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24.06.2017

 

 

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Butter aus Weidemilch: Gut für die Gesundheit



Butter besteht hauptsächlich aus Milchfett. Dieses Fett ist viel besser als sein Ruf und hat positive, gesunde Eigenschaften, die unser Herz schützen, wie Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Nicolai Worm weiß. Doch die richtige Butter muss es sein.

Eine aktuelle Analysestudie von der Universität Gießen zeigt, dass Butter aus Weidemilch, wie sie die irische Marke Kerrygold herstellt, mehr gesundheitsförderliche Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren enthält.

Butter aus Weidemilch ist gesünder

Von Butter zu Butter gibt es große Qualitätsunterschiede. Wie kürzlich von der Universität Gießen attestiert, produzieren Tiere, die auf grünen Wiesen grasen können, hochwertigere Milch als andere. Folglich enthält die Butter  mehr Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und die positiven Omega-3-Fettsäuren. Diese schützen unser Herz und wirken Entzündungen entgegen.

In Irland setzt man schon seit Jahrhunderten auf Weide-milch. So auch die irische Marke Kerrygold. Die Kerrygold-Kühe stehen fast das ganze Jahr auf der Weide und der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren in der Butter wirkt sich positiv auf die Streichfähigkeit aus. Die gold-gelbe Farbe der Butter kommt durch den höheren Beta-Carotin-Anteil zustande, der aus dem Gras gelöst wird. Der sekundäre Pflanzenstoff ist eine natürliche Antioxidanz und wirkt immunstärkend.

Butter aus Weidemilch sollte aus ernährungsphysiologischen Gründen daher bevorzugt werden. Denn je mehr gesättigte Fettsäuren ein Fett hat, umso härter ist es. Je weicher das Fett, umso größer der Anteil der ungesättigten Fettsäuren. Kommt eine reine Butter streichzart aus dem Kühlschrank, ist das ein deutliches Zeichen für gute Qualität und auf die Fütterung der Kühe zurückzuführen.

Milchfett ist ein wertvolles Fett

Milchfett hat gesundheitsfördernde Eigenschaften, die unser Herz schützen. „Milchfett besteht aus kurzkettigen, mittelkettigen, gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Milchfett ist zu einem Anteil von über 80 Prozent in Butter enthalten, deswegen ist Butter eine gute Nahrungsmittelquelle für dieses Fett“, erläutert Prof. Dr. Nicolai Worm, Ernährungsexperte und Bestseller-Autor aus München.

„Langzeit-Beobachtungsstudien haben ergeben, dass Verbraucher, die reichlich Milchprodukte beziehungsweise Butter konsumieren, ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben, als jene, die nur wenig davon konsumieren“, so der Ernährungsexperte weiter. Butter kann als reines Naturprodukt eine ausgewogene Ernährung sinnvoll ergänzen. Im Gegensatz zur Margarine enthält sie keine künstlich gehärteten Fette.

Fett macht nicht „fett“


Die Hamburger Ökotrophologin Franca Mangiameli möch-te mit dem Vorurteil aufräumen, Milchfett sei ungesund und mache dick: „Zu einer ausgewogenen und bewussten Ernährung gehören Milch und Milchprodukte einfach dazu. Sie liefern nicht nur viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe, zusätzlich macht uns das Fett in der Milch auch lange satt“, so die Ernährungsexpertin aus Hamburg. Für eine sättigende Mahlzeit empfiehlt sie zum Beispiel Vollkornbrot mit Butter, Schinken, Rohkostgemüse und Schmand-Dip. Diese Mahlzeit enthält genauso viel Kalorien wie eine Vergleichsmahlzeit aus Knäckebrot mit Margarine, Salami und Käse, macht aber viel länger satt. „Es empfiehlt sich auf einen hohen Wassergehalt von Lebensmitteln zu achten. Der erste Verzehrvorschlag liefert 630 Gramm an Kalorien, während der Zweite nur 155 Gramm liefert. Der Unterschied liegt allein im Wasseranteil der Lebensmittel. Wenn viele wasserreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse verzehrt werden, ist man für lange Zeit satt“, erklärt Franca Mangiameli.

 


Veröffentlicht am: 22.07.2012

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