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29.03.2017

 

 

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Harff trifft: Sarah Wiener – Starköchin mit Bodenhaftung

Sarah Wiener ist wohl die jüngste 49-jährige und mit Sicherheit eine Super-Köchin und clevere Geschäftsfrau. Bereits mit 24 gründete die in Halle/Westfalen geborene Köchin ohne Berufsabschluss ihre erste eigene Firma „ Sarah Wieners Mehlspeisen“. Heute hat die Wienerin mehrere Restaurants und ist vor allem Dank ihrer Fernsehauftritte bekannt. Wer sie live erlebt, sieht sich einer Frau gegenüber, die sehr bodenständig, sehr überzeugend, sehr engagiert und sehr weiblich ist.

Genussmaenner.de-Chefredakteur traf die Powerfrau anlässlich der Präsentation ihrer DVDs "Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in Großbritannien" in ihrem Berliner  Restaurant „Speisezimmer“.

Frau Wiener, Sie haben gerade Ihre Großbritannien -Kocherlebnisse vorgestellt. Sie haben viele Gerichte gekocht, bei denen man auf das Kalorienzählen wohl besser verzichtet. Passt so etwas in die Zeit?
Sarah Wiener:
Warum denn nicht? Ich habe alles frisch gekocht und das mit hervorragenden Zutaten. Ich bin allerdings der Ansicht, dass nicht jeder Mensch dünn sein muss.

Es geht bei Ihnen aber teilweise schon recht deftig zu.
Sarah Wiener:
Ja, aber das ist nicht das Problem. Uns wird beispielsweise immer gesagt, dass wir kein Fett essen sollen. Das ist falsch, denn der Körper braucht Fett. Was er allerdings nicht braucht, sind sogenannte harte Fette. Wer auf Butter verzichtet und dafür Margarine isst, tut sich nichts Gutes. Viel besser sind gute Öle. Wer auf Fett ganz verzichtet, tut sich nichts Gutes, denn der Körper holt sich dann woanders, was er braucht.

Was sind denn Ihre Empfehlungen, um beim Essen nicht von einem Fettnäpfchen ins andere zu tappen?
Sarah Wiener:
Man, vor allem Mann sollte bewusst essen, viel kauen und vor allem selber Gekochtes. Beim Essen sollte sich jeder immer wieder die Frage stellen, was ist logisch, was ist vernünftig?

Die Fragen können sicherlich viele richtig beantworten, doch der Geist ist willig, das Fastfood jedoch so nah.
Sarah Wiener:
Das stimmt. Fastfood springt uns überall regelrecht an. Das gilt für das gesamte Industriefood, beispielsweise auch für gesüßte Limos. Wer auf solche Dinge weitestgehend verzichtet, tut sich etwas Gutes. Das wird dann auch recht schnell auf der Waage sichtbar. Ich tue mir solche Körperverletzungen nicht an.

Industriefood wird häufig damit beworben, dass man weniger oder gar keinen Zucker, sondern Zuckerersatzstoffe verwendet. Ist das keine Alternative?
Sarah Wiener:
Nein, solche Zuckerersatzstoffe verwendet man zur Schweinemast. Mehr muss man dazu nicht sagen.

Also alles Lüge?
Sarah Wiener:
Die Amerikaner schwören auf Zuckerersatzstoffe. Wie die wirken, sieht man daran, dass sehr viele Amerikaner übergewichtig sind.

Sieht man den Menschen im Supermarkt in die Körbe, so sieht man viele leckere Sachen, schön bunt verpackt und so preiswert. Was ist an einem solchen Einkauf verkehrt?
Sarah Wiener:
Weil da nichts Gutes drin sein kann. Ich verstehe nicht, wie man so einen Mist in Plastik kaufen kann. Wer glaubt wirklich, dass man für 98 Cent etwas Vernünftiges bekommt. Was soll da drin sein? Schließlich verdienen an dem knappen Euro Hersteller, Transporteure, Zwischenhändler und der Supermarkt. Außerdem hält der Finanzminister auch noch die Hand auf.

Sie plädieren als Köchin selbstverständlich dafür, sich selbst an den Herd zu stellen. Haben Sie den Eindruck, dass angesichts der vielen Kochsendungen im Fernsehen mehr zum Rührlöffel greifen?
Sarah Wiener:
Ich glaube nicht an den missionarischen Erfolg von Kochsendungen, zumal die meisten nicht umsonst Kochshows heißen. Ich glaube aber, dass gerade immer mehr junge Männer die Freude am Kochen für sich entdecken. Sie können vielfach besser kochen, als ihre Freundinnen.

 


Veröffentlicht am: 04.07.2012

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