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Genuss mit gutem Gewissen

„Lohas“ – Menschen, denen Nachhaltigkeit, Moral, Qualität und Genuss gleichermaßen wichtig sind – gelten als die Konsumentenschicht der Zukunft. In Wien sind sie das heute schon. Der Trend, Lifestyle und gehobenen Lebensstil mit Gesundheit, Nachhaltigkeit und Ethik zu verbinden („Lohas“ für „Lifestyle of health and sustainability“) nahm seinen Anfang in den späten 90er-Jahren in den USA. Bio- und „Slow Food“-Fans mit Interesse für fairen Handel und artgerechte Tierhaltung fanden sich rasch auch in Europa. In Wien, einer Stadt, die enormen Wert auf kulinarische Tradition, Qualität und Geschmack legt, entstand so eine komplett neue urbane Gastronomie, die Genuss mit gutem Gewissen, Spaß und Kreativität verbindet.

Bio-Läden und Naturkostgeschäfte bilden vor allem in jenen Bezirken, die mehrheitlich von jungen Intellektuellen bewohnt werden, einen wesentlichen Bestandteil der Nahversorgung: rund um das Karmeliterviertel, am Naschmarkt sowie am Spittelberg. Überhaupt wurden Wiens Märkte – insgesamt 19 – mit ihrem großen Angebot an Genuss- und Frische-Oasen sowie Bio-Ecken mit Erzeugnissen aus Wien und Umgebung von den „Lohas“ als kulinarische Zentren entdeckt. Entsprechend schossen die schicken Lokale des „moralischen Hedonismus“ rund um Wiens Märkte nur so aus dem Boden. Die Tatsache, dass 16% der landwirtschaftlichen Nutzfläche Wiens als biologisch gilt, ist für eine Metropole einzigartig und begünstigt den Trend.

Das Spektrum der Wiener „Lohas“-Lokale ist vielfältig und bunt: vom Veggie-Pionier Wrenkh, der in seinem Kochsalon gast.raum (Foto oben/© WienTourismus / Karl Thomas) die schicke Komponente der vegetarischen Küche propagiert über das revolutionäre Genuss-Konzept der Saint Charles Alimentary (Europas erstem Apothekenrestaurant) bis zum erfrischend gestalteten Tewa am Naschmarkt, das biologische Produkte und fulminante Aromen aus aller Welt vereint. Im Mondscheinstüberl genießt man die Wiener Küche im Beisl-Ambiente, allerdings vegan und mit ausschließlich biologischen Zutaten.

Auch beim Wiener Wein tut sich einiges auf dem Bio- und Nachhaltigkeits-Sektor: So haben Stefan Hajszan, Fritz Wieninger, Rainer Christ, Richard Zahel und Jutta Ambrositsch viel dazu beigetragen, biodynamisch produzierten Wein auf internationales Spitzen-Niveau zu trimmen.

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Veröffentlicht am: 11.04.2008

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