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Aufgespießt: Männer und das Modediktat

(Helmut Harff / Chefredakteur) In Berlin traf sich gerade, was in Deutschland mit Mode befasst ist. Was Mann in der nächsten Herbst/Winter-Saison tragen (sollen), präsentierten in- und ausländische Modelabels auf der Bread&Butter sowie auf der Premium. Im Vorfeld war wie jedes Jahr vom Modediktat zu hören, dem sich auch immer mehr die Männer unterwerfen (müssen).

Modediktat? Müssen? Wohl kaum, blickt man einmal zwei, drei Jahre zurück. Wie wollte die Modeindustrie da den Mann sehen? Mann sollte Mut zur Farbe, zum Stil- und Mustermix zeigen. Er sollte Dinge tragen, die er schon an Vater und Großvater nicht mochte. Noch weiter zurückblickend, sagte die Industrie dem Mann noch, für diese Mode bist Du zu jung, für die zu alt. Zielgruppen waren klar definiert.

Was blieb davon? Kaum etwas. Kaum noch ein Label sagt, unsere Mode ist nur etwas für die bis 29-jährigen. Das Maximum was man heute hört ist, wir machen Mode für junge Männer und alle, die sich jung fühlen. Die Männer wollten die Eingruppierung nicht und die Industrie beugte sich.

Was ist der Trend für den Herbst/Winter 2012/13? Hemden in gedeckte Farben und dezenten Muster. Dazu - abseits der klar definierten Businessmode - lässige Sakkos und ebensolche Krawatten. Dazu trägt Mann neben der Jeans Chinos. Die sind so praktisch und vielfältig, dass sie der Jeans deutliche Marktanteile abgejagt haben. Dabei steht Qualität und nochmals Qualität bei stabilen Preisen im Vordergrund. Praktisches ist angesagt, wie grober Strick, wie wärmender und echter Pelz.

Nicht mehr angesagt sind große Prints und viel, zuviel Farbe, die nur selten zu dem Rest der Kleidung passt. Kaum noch zu sehen waren sogenannte Vintage-Teile - Mode im Retrolook der 1930er bis 1970er Jahre. Solche Teile wollte die Mehrheit der Männer nicht.

Nicht die Industrie diktiert dem Mann, was er tragen soll. Der Mann diktiert mit seinem Kaufverhalten, was die Industrie, was der Handel - quer durch alle Preisgruppen - ihm anbieten soll. Das heißt sicherlich nicht, dass alle Männer wie einst in China einen Einheitslook tragen. Die heutige Mode bietet dem Mann vielfältige Möglichkeiten, sich über sein Outfit zu definieren, sich in seiner zweiten Haut wohl zufühlen.

Mein Tipp: Suchen und finden Sie Ihren eigenen Stil. Lassen Sie sich von Modeschauen, Modemessen und von Modetipps - zum Beispiel auf genussmaenner.de - inspirieren. Unsichere Männer sollten sich einer Stilberaterin anvertrauen. Die so ausgegeben Euros sind nichts gegen die vielen Fehlkäufe. Spaß macht so eine Beratung auch noch.

Noch ein Tipp - diesmal an die Frauen: Beugen Sie sich keinem Modediktat. Lernen Sie von den Männern. Ich gebe zu, beim Thema Mode ein etwas merkwürdiger Tipp.

 


Veröffentlicht am: 23.01.2012

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