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Aufgespießt: Der Ball rollt

(Helmut Harff / Chefredakteur) Die Fußballeuropameisterschaft in Polen und der Ukraine hat begonnen, die ersten Tore sind gefallen und die ersten Freuden- und Frusttränen sind geflossen. Die Medien haben nach den vielen kritischen Berichten, vor allem aus und über die Ukraine, wieder ein Thema: Europas Fußball.

Das Thema EM beherrscht nicht nur die Stammtische. In fast jeder Gaststätte, auf Campingplätzen, in Kleingartenanlagen und auf riesigen Arealen in den Städten trifft man sich zum Public Viewing. Und doch, so richtige Hochstimmung wollte vor der EM und will noch immer nicht aufkommen. Sah man zum Sommermärchen 2006 sehr viele Autos mit der Deutschen Fahne am Fenster, so sind es jetzt deutlich weniger. Insgesamt kann von Euphorie keine Rede sein.

Warum scheint diesmal die Luft raus zu sein, bevor das Turnier so richtig losgegangen ist? Viele Kommentatoren meinen, dass liegt an der allgemeinen Krisenstimmung. Krise in Deutschland? In Griechenland, Italien (hier auch fußballerisch), Spanien oder Irland vielleicht, doch Katerstimmung in Germany? Nicht einmal der Bier- oder der Benzinpreis sind zur EM gestiegen? Ist es die sehr kritische Vorberichterstattung über die Austragungsorte, die für miese Stimmung gesorgt haben. Ob sich Fußballfans denn Spaß am Spiel durch einen Hungerstreik von Frau Timotschenko nehmen lassen.

Doch was ist es dann? Vielleicht der Fußball selber? Die Berliner sind sauer über den aus ihrer Sicht nicht ganz sauberen Abstieg ihrer Hertha. Die Bayern sind von ihren titellosen Münchener Nobelkickern so enttäuscht, dass sie schon Dortmunder Alt trinken. Die Fußballnation Deutschland zeigt sich frustriert ob der Leistungen ihrer Nationalmannschaft bei den Testspielen gegen die Schweiz (5:3-Niederlage) und Israel (ein nicht gerade schmeichelhafter 2: 0-Sieg). Da hängen die Siegtrauben schon sehr hoch. Viele glauben augenscheinlich nicht wirklich an eine Finalteilnahme der Löw-Truppe. Da fällt die Feierlaune etwas gedämpfter aus. Hier können die Fans allerdings von der FDP lernen. Die zeigte ja bei den letzten Landtagswahlen, dass Totgesagte länger leben und wieder auferstanden auch besser feiern können.

Apropos Politik: Die ist nicht so erfreut über die geringe EM-Euphorie der von ihr regierten Nation. Ist die im kollektiven Fußball-Taumel, kann man die eine oder andere unbequeme Gesetzesänderung beschließen, ohne dass es zu einem kollektiven Aufschrei kommt. Den gibt es dann bei den Toren von Schweinsteiger und Co.

Mein Tipp: Genießen Sie die EM-Spiele, allein, mit Freunden oder mit Tausenden auf den Plätzen der Republik. Sollten Sie kein Fußballfan sein, auch kein Problem, die Olympischen Spiele in London stehen ja kurz vor Ihrer Eröffnung. Sie sind gar kein Sportfan? Dann genießen Sie doch die zahlreichen Open-Air-Konzerte wie das der Staatskapelle auf dem Berliner Bebelplatz oder einfach nur den Sommer.

 


Veröffentlicht am: 10.06.2012

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