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Operation Mekong

Viele Jahre nach Ende des Vietnamkrieges, der auch in Laos und Kambodscha wütete, hielten sich Gerüchte über gefangene US-Soldaten in vietnamesischen Dschungellagern. Auch Hollywood nahm sich des Themas an und brachte in den 80er Jahren das reißerische Actionspektakel "Missing in Action" auf die Leinwand. Dort befreit der Held der Nation, gespielt von Chuck Norris, mit viel "Knall, Puff und Peng" vier Amerikaner aus einem Gefangenenlager der Vietnamesen.

Dass es auch anders herum ging, zeigt ein packender Roman des Mitteldeutschen Verlages. Dessen Original stammt aus der DDR des Jahres 1988, weshalb die politische Parteinahme nicht zu überlesen ist.

Der bereits verstorbene DDR-Autor Harry Thürk ist kein unbeschriebenes Blatt: Der Spezialist für Romane und Reportagen aus Südostasien steht für eine lange Reihe erfolgreicher Veröffentlichungen. In dieser Tradition kommt auch "Operation Mekong" als packender, aber recht vorhersehbarer Historienroman mit einem Hauch sozialistischer Propaganda daher.  Thürk erzählt die fiktive Geschichte einer inszenierten Gefangenenbefreiung nach Ende des Vietnamkrieges.

Die Story im Einzelnen: Die CIA inszeniert die Befreiung eines vermissten US-Soldaten aus einem angeblichen Schweigelager an der laotischen Grenze. Damit sollen entsprechende Gerüchte über die Existenz solcher Lager bestätigt werden. Hierfür heuert man eine kleine Söldnertruppe an und stellt auch gleich die angeblich vermisste Person. Diese erfreut sich seit dem Untertauchen in den Wirren der letzten Kriegstage in Thailand bester Gesundheit und steht nun vor einem neuerlichen Abenteuer im laotischen Dschungel. Der geschäftstüchtige Fahnenflüchtling wurde von der CIA ausfindig gemacht und zu dem Coup gezwungen. Als Lohn winkt ein sauberer US-Pass und die vollständige Rehabilitation.

Was die CIA-Mannen nicht ahnen: Der Kopf der Söldnertruppe verbindet die waffenstarrende Befreiungsaktion mit einem "Nebengeschäft", das schließlich die gesamte Mission in einem Fiasko enden lässt. Thürk zeichnet diese Geschichte in mehreren Strängen nach und verwebt diverse Einzelschicksale miteinander. So entsteht ein großes Ganzes, was sich lange spannend liest, jedoch spätestens zur Mitte des Buches durchschaubar wird. Lesenswert ist der fiktive Roman aber durchaus. (F.S.)

Operation Mekong
Autor: Harry Thürk
Verlag: Mitteldeutscher Verlag
Preis: 14,95 Euro
ISBN: 978-3898129213
Erschienen: April 2012

 


Veröffentlicht am: 19.09.2012

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