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28.03.2017

 

 

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Gipfel stürmen: Auf in die neue Rennrad-Saison

Rennrad fahren ist gut für Körper und Geist. Leichtfüßig lassen sich kleine Straßen erkunden, mit wenig Kraftaufwand geht es über imposante Pässe und durch malerische Täler. Doch muss man dafür immer die anstrengende Profi-Position auf dem Rad einnehmen?

„Besonders für Einsteiger eignen sich sogenannte Komfortrennräder, auf denen man vergleichsweise aufrecht sitzen kann. Der Lenker ist näher am Sattel, die Winkel sind etwas entschärft. Außerdem sind die Rahmen besonders komfortabel ausgelegt, was Schlaglöchern und rauem Asphalt die Härte nimmt“, erklärt Jan Willem van der Straten vom deutschen Hersteller Focus, der mit der „Izalco Ergoride“-Reihe gleich vier solcher Komfortrenner im Angebot hat. „Das Izalco Ergoride 3.0 mit der knackigen Sram Force-Gruppe ist besonders gut für den Einstieg ins sportliche Radfahren geeignet, ohne dass man Abstriche in Sachen Agilität machen müsste“, ergänzt van der Straten. Das Focus Izalco Ergoride 3.0 steht für 2.499 Euro beim Fachhändler.

Druckvoll auf dem Pedal, beschwerdefrei im Knie

Bevor die Kraft auf die Straße kommt, muss sie auf die Kette. Am Rennrad fährt man dafür Systempedale, die den Schuh ähnlich einer Skibindung einrasten lassen und ihn in jeder Fahrsituation mit einer einfachen Drehbewegung blitzschnell wieder frei geben. Doch die stramme Verbindung beim Treten verträgt nicht jedes Radlerknie. Anfänger und Vielfahrer sollten Systeme mit reibungsfreier seitlicher Bewegungsfreiheit bei gleichzeitig sicherer Verbindung zum Pedal wählen. „Der Schuh klemmt fest, die Ferse kann aber um 15° seitlich ausschwenken, ohne gegen eine Federspannung arbeiten zu müssen. So findet man seine Wohlfühlposition, ohne dass wertvolle Kraft und damit Tempo verloren gehen“, erklärt Stefan Scheitz vom Hersteller Speedplay, der entsprechende Pedale ab 129,95 Euro (Modell „Light Action Chrome-Moly“) anbietet.

Exklusiv mit Yak-Leder

Das Gegenstück zum Systempedal ist der Rennradschuh. Viele Radschuhe kommen in technischem Look daher und sind aus Kunststoff gefertigt. Einen anderen Weg gehen die geschmackssicheren Spezialisten vom Bekleidungshersteller Rapha: Die Briten haben mit den „Grand Tour Shoes“ (360 Euro) eine edle Kombination aus Funktion und Stil geschaffen. Für optimale Kraftübertragung sorgt die Easton-Carbonsohle, der Oberteil des Schuhs ist hingegen aus gelochtem Yakleder gefertigt. „Yaks leben in extremen Bedingungen, ihr Leder ist sehr strapazierfähig. Unsere Grand Tour Shoes sind dadurch atmungsaktiv, wasserabweisend und besonders zugfest. Das Naturmaterial passt sich außerdem wunderbar dem Fuß an“, erläutert Kieran Riley von Rapha. Ein weiteres Plus: Die Grand Tour Shoes kommen elegant in Weiß oder Schwarz, der farblich abgesetzte vordere Kompressionsriemen erinnert dezent an die Zeiten des Pedalriemens.

Sitzkomfort mit gutem Schnitt

Neben den Schuhen ist das wichtigste Kleidungsstück auf dem Rennrad die Radhose. Entscheidend über Wohl und Weh einer Rennradausfahrt ist dabei die Qualität des Sitzpolsters. „Es muss den Druck auf dem Sattel auch nach Stunden noch gut verteilen: Weg von den Genitalien, hin zu den Sitzknochen“, erklärt Stephanie Haid vom Outdoorhersteller Vaude und ergänzt: „Auch Atmungsaktivität und flache, druckfreie Nähte sind bei Radhosen sehr wichtig, will man dauerhaft Spaß im Sattel haben.“ Um bei schnellen Abfahrten die Nierenpartie nicht auskühlen zu lassen und für den richtigen Sitz auch nach wilden Wiegetrittpassagen greifen Routiniers nahezu ausschließlich zur „Bib“-Form: der Radlerhose mit Trägern. Das Modell „Men's Elite Bib Pants IV“ von Vaude (120 Euro) ist eine Trägerhose aus sechs ergonomisch geschnittenen Stoffbahnen. Damit hat sie neben einem hochwertigen Polster eine sehr gute Passform und sorgt für einen angenehmen Sitz im Sattel.

Effektives Tuning für Speed und Grip

Wer ein günstiges Rennrad ersteht, muss oftmals Abstriche bei den Reifen machen. Erstausstatter montieren hier gern preiswerte Modelle, doch gute Rennreifen können noch viel mehr als nur Rollen. „Die Topmodelle sind leicht, haben einen geringen Rollwiderstand und überragenden Kurvengrip auch bei Nässe. Das bringt Sicherheit, genauso wie eine effektive Pannenschutzlage“, empfiehlt Doris Klytta vom Reifenhersteller Schwalbe. Mit dem „Ultremo ZX“ (49,90 Euro) hat das Unternehmen einen solchen Allrounder mit weniger als 200 Gramm Gewicht im Angebot. „Die Reifen sind die einzige Verbindung zur Straße, daher sollte man hier nicht an Qualität sparen. Nicht nur die Sicherheit, auch der mögliche Fahrspaßgewinn spricht für den Ultremo ZX“, ergänzt Klytta.

Fit für den ersten Marathon

Wenn das neue Rennrad in der Garage steht und die ersten Runde gedreht sind, motiviert die Teilnahme an einem Marathon oder einer Radtourenfahrt (RTF) des Bundes Deutscher Radfahrer zum regelmäßigen Training. Doch wie wird man auf den Punkt fit, wenn das Zeitbudget durch Arbeit und Familie begrenzt ist? „Wattgesteuertes Training ist besonders effektiv. Nach einer ersten Analyse der eigenen Leistungsfähigkeit kann man genau in dem Belastungsbereich trainieren, der einen wirklich weiter bringt“, erklärt Mareen Werner von Cycleops, die mit den „PowerTap“-Naben ein Leistungsmesssystem im Programm haben. „Man kann ein einzelnes PowerTap-Hinterrad in mehreren Rädern verwenden. Das macht das System auch interessant für Ganzjahresfahrer“, ergänzt Werner. Positiver Nebeneffekt: Trainingsfortschritte lassen sich direkt aus den Watt-Zahlen ablesen, was zusätzlich motiviert. Der Cycleops Aluminium Laufradsatz mit „Pro“-Leistungsmessnabe ist für 1099 Euro erhältlich, der passende Computer „Joule 2.0“ kostet 239,99 Euro. So ausgerüstet heißt es nur noch: Kette ölen, Luft aufpumpen und hinaus in die Natur.

Bild: www.focus-bikes.com

 


Veröffentlicht am: 04.05.2012

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