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30.03.2017

 

 

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Jaguar Roadster - the legend goes on

Mit Roadster-Ikonen aus über 60 Jahren schlägt Jaguar beim 40. AvD-Oldtimer-Grand Prix (10. – 12. August) eine Brücke vom 1948 vorgestellten XK120 bis zum für 2013 angekündigten neuen F-TYPE. Aber auch der legendäre E-TYPE und die Le Mans-Sieger C-TYPE und D-TYPE sind Teil des Mythos – und in der Eifel sowohl statisch wie live in Aktion zu bewundern.

Zu den Top-Acts rund um Jaguar gehören auch das in zwei Läufen ausgetragene Rennen zur E-TYPE-Challenge und ein vom Jaguar Heritage Racing Team an den Start gebrachter Ex-Fangio-C-TYPE. Als prominente Gäste begrüßt Jaguar in seinem Hospitality-Bereich die Schauspieler Kostja Ullmann, Janin Reinhardt, Stephan Luca und Mark Keller sowie den Künstler Stefan Szczesny und Formel 1 Kommentator Christian Danner. Für kulinarische Hochgenüsse sorgt Sterne-Koch Johann Lafer.

Beim diesjährigen Oldtimer-Grand Prix feiert Jaguar eine faszinierende und bald 65 Jahre währende Roadster Tradition. Sie nahm 1948 mit der Enthüllung des XK 120 ihren Anfang – und wird 2013 mit dem von V6- und V8-Kompressormotoren angetriebenen F-TYPE einen neuen Höhepunkt erleben. In die Zeitspanne dazwischen fallen fünf Le Mans-Siege mit den C- und D-TYPE-Rennern sowie Design-Denkmäler wie der legendäre Jaguar E-TYPE.

Jaguar XK 120: Der Kurven-Star der 1950er Jahre

Die Star-Parade im Jaguar Ausstellungsbereich am Rande der Coca Cola-Kurve führt einer der schönsten Jaguar aller Zeiten an: Der am 22. Oktober 1948 in London enthüllte XK 120. Der am „Ring“ gezeigte Roadster Baujahr 1950 gehört sogar zu den berühmtesten Jaguar überhaupt. „NUB 120“ – so sein polizeiliches Kennzeichen - brachte Jaguar durch Siege bei den internationalen Alpen-Fahrten erstmals internationale Erfolge im Motorsport ein. Eingesetzt wurde der Zweisitzer vom Privatier Ian Appleyard. Als seine Co-Pilotin fungierte Ehefrau Patricia, Tochter von Jaguar Firmengründer William Lyons. Doch auch anderswo – wie zum Beispiel 1951 bei der Fernfahrt Lüttich-Rom-Lüttich, siegte ein Jaguar XK 120. Mit Jacques Ickx, dem Vater von Jacky, und Johnny Claes im Cockpit.

Auf und neben der Piste betörte der XK120 mit harmonisch fließenden Linien, langer Motorhaube und sahnigem 3,4 Liter-Reihen-Sechszylinder. 160 PS verhalfen dem XK120 schon früh zu einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Motor-Laufleistungen von über 150.000 km waren für das XK-Aggregat keine Seltenheit und unterstrichen die hohe Zuverlässigkeit.

C-TYPE/D-TYPE: Fünf  Le Mans Siege – und die erste Scheibenbremse weltweit

C-TYPE und D-TYPE stehen für die goldenen Jahre von Jaguar in Le Mans – fünf Siege beim 24-Stunden-Rennen zwischen 1951 und 1957. Der C-TYPE machte 1951 den Anfang. Er übernahm den 3,4-Liter-Sechszylinder des XK120, ebenso dessen Getriebe und Vorderradaufhängung. Neu dagegen war die Hinterradaufhängung mit quer liegenden Torsionsfederstäben und Panhardstab. Dazu konstruierte Bob Knight einen zugleich verwindungssteifen wie leichten Gitterrohrrahmen samt Hilfsrahmen zur Aufnahme von Motor und Vorderradaufhängung. Und Aerodynamik-Spezialist Malcolm Sayer verkleidete das Ganze mit einer windschnittigen Aluminium-Haut.

Mit drei rund 210 PS starken C-TYPE trat Jaguar als Werksteam in Le Mans an. Und der Coup gelang: Nach 24 Stunden hatten Peter Walker und Peter Whitehead mit einem Schnitt von 150,08 km/h die Nase vorn. Hätte es schon 1951 eine Sportwagen-WM gegeben – Jaguar und der C-TYPE hätten sie klar für sich entschieden. Im Juli 1952 schrieb Stirling Moss im C-TYPE Rennsportgeschichte: Mit dem ersten Sieg eines mit Scheibenbremsen bestückten Rennwagens auf dem Kurs von Reims. 1953 dann der zweite Le Mans-Triumph mit Duncan Hamilton/Tony Rolt und einem neuen Stundenmittelrekord von 170,329 km/h.

Das beim Oldtimer GP präsentierte C-TYPE-Exemplar wurde 1953 gebaut und gehört zu jenen 43 (von 53) Modellen, die zum Listenpreis von 2.327 Pfund an Privatfahrer gingen. Sein Besitzer Mario Tadini setzte es 1953 bei der Mille Miglia ein. Jaguar Heritage Racing bringt zusätzlich einen C-TYPE Baujahr 1952 an den Start. Dieser befand sich ursprünglich im Besitz des fünffachen Weltmeisters Juan-Manuel Fangio, der den „Jag“ – weil Maserati Werksfahrer – jedoch nie selbst steuerte. Dieses sehr originalgetreue Modell gewann beim Grand Prix de Monaco Historique 2012 den Lauf für Sportprototypen der Baujahre vor 1953.

Die Raubkatze mit Rückenflosse konnte niemand stoppen

Der D-TYPE setzte die Erfolgs-Story des C-TYPE nahtlos fort. Zwischen 1955 und 1957 gelang Jaguar in Le Mans ein Hattrick. Im tragischen Rennen von 1955 siegte nach dem Rückzug von Mercedes ein Werkswagen, 1956 und 1957 das Jaguar Privatteam Ecurie Ecosse. Zweimal gewannen D-TYPES die 12 h von Reims, einmal die 12 h von Sebring. Das in der Eifel ausgestellte Modell ist der vorletzte, im März 1956 gebaute D-TYPE mit verlängertem Bug („long nose“). Er gewann mit einem Schnitt von 178,644 km/h in Reims, kam in Le Mans wegen Fehlzündungen aber nur auf Platz sechs. Ab 1957 in den Diensten des Cunningham/Momo-Teams, kam dieser Klassiker aus den USA nach England zurück.

Jaguar E-TYPE-Fans kommen am Ring voll auf ihre Kosten

Rund 30 Jaguar E-TYPE aller Couleur – Roadster, Coupés und die besonders schnellen, weil abgespeckten Lightweights – gehen bei der in zwei Einzelläufen ausgetragenen dritten Runde zur Jaguar E-TYPE Challenge auf der Grand Prix-Strecke in den Infight. Mittendrin: Das Jaguar Heritage Racing Team mit einem „Lightweight“-Coupé und einem Roadster.

2011 feierte dieser legendäre Sportwagen 50jährigen Geburtstag. Sogar Enzo Ferrari outete sich mit dem Lob „das schönste Auto der Welt“ als heimlicher Bewunderer. Für Jaguar erwies sich der am 15. März 1961 in Genf enthüllte XK-Nachfolger als Image-Träger und Verkaufsschlager. In 14 Jahren erlagen weltweit über 72.500 Käufer den Reizen des zunächst nur in einer 1.000er-Auflage angedachten Modells. Seit 1996 ziert ein E-TYPE Roadster als Design-Ikone die Dauerausstellung des New Yorker Museum of Modern Art.

Jaguar XJ-SC V12 Cabriolet - ein Targa-Modell mit hohem Frischluftfaktor

1975 lief der E-TYPE aus – und der XJ-S übernahm den Staffelstab. Ursprünglich nur als Coupé im Produktplan, bewirkten Kundennachfragen nach einem offenen Modell schon bald einen Sinneswandel. 1983 erschien schließlich eine Cabriolet-Version – als erster Jaguar und ab Werk mit dem neuen 3,6-Liter-Reihensechszylinder-Motor und manuellem Fünfgang-Getriebe von Getrag. Es dauerte bis 1985, ehe eine V12-Variante dazu kam.

Der am Nürburgring ins Rampenlicht gestellte XJ-SC V12 trägt selbstbewusst seinen Targa-Querbügel. Er wurde zwischen 1987 und 1991 von Diana, Princess of Wales, gefahren und erhielt für die Mitnahme der beiden Prinzen Harry und William zwei Zusatz-Sitze im Fond.

Der neue Jaguar F-TYPE: Die Legende wird fortgeschrieben

Der Mythos des Jaguar Roadsters – seit 1996 zunächst durch den XJ8 (X100) und seit 2005 durch die Jaguar XK, XKR und XKR-S der Serie X 150 verkörpert - wird Mitte 2013 um eine neue und zusätzlich Facette erweitert: Den Jaguar F-TYPE aus der Feder von Ian Callum. Beim diesjährigen Festival of Speed in Goodwood konnten sich Zuschauer anhand eines leicht getarnten Entwicklungsprototypen schon von den gelungenen Proportionen dieses neuesten Sprosses der Jaguar Roadster-Gilde überzeugen.

The legend will go on!

 


Veröffentlicht am: 17.07.2012

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