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27.07.2017

 

 

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5. Rallye Hamburg-Berlin: Wahnsinn!

Das Fazit der Teilnehmer an der 5. Auflage der Oldtimer-Rallye über sechs Etappen an drei Tagen von Hamburg nach Berlin war: Super, Wahnsinn, einfach toll, Genial. Fahrer und ihre zum Teil prominenten Beifahrer übertrumpften sich bei der Zieldurchfahrt am Berliner Springer-Hochhaus mit Superlativen.

Unter den Fahrzeugen, die sich von Hamburg aus auf die 800 Kilometer bis nach Berlin begaben, waren einige besondere Wagen, so der Volvo vom ehemaligen SED-Politbüromitglied Konrad Naumann, ein himmelblauer tschechischer Tatra, der im Osten Europas früher ebenfalls als Regierungslimousine diente. Viel Beachtung fand auch ein nicht so häufig anzutreffender Cord 812 aus dem Jahr 1937.

Dem veranstalteten Springerverlag galt das uneingeschränkte Lob für die Organisation und die Strecke. Die führte abseits der großen Städte über Landstraßen und Feldwege. Großes Lob hatten die Teilnehmer für die Menschen an der Strecke, die den Fahrern in den Old- und Youngtimern enthusiastisch zujubelten. Wie von den erfahrenen Rallyepiloten und den Neulingen zu erfahren war, hatten es die über die Platzierung entscheidenden Prüfungen unterwegs in sich.

Nachrichtenmann und Talk-Moderator Jan Hofer gegenüber genussmaenner.de: "Während der Prüfungen war nichts mehr mit Spaß, da war Konzentration gefragt" Der Fernsehmann setzt sich auch selber ans Steuer des von der Autostadt in Wolfburg zur Verfügung gestellten VW1302. Mitpilot im 1970 gebauten und 145 PS starken "Käfer" war Michael Roll. Mit Jan Hofer hatte er einen Profi in Sachen Oldtimer an seiner Seite. Der ARD-Mann hat vier alte Schätzchen in der Garage und schraubt selber in der eigenen Werkstatt. So ganz ohne Ergeiz war der mit ungewöhnlichem Dreitagebart "getarnte" Jan Hofer nicht. Am Freitag noch auf Platz 31 liegend rechnete er nun mit einem vorderen Platz. Auf die Frage, ob man ihn demnächst auch auf dem Bildschirm mit einem Anflug von Bart sehen wird, meinte er, dass man damit lieber nicht rechnen soll. Eigentlich schade - er stand ihm gut.



Schauspieler Michael Mendel, im weißen Rennoverall Beifahrer von Otto F. Wachs, hatte nach der Zieldurchfahrt vor allem eines - Durst. Nach einem Bier war er schnell wieder in der Lage seine Eindrücke von der Dreitage-Rallye an der Seite des Geschäftsführers der Autostadt GmbH zusammenzufassen: "Es war grandios, ich bin tüchtig durchgeschüttelt". Letztes ist kein Wunder, denn die beiden waren in einem 1927 gefertigten Bentley 4,4 Litre Le Mans Vanden Plas unterwegs. "Es schreit nach einer Wiederholung - es war der pure Genuss". Der Berliner Schauspieler fährt privat einen rechtsgelenkten Briten, einen Triumph TR6.

Ganz Rallye-Lady schälte sich Katharina Witt im Ziel erst einmal aus mehreren Lagen Pullovern und Shirts. Kein Wunder, schließlich war sie mit Ulrich Knieps von der BMW Group im offenen BMW326 aus dem Jahr 1939 unterwegs. Durst schien eines der Beifahrerprobleme gewesen zu sein, denn auch die ehemalige Eis-Prinzessin zog es auch an die Theke - zu einem Kaffee. Katharina Witt war vor allem begeistert über die Technik des alten BMW. "Man bekommt ein Gefühl, wie viel Liebe und Handarbeit in so einem Auto steckt. Ich habe eine große Hochachtung dafür." Auf die Frage, wie sich so ein BMW fährt, wehrt sie ab: "Ich bin zwar nicht das erste Mal auf so einer Rallye unterwegs, doch ich lasse die Finger vom Lenkrad".

Bei einem Kaffee trafen sich im Springer-Haus auch genussmanner.de-Chefredakteur Helmut Harff und Vater und Sohn Düllburg aus Hamburg. Sie hoffen nach Platz 36 bei der Vorjahresrallye und auf eine Platzierung unter den ersten 10. Sie bemängelten, dass Privatfahrer gegenüber den Werksteams von VW und BMW benachteiligt waren. Vielleicht kann das der Veranstalter im nächsten Jahr etwas abmindern. Beispielsweise dadurch, dass der Funk der Werksfahrer an jedes Cockpit übermittelte wird. Ansonsten waren die beiden - unterwegs mit ihrem 1978 erstmals in Dienst gestellten Jaguar XJ6 - hochzufrieden mit der 5. Rallye Hamburg-Berlin. Auch sie lobten die hervorragende Organisation, die Streckenführung und die Prüfungen. Für sie war das Highlight der Tour die Nachtetappe. Hier war gut dran, wer über ausreichende Scheinwerfer-Power verfügte. Wie von Vater und Sohn Düllberg zu erfahren war, gab es in den drei Tagen etwa 80 Pannen.

Alle freuen sich schon auf die sechste Auflage der Rallye Hamburg-Berlin. Wer noch einen medialen Begleiter sucht - die Redaktion von genussmaenner.de steht zur Verfügung.

Text und Fotos: Helmut Harff

 


Veröffentlicht am: 25.09.2012

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