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28.03.2017

 

 

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Fahrspaß ist kein Luxusgut: Fahrräder für unter 1.000 Euro

[pd-f / gm] Den Deutschen ist ein gutes Fahrrad immer mehr wert. Der Zweirad-Industrie-Verband e. V. gibt für das Jahr 2011 einen Durchschnittspreis von 600 Euro an, bezieht dabei aber auch Kindervelos und "Baumarkt-Räder" minderer Qualität mit ein.

Der Verbund Service und Fahrrad e. V. kommt bei seinen Erhebungen auf ein Mittel von 1.089 Euro für die im Premiumfachhandel verkauften Velos. Grund genug, sich an der psychologisch wichtigen Schwelle von 999 Euro einmal genauer umzuschauen.

Schnell, schick und günstig durch die Stadt

In der Stadt ist jede Straße zugleich ein Laufsteg. Deshalb werden Stadträder nicht nur immer besser, sie werden auch schicker. Während einige Hersteller möglichst viele Funktionen in einem Rad vereinen, setzen andere auf bewusste Reduktion. Denn auf dem Weg von der Agentur ins Café zählt vor allem der Stil, was beispielhaft das "SuperMetro" von Hersteller Koga demonstriert. "Bei der Entwicklung des SuperMetro standen Leichtgewicht, Vortrieb und sportliche Eleganz im Vordergrund. Durch das Weglassen überflüssiger Details ergab sich der Style-Faktor fast von selbst," erklärt Anke Namendorf von Koga. Das preisgekrönte Stadtrad mit Scheibenbremsen, Kettenschaltung und fast unsichtbar integrierter Federgabel ist für 999 Euro zu haben. Andere Hersteller heben klassische Werte hervor, setzen auf traditionelle Materialien wie Stahl sowie eine gediegene Optik, die zum Flanieren einlädt. Funktional sind die schicken Stadtvelos auf Höhe der Zeit. "Wir setzen auf Eleganz und Tradition. Mit Stahlrahmen, Ledersattel und Schutzblechen in Rahmenfarbe kommt unser Modell ,Student' sehr klassisch daher. Nabenschaltung, hydraulische Bremsen und die Nabendynamo-Lichtanlage machen klar: Technisch ist der Student auf aktuellem Stand," erklärt Sabine Richarz vom Hersteller Wanderer. Der Student steht ebenfalls für 999 Euro beim Fachhändler.

Stufenloser Technologieträger

Doch auch in Sachen neuer Technologien müssen sich Velos für unter 1.000 Euro nicht verstecken. Dass günstige Räder selbst teureren Exemplaren auch technisch einen Schritt voraus sein können, beweist z. B. Hersteller Hercules. Mit dem "Exell Vario"hat das Traditionsunternehmen einen richtigen Technologieträger auf die Räder gestellt. Das Tourenrad schaltet als eines der ersten Serienmodelle mit der stufenlosen NuVinci N360 Getriebenabe. "Per Drehgriff findet man also immer die richtige Übersetzung, das Getriebe arbeitet gekapselt und somit wartungsfrei im Inneren der Nabe" verdeutlicht Katrin Pfeuffer von Hercules. "Auch die hydraulischen Felgenbremsen sind über fünf Jahre garantiert dicht, was für sorgenfreie Nutzung tagein tagaus spricht." Leichtlaufende Bereifung von Schwalbe und eine Lichtanlage von Busch & Müller runden das langlebige Gesamtpaket ab, das sich sowohl für den Alltag als auch für weitläufige Ausflüge eignet. Auch das Hercules Exell Vario ist für 999 Euro im Fachhandel erhältlich.

Zu zweit dreistellig

Wenn Nachwuchs ins Haus steht, kann es eng in der Kasse werden. Zudem ändern sich die Mobilitätsgewohnheiten junger Familien, sobald ein Kind geboren ist. Doch auch diese Herausforderung lässt sich mit weniger als 1.000 Euro meistern: Schon Säuglinge lassen sich sicher und bequem im Anhänger transportieren, in welchem sie ganz nach Laune schlummern oder staunend ihre Umgebung betrachten können. "Der Croozer Kid for 1 hat eine sichere Fahrgastzelle und stabile Fünfpunktgurte, außerdem lässt er sich auch als Buggy oder Jogger einsetzen," erklärt Natascha Grieffenhagen von Croozer (www.croozer.de). Als Zugmaschine für den Transporter bietet sich ein gutes Stadtrad wie das Winora "Parkside" an, das mit Nabenschaltung, Nabendynamo-Lichtanlage, stabilem Gepäckträger und tiefem Durchstieg für alle Hürden des gemeinsamen Alltags gerüstet ist. Zusammen kostet das Familiengespann 958 Euro (Anhänger: 429 Euro, Fahrrad: 529 Euro). Und sollten es Zwillinge geworden sein: Für nur 20 Euro mehr gibt es den Croozer auch als "Kid for 2". Ein passender Kinderhelm von Abus schlägt mit lediglich 24,95 Euro zu Buche (Modell "Smiley").

Reiselust ohne Reue

Wenn das Fernweh ruft, sollte das Budget kein Hinderungsgrund sein. Wer Radrouten und Regionen entdecken will, muss sich für ein adäquates Velo nicht verschulden. "Ein Reiserad braucht einen stabilen Rahmen, eine breit gefächerte Schaltung und kräftige Bremsen. Auch ein tragfähiger Gepäckträger und pannensichere Reifen mit Leichtlaufeigenschaften gehören ins Lastenheft," weiß Florian Niklaus von Winora. Mit dem "Domingo de Luxe" haben die Schweinfurter ein solches Rad im Programm, das trotz Scheibenbremsanlage und Federgabel unter der 1.000-Euro-Marke bleibt. Die Streben des Gepäckträgers sind für einen günstigen Schwerpunkt tiefer gelegt, die Shimano XT-Schaltung sorgt für zuverlässigen Vortrieb. Und sollte es unterwegs mal etwas länger dauern, kommt man dank Nabendynamolichtanlage samt Busch & Müller-LED-Scheinwerfer auch in der Dämmerung sicher zum nächsten Etappenziel.

Sportlich auf Asphalt ohne Schlagloch im Portemonnaie

Wer noch schneller unterwegs sein will und statt der großen Reise lieber die kleinen Alltagsfluchten sucht, dem sei ein Rennrad anempfohlen. Ein dichtes Netz von Landstraßen wartet nur darauf, auf zwei Rädern entdeckt zu werden. "Das geht auch ohne Tour de France-Ausstattung, denn viele Funktionen der Profiräder finden sich auch an Einsteigermodellen wieder," weiß Jan van der Straten vom deutschen Hersteller Focus. "Selbst Einsteigerrennräder wiegen kaum 9 kg, so wie unser Variado 2.0 mit 20-Gang-Kettenschaltung. Der Aluminiumrahmen ist leicht und robust, die Carbongabel hält sicher die Spur. Außerdem wurden Sattel und Lenker nach ergonomischen Gesichtspunkten ausgewählt." So ausgestattet machen auch Ganztagestouren Spaß, das Variado 2.0 kostet 999 Euro im Fachhandel.

Großer Sportler zum kleinen Preis

Noch näher an der Natur ist man im Gelände, am besten auf dem Mountainbike. Hier machen vor allem die Twentyniner Boden gut, die auf größeren Laufrädern sicheren Geradeauslauf und hervorragende Traktion bieten. "Durch die stark ansteigenden Stückzahlen können wir Twentyniner inzwischen auch in mittleren Preislagen anbieten. Da die laufruhigen Räder viel Sicherheit vermitteln, eignen sie sich hervorragend für funktionsbewusste Einsteiger, die ohne Überschlagsgefühle abfahren und mit viel Traktion steile Anstiege erklimmen wollen," so Christian Malik von Haibike. Mit dem "Big Curve SL" haben die Franken einen solchen Twentyniner im Angebot, der mit Shimano-Schaltung, RockShox-Federgabel und hydraulischen Scheibenbremsen von Tektro lediglich 999 Euro kostet.

Kleines Budget für kleines Faltmaß

Auch Falträder erfreuen sich wachsender Beliebtheit, denn sie eignen sich hervorragend für Pendler und Geschäftsreisende. Da gutes Fahrverhalten und sicherer Faltmechanismus in einem Fahrrad vereint werden müssen, ist hier jedoch besonderes konstruktives Geschick gefragt. "Um unseren Faltradklassiker Birdy trotzdem einer breiten Käuferschicht zugänglich machen zu können, haben wir die ,World Birdy' -Linie aufgelegt. Das World Birdy Sport fährt sich wie unser Klassiker und lässt sich ebenso schnell in ca. 30 Sekunden falten, wenn man vom Radweg in den Bus oder den ICE umsteigt. Wir bieten das World Birdy jedoch mit weniger Optionen hinsichtlich Ausstattung und Lackierung an, den Preisvorteil geben wir direkt an unsere Kunden weiter," erklärt Tobias Spindler vom Hersteller riese und müller. Dadurch ist das World Birdy Sport mit Achtgang-Kettenschaltung, Schutzblechen und verstellbarem Vorbau ebenfalls für 999 Euro erhältlich.

Foto: www.pd-f.de / Mathias Kutt

 


Veröffentlicht am: 18.05.2012

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