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26.04.2017

 

 

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Kinder! Zur Schule! Mim Fahrrad!

Nach den Schulferien beginnt für viele Kinder eine neue Ära: Sie fahren zum ersten Mal mit dem Rad zur Schule. Damit dies auch gut gelingt, hat der pressedienst-fahrrad die zehn besten Tipps für Eltern und radelnde Kinder zusammengetragen.

1. Ist der Nachwuchs wirklich schon startklar?


Die Grundvoraussetzungen für die sichere Fahrt zur Schule, bringt einzig Ihr Kind mit: Wie sicher und gern fährt es überhaupt Fahrrad? Die motorische Radbeherrschung – lenken, bremsen, schalten – ist eine Sache, das Überblicken des komplizierten Verkehrsgeschehens jedoch eine ganz andere. Vollständig ausgeprägt sind die kognitiven Fähigkeiten, auf die es im Straßenverkehr ankommt, erst mit etwa 14 Jahren. Beispielsweise haben Kinder bis zum Alter von acht Jahren ein um 30 Prozent kleineres Gesichtsfeld als Erwachsene. „Daraus leitet sich keinesfalls ab, dass Kinder nicht zur Schule radeln sollten, sondern lediglich, dass dies besonnen begonnen und geschehen muss“, sagt Gunnar Fehlau, Mit-Autor des „Das Familien-Fahrrad-Buch“.
 
2. Checken Sie die Lage!

Voraussetzung Nummer zwei sind die Verkehrsverhältnisse zwischen dem Wohnort und der Schule. Wer fünf Gehminuten von der Schule entfernt wohnt, kann seinem Kind den unbegleiteten Schulweg schon früher zutrauen – fünf Kilometer dagegen sind selbst für ein zwölfjähriges Kind mitunter eine Herausforderung. Wichtige Bewertungsfaktoren sind das Verkehrsaufkommen und Art und Anzahl der Gefahrenstellen. Der kürzeste Schulweg ist nicht immer der beste; eine längere Strecke durchs Wohngebiet oder den Stadtpark ist der direkten Verbindung entlang einer Hauptverkehrsstraße vorzuziehen.

3. Fahren Sie mit!

Eltern, die ihre Kinder nicht im Auto zur Schule kutschieren, sondern gemeinsam mit ihnen radeln, sind Vorbild und Motivator zugleich. Und haben viel Zeit, ihrem Nachwuchs das Verkehrsgeschehen nahezubringen. So können Eltern auch die Fortschritte ihrer Kinder miterleben und besser abschätzen, wann der Zeitpunkt für die erste Solofahrt gekommen ist. Auch ältere Kinder, die schon länger alleine zur Schule radeln, sollten ab und zu von den Eltern begleitet werden. So kann man Änderungen im Verkehrsfluss erkennen und wenn nötig gemeinsam mit dem Kind eine Alternativroute planen.
 
4. Achten Sie auf Technik!

Beim Kinderrad sollte solide Radtechnik wichtiger sein als ein Übermaß an Ausstattung. „Eine Federung etwa muss nicht sein am Kinderrad; angesichts des geringen Fahrergewichts und der eher einfachen Technik bringt sie wenig und treibt dafür das Gewicht nach oben“, erklärt Ralf Puslat Geschäftsführer des Kinderradherstellers Puky. „Kettenschaltungen empfehlen wir nur für ältere Kinder“, so der Experte weiter. „Bei den Kleinen reichen drei Gänge, per Drehgriff geschaltet – mehr wird vielfach nicht genutzt oder lenkt ab.“

Auch ein gutes Schloss gehört zum Kinderrad. Besonders praktisch sind Ausführungen wie das Kabelschloss „Key Combo 1650“ von Abus, das ebenso per frei wählbarer Zahlenkombination wie mit einem Schlüssel geöffnet werden kann. So muss das Kind nicht auf einen Schlüssel achten; falls es den Code vergisst, ist Papa oder Mama mit dem Schlüssel zur Stelle.
 
5. Investieren Sie in Sicherheit!

Ganz klar: Ohne verlässliche Technik geht es nicht beim Radfahren. Ein verkehrssicheres Fahrrad ist Pflicht für Schulkinder, ein Minimalprogramm à la „Was nicht da ist, kann nicht kaputtgehen“, sollte man nicht fahren. Viele Kinderräder sind mit einer Rücktrittbremse ausgestattet; kombiniert werden muss dieser Bremsentyp mit einer gut wirkenden Handbremse fürs Vorderrad – besser noch sind zwei Felgenbremsen vorne und hinten.
Einige pannensicheren Reifen sind auch in Kinderradgröße erhältlich (beispielsweise Schwalbe Marathon mit GreenGuard-Schutzgürtel) und verhindern böse Überraschungen wie einen platten Reifen beim morgendlichen Aufsteigen, der zu Eile und Hektik führen kann.

6. Sorgen Sie für gute Sicht!

Eine besondere Bedeutung am Kinder- und Jugendrad hat die Beleuchtung. „Gerade in dieser Hinsicht sollten Kinderfahrräder dem Stand der Technik entsprechen“, mahnt der Fachjournalist Caspar Gebel, Co-Autor von „Das Familien-Fahrrad-Buch“. „Ein ausfallsicherer Nabendynamo, Standlicht und ein heller LED-Scheinwerfer gehören an jedes Kinderrad, zumal diese ja nicht nur für den Schulweg, sondern auch in der Freizeit genutzt werden.“ Hochmoderne Leuchten wie das „BrakeTec“-Rücklicht von Busch und Müller, bei dem ein schmaler Lichtstreifen dem nahenden Autofahrer den Abstand signalisiert und beim Bremsen gut sichtbar für den rückwärtigen Verkehr aufleuchtet, macht das Radfahren deutlich sicherer.

7. Kleiden Sie Ihr Kind neu ein!

Im morgendlichen Berufsverkehr ist vor allem die Sichtbarkeit von Bedeutung, deshalb dieser Tipp: Helle Kleidung ist auffälliger, das ist ein alter Hut. Hochwertige Kleidung hat zudem spezielle Reflektoren für bessere Sichtbarkeit im Strassenverkehr und weist sogar jenen Coolness-Faktor auf, den schon die Kleinen von ihren „Klamotten“ erwarten. Eine Jacke wie das „Kids Grody Jacket“ von Vaude punktet in beiden Bereichen und stellt vielleicht einen zusätzlichen Anreiz dar, öfter mal aufs Rad zu steigen. Bei schlechtem Wetter gilt: Regenbekleidung ist einem Schirm immer vorzuziehen – auf dem Rad natürlich sowieso.

8. Helm auf und aufs Rad!

Coole BMX-Fahrer und Snowboarder haben in den letzten Jahren für steigende Helm-Akzeptanz unter Teenies gesorgt. Da hilft es, dass  mittlerweile ebenso coole Radhelme zu finden sind, etwa den „Scraper“ von Abus, der sich mit seiner Skater-Optik deutlich abhebt von Papas komischem Rennradhelm. „Da Fahrradhelme in der Schule ein raues Leben führen, sollte die Wahl auf ein robustes Modell fallen, nicht auf eine leichte Sportausführung“, empfiehlt Torsten Mendel von Abus.

9. Kümmern Sie sich um Einzelheiten!

Viele Dinge können die Fahrt zur Schule und zurück sicherer machen, auch auf Seiten der Kinder selbst. Eltern sollten sich angewöhnen, auf Details zu achten – dazu gehört etwa die Frage, wie Schulranzen und Turnbeutel auf dem Rad transportiert werden. Baumelt letzterer gefährlich am Lenker? Ist der Tornister so schwer beladen, dass er den Oberkörper des Kindes zum Pendeln bringt? Hier sollten Eltern für bessere Lösungen sorgen – etwa Taschen, die sich am Gepäckträger einhängen lassen.

10. Bringen Sie Ruhe ins Spiel!

Angst vor dem Zuspätkommen ist kein guter Begleiter auf dem Schulweg, denn sie verleitet zu riskantem Verhalten und zu Achtlosigkeit. Ist das Fahrrad morgens platt, haben alle verschlafen oder erfordert ein plötzlicher Regenguss eine Änderung der Garderobe? In solchen Fällen sollten Eltern die Notbremse ziehen und zu Gelassenheit animieren, statt zur Eile anzutreiben. Wenn’s nicht anders geht, rufen Sie im Sekretariat an und geben Sie durch, dass Ihr Kind erst zur zweiten Stunde kommt – oder schwingen Sie sich mit in den Sattel und begleiten Sie Ihr Kind.

Foto: www.pd-f.de / Kay Tkatzik

 


Veröffentlicht am: 29.07.2012

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