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Aufgespießt: Entwarnung

(Helmut Harff / Chefredakteur) Es gibt gleich zwei Entwarnungen: Zum einen ist die Mercedes Fashion Week und die langsam ausufernde Menge an Modemessen in Berlin für ein halbes Jahr Geschichte. Zum Andern muss Mann seinen Kleiderschrank nicht völlig neu bestücken, will er im Frühling/Sommer 2013 modisch up to date sein.

Wie schon die vergangenen Messen Bread & Butter und Premium zeigten, gibt es nicht d e n Trend für den modischen Mann. Vieles ist möglich, vieles erlaubt, weniges ein Tabu. Tabu ist vielleicht, zu flippig daher zu kommen. Auf den Messen, auf denen sich Einkäufer, Modemacher, Hersteller und Presse auf die Füße traten, war niemand, der den Mann einen Rock stecken will. Auch andere Verrücktheiten waren (kaum) auszumachen.

Einen Trend gibt es dennoch, der ist aber nicht neu: Mann soll etwas mehr Mut zur Farbe zeigen. Das gilt vor allem für Hosen und hier besonders für Chinos. Die meisten Labels gehen hier jedoch behutsam vor, färben ihre Freizeithosen entweder in pastelligen oder gedeckteren Farben. Nicht gerade in Grau kommen auch die meisten Hemden daher. Hier setzt man nach wie vor auf interessante Details. Das können farbig abgesetzte Kragen, Manschetten, Knopfleisten, Knopflöcher oder, oder ... sein. Andere setzen auf extravagantere Schnitte oder auf Stoff- und Mustermix. Selbst schwarz-weiß-Spezialist Lagerfeld hat farbige Teile in seiner Kollektion.

Trendsetter Eton überrascht mit Hemden, die vor einigen Jahrzehnten schon einmal absolut in waren. Die in Weiß, Grau oder Anthrazit daher kommenden Hemden zeichnen sich durch weiße Kragen und Manschetten (mit Ausnahme der weißen Variante) aus. Die Kragen abgerundet - im Fachjargon als Club-Kragen bezeichnet. Die beiden Kragenenden werden mit einer Kragenspange verbunden. Dazu wird selbstverständlich eine Krawatte getragen. Die ist genau wie die Fliege wieder im Kommen. Dabei sind alle Farbvarianten denkbar - mit Ausnahme von Prints mit leicht bekleideten Frauen oder Comic-Figuren. Bevorzugte Materialien sind Seide und vor allem für jüngere Männer Wolle.

Augenscheinlich nicht der Geschmack der Männer getroffen wurden andersfarbige Patches an den Ellenbogen von Hemden und Jacken. So man sie überhaupt noch sieht, so sind sie Ton in Ton gehalten. Überhaupt sind viele Aufnäher eher die Ausnahme als die Regel.

Zur Regel sollte es sich der Mann jedoch machen, zumindest bei den Accessoires farbliche Akzente zu setzten, dass können bei der Jeans oder Chinos der andersfarbige Gürtel oder Hosenträger sein. Das kann aber auch die Uhr mit dem bunten Armband oder ein farbiges Halstuch sein. Fast ein Muß sind Schuhe, die farbige Sohlen haben, aber auch mit farbigem Oberleder punkten. Wie schon beschrieben kann man mit interessanten Hemden ebenfalls punkten. Modemutigere greifen zu neonfarbigen Teilen. Das geht von Accessoires bis zu quietschbunten T-Shirts.

Bei der Business-Mode waren noch weniger Neuerungen zu beobachten, wenn man von einem Noch mehr bei Stoff- und Verarbeitungsqualität absieht. Hier, wie im Freizeitbereich, werden die Schnitte noch körperbetonter (Stichwort: slim line) und die Jacketts und Jacken etwas kürzer.

Mein Tipp: Machen Sie Bestandsaufnahme im Kleiderschrank und renne Sie sich von allem, was Sie schon drei Jahre nicht mehr getragen haben. Nun ist Platz für einige teile aus den aktuellen Kollektionen. Nicht vergessen Farbe und die schlanke Linie ist angesagt. Es gibt übrigens auch wundervolle Sportkleidung, mit der Mann im Fitnessstudio eine gute Figur macht, auch wenn die noch nicht slim line-tauglich ist.

 


Veröffentlicht am: 09.07.2012

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