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Aufgespießt: Auf Schusters Rappen

(Helmut Harff / Chefredakteur) Wir leben permanent auf der Überholspur, sind omnipräsent und für jeden und jederzeit erreichbar. Unser Leben wird immer öffentlicher, unsere Privatsphäre schwindet. Dazu kommt, dass unser Leben immer teurer wird. Die Energiekosten laufen aus dem Ruder und egal ob wir Bio-Lebensmittel oder konservativ erzeugte essen - gesund ist das alles nicht.

Obwohl wir das alles wissen und unter der Situation leiden, drehen wir unsere Runden im Hamsterrad. Wir verlassen es erst dann, wenn unser Körper sich massiv gegen die permanente Überbelastung wehrt. Burne-out, Herzinfarkt oder Schlaganfall sind die Folgen. Manche reagieren auf den Stress mit Wellnessurlaub oder Sport. Die hohen Auslastungszahlen der Wellnesshotels und immer noch steigenden Teilnehmerzahlen bei den City-Marathons und in Fitnessstudios sprechen eine eindeutige Aussage. Doch was sind Kurzaufenthalte im teuren Wellnesstempel oder die Vorbereitung auf einen Marathonlauf anderes als Stress pur.

Was wir brauchen um einmal wieder "runter zu kommen", ist den eigenen Stand by Modus zu verlassen. Das moderne Zauberwort heißt "Entschleunigen". Eine Möglichkeit der Entschleunigung ist die Wanderschuhe zu schnüren, den Rucksack zu packen und sich auf einen gut ausgeschilderten Wanderweg zu begeben. Das kann mal für einen Tag sozusagen vor der Haustür passieren. Noch sinnvoller ist, sich auf einen der zahlreichen Wander- oder Pilgerpfade wie beispielsweise auf die alte Römerstraße Via Claudia Augusta zu begeben. Die Hotels sind auf Wandergäste eingestellt, es gibt zahlreiche Informationen im Internet und gute Wegbeschreibungen für unterwegs.

Sicherlich ist so ein Wandertrip nicht billiger als ein Wellnessurlaub im Vier-Sterne-Hotel und in eine gute Ausrüstung müssen auch einige Euros investiert werden: Ein guter Rucksack, ebensolche Wanderschuhe und ?stöcke sollten es schon sein. Ansonsten sollte alles Überflüssige zuhause bleiben, denn jedes Gramm muss über Weg und Steg getragen werden. Eines sollte man auf Fall zuhause lassen - das Handy. jeden Nur so findet man Ruhe und auch die Ohren können einmal entspannen.

Mein Tipp: Gönnen Sie sich hin und wider einen Auszeit - allein oder mit Begleitung (die sollte ähnlich fit wie man selber sein und gern auch mal schweigen). Ich wette, Sie werden verwundert feststellen, wie gut es tut, nicht ständig das Handy im Auge oder am Ohr zu haben, sondern die Natur auf sich wirken zu lassen. Anschließend ist das Hamsterrad auch gar nicht mehr so stressig.

 


Veröffentlicht am: 16.04.2012

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