Schlag: DA STEHT ER! Der Traum Ihrer schlaflosen Nächte. Ein 38er-Brezelkäfer, oder das was von ihm übrig ist. Ihr Bastlerfieber ist geweckt! Ähnlich erging es den VW-Restauratoren Traugott und Christian Grundmann, die im Jahr 2009 das Schmuckstück entdeckten, zu neuem Leben erweckten und ihre Arbeit dokumentierten.

In dem gleichnamigen Buch wird die Wiedergeburt des ersten Brezelkäfers von keinem geringeren als dem Motorjournalisten Clauspeter Becker erzählt. Ein großartiges Team, welches mit viel Liebe zum Detail arbeitete, machte das Unmöglich möglich: Aus einem Schrotthaufen wurde ein Schmuckstück. Axel Struwe, Fotograf und VW-Maniac begleitete das Projekt von Anfang an. Mehr als 90 seiner Aufnahmen zieren das 144 Seiten starke Buch von Delius Klasing.

Wer beim Namen Brezelkäfer an Essen denkt liegt nicht ganz falsch: Schließlich gab das zweigeteilte Heckfenster mit Mittelsteg, das an eine Brezel erinnerte, dem VW Typ 1 seinen Spitznamen. Die serienmäßige Produktion sollte ab 1939 im neuen Volkswagenwerk bei Fallersleben aufgenommen werden, doch der Zweite Weltkrieg durchkreuzte diese Pläne. So rollten nur wenige (Kraft-durch-Freude) Wagen, wie der Käfer anfangs auch genannt wurde, vom Band. Heute existieren nur noch drei erhaltene Prototypen des sogenannten VW 38. Kein Wunder also, dass der sensationelle Fund im litauischen Vilnius die Käfer-Szene begeisterte und die Macher dieses Buches inspirierte. Das Ergebnis: Eine sehr schöne Dokumentation mit faszinierenden Bildern von der Metamorphose eines Schrotthaufens.

Ein „Must Have“ für alle Käferfans!
(F.S.)

Der erste Brezelkäfer
Autoren: Clauspeter Becker und Axel Struwe
Verlag: Delius Klasing
Preis: 29,90 Euro
ISBN: 978-3768833622
Erschienen: September 2011

 


Veröffentlicht am: 12.10.2011

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