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26.06.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Nun rollt er wieder

Fußball ist der deutschen liebster Sport. Da war und ist 2012 fast ein Traumjahr für alle Fans. Es gab nur ganz wenige Wochen ohne Fußball. Und nun erfolgte der Anstoß zur 50. Auflage der höchsten deutschen Spielklasse. Dortmund war mit dem Glück des Tüchtigen im Rücken der erste Sieger der Jubiläumssaison.

Ich hätte auch den Bremern den Sieg gegönnt, denn ich bin kein Hardcore-Fan, sondern eher ein Bundesliga-Mitläufer. Mit einer Karte für ein Spiel in den neuen Superstadien macht man mir auch keine Freude. Mir macht Fußball in kleinen Stadien viel mehr Spaß. Da liegen zwischen Zuschauern und Spielern nur wenige Meter. Man kann den Schweiß der Spieler riechen und sich zwischendurch mit dem Linienrichter auf ein Bier nach dem Spiel verabreden.

Die Bundesliga begleitet mich mein gesamtes bewusstes Leben lang. Sie sorgte jedoch nicht dafür, dass ich gern Fußball spielte. Ich war in jungen Jahren Basketballer. Die Bundesliga fesselte mich ans Radio. Ich war und bin noch immer fasziniert von den Bundesliga-Konferenzschaltungen. Ich konnte nicht genug von Sprüchen wie "Tor in Bochum", "Elfmeter in Hamburg", "Rote Karte für Beckerbauer", "Verlängerung in Berlin" oder "Bayern ist Meister" bekommen. Na ja, die letzte Äußerung war für meinen Geschmack etwas zu häufig zu hören. Dafür hörte ich die Reporter umso lieber. Sie brachten die Stadionatmosphäre in mein Ostberliner Kinderzimmer.

Von Randale war da nichts zu hören oder ich erinnere mich nicht mehr daran. Die zunehmende Gewalt im Umfeld des Fußballs verleidet mir diesen Sport immer mehr. Auch die zunehmende Kumpanei zwischen dem Fußball und den Medien sorgt dafür, dass ich immer weniger Fußball konsumiere. Eine sachlichere und kritischere Berichterstattung wäre mir lieber.

Ich habe noch zwei Visionen: Die erste ist, dass es in Fußballstudien so gewaltfrei zugeht wie bei Eishockey- und Handballspielen. Die zweite ist, dass Hertha BSC und der 1. FC Union Berlin im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft stehen. Träumen wird ja wohl erlaubt sein.

Es gibt eben immer noch genug Gründe, Fußball zu genießen.

 


Veröffentlicht am: 25.08.2012

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