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Outlander: Der neue 2.2 DI-D 4WD Instyle


In wenigen Tagen ist es soweit: dann können Mitsubishi-Fans und solche, die es werden, die dritte Modellgeneration des Crossover-Modells Outlander beim Handel bewundern und ihn auch kaufen. „Seit 2003 rollen davon rund 35.000 Exemplare zwischen Flensburg und Rosenheim. Das Auto repräsentiert eine weiterentwickelte Formensprache, an der sich zukünftig alle Pkw-, Crossover- und SUV-Modelle der Marke orientieren werden.

Mit Außenlänge von 4,66 Metern (Breite/Höhe: 1,80/1,68 m) entspricht er in den Grundabmessungen weitgehend dem Vorgängermodell“, sagt Harald Schallenberg im Gespräch mit „genussmaenner“.de. Der Mitsubishi-Vertriebsleiter betont, das der Neue mit Flanken- und Schulterpartien, der hohen Gürtellinie und weich konturierten Radhäusern die Sicherheit, Funktionalität und Qualität eines hochwertigen Reisewagens vermittelt. Während einer Probefahrt konnten sich davon Medienvertreter überzeugen.

2.2 DI-D mit 150 PS

Vom neuen Outländer gibt es den Benziner und die Diesel-Variante. So das modifizierte 2,2-Liter Dieseltriebwerk, das zur Motorenfamilie „4N1“ gehört. Es ist mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder optional mit einem neu entwickelten Sechsgang-Automatikgetriebe kombiniert (letzterer kommt später). Dabei verfügt die Schaltversion, analog der Ausführung mit Benzinmotor, über die Spritspartechnologien Start-/Stopp-Automatik („AS&G“) und den „Eco Mode“-Fahrmodus (Automatik nur Eco Mode). Bei einer Nenndrehzahl von 3.500 min-1 leistet auch dieser Motor 110 kW/150 PS (wie der Benziner). Der Normverbrauch ist mit 4,8 l/100 km angegeben.

Mehr als 200 Sachen

Mit 6-Gang-Schaltgetriebe und Frontantrieb beschleunigt der Outlander 2.2 DI-D in 10,3 Sekunden auf Tempo 100 km/h und erreicht in der Spitze mehr als 200 km/h. Der Wagen fährt sich schön leicht, das Armaturenbrett ist übersichtlich angeordnet. Das Auto zieht in allen Gängen gut durch. Wenn der Lenker kraftvoll auf das Gaspedal tritt, spüren die Insassen, es geht rasant vorwärts. Relativ schnell ist die Marke von 200 km/h erreicht. Bei dieser Probefahrt kletterte die Tachonadel gar auf 219 km/h. Mehr gab die Autobahn nicht her, zu viele langsam fahrende Lenker blockierten die linke Spur. Bei solch hohen Tempo sind auch die Bremsen gefordert. Sie ziehen scharf an, bremsen diesen knapp 1,9 Tonnen schweren Wagen schnell und sicher ab. Der Outlander hält geradeaus die Spur.

Bequem für Behinderte

Der Wagen ist auch eine Option für Menschen mit einem Handicap. In das Fahrzeug lässt es sich bequem ein- und aussteigen – vorne und hinten. Am besten sitzt es sich auf dem Beifahrersitz, wo es ausreichend Platz sowie Beinfreiheit gibt und auch längere Strecken (über 500 Kilometer) kein Problem sein sollten. Es sitzt sich dort wirklich angenehm, wesentlich besser als in Fahrzeugen von so genannten arrivierten Herstellern. Im Innern des Outlanders kommt auch der Mensch mit einem Handicap relativ problemlos überall ran. Zudem ist der Kofferraum leicht zu öffnen, er lässt sich gut be- und entladen.

Über 800 Kilometer Non Stopp

Die Vielseitigkeit der Outlander-Plattform und ihrer leistungsstarken Elektronikarchitektur zeigt sich ferner an einer Modellvariante mit Plug-in-Hybridantrieb, die das Modellangebot ab Mitte 2013 um eine besonders wirtschaftliche und umweltfreundliche Version ergänzen wird. Sie vereint die führenden Mitsubishi-EV-Technologien mit der Allradkompetenz der Marke. Die einzigartige Antriebskombination mit jeweils einem Elektromotor an Vorder- und Hinterachse sowie einem zusätzlichen, als Generator und als temporärer Zusatzantrieb fungierender Benzinmotor ermöglicht Aktionsradien von über 800 km im extrem CO2-armen Fahrmodus (Zielwert: unter 50 g/km).

100 Kilogramm leichter

Die Karosserie technisch hohe Anforderungen. Eine optimierte Fahrzeugarchitektur mit verstärktem Einsatz hochfester Stähle und optimierter Pressverfahren sorgen für eine Gewichtsreduzierung um rund 100 Kilogramm gegenüber dem Vorgängermodell. Trotz reduzierter Masse wurde die Gesamtsteifigkeit und die passiven Sicherheitsreserven nochmals erhöht. Die „Gewichtsabnahme“ wurde auch mit kleineren Maßnahme in (fast) allen Verarbeitungsstufen erreicht. Für die Mitsubishi-Ingenieure nicht neu: wer Gewicht reduzieren möchte, muss sich kräftig ins Zeug legen und einen enormen Aufwand betreiben! Dennoch, die Ergebnisse sind (meist) eher bescheiden. Diese Erfahrungen sammeln auch andere Autobauer, aus anderen Industriebranchen ist ähnliches zu hören.

Variabler Innenraum

Im Innenraum des 5- oder 7-sitzigen Outlander vermitteln hochwertige Materialien, berührungsfreundliche Softtouch-Oberflächen, Applikationen in Klavierlackoptik und silberfarbene  Stylingakzente in 3D Carbon-Optik ein gediegenes Ambiente. Das ergonomisch gestaltete Cockpit mit höhen- und längsverstellbarer Lenksäule, Motorstartknopf (Intense und Instyle), lenkradintegrierten Bedienelementen sowie hochauflösenden, leicht ablesbaren Anzeigen unterstreicht den fahrerorientierten Charakter des Mitsubishi Outlander. So verfügt die mittlere Dreiersitzbank der 7-sitzigen Variante über eine praktische Einstiegshilfe, die durch Vorklappen der Rückenlehne automatisch aktiviert wird. 250 Millimeter Längsverstellweg (Vorgängermodell: 80 mm) erleichtern den Zugang in den Innenraum und garantieren Sitzkomfort mit hoher Beinfreiheit.  Auch die beiden Einzelsitze in Reihe drei bieten dank komfortoptimierter Polsterungen sowie neigungsverstellbaren Rückenlehnen entspanntere Sitzpositionen für zwei Personen.

Preise
Der getestete Diesel (2.2 DI-D 4WD Instyle) kostet 39.890 Euro. Laut Vertriebsleiter Schallenberg gibt es das neu entwickelte Auto zu alten oder zu (fast) alten Preisen.

2.2 DI-D 2WD Invite: 30.690 Euro
2.2 DI-D 4WD Invite: 32.690 Euro
2.2 DI-D 4WD Intense:36.190 Euro

Sämtliche Modelle: 110 kW/150 PS.
Die Automatikvariante in der Standardausführung kostet 1.800 Euro mehr.

Text und Fotos: Erwin Halentz, Mitsubishi

 


Veröffentlicht am: 24.09.2012

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