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Morgengruß von Helmut Harff: Friedensnobelpreis

Haben Sie sich auch gestern gewundert, als bekannt wurde, dass der Friedensnobelpreis 2012 an die Europäische Union geht? Friedensorganisation EU? Da kommen nicht nur mir erhebliche Zweifel.

Sicherlich, die EU ist im Ergebnis des 2. Weltkriegs, aber auch in Zeiten des kalten Krieges gegründet worden und zeigte lange Zeit ein sehr friedfertiges Gesicht. Doch das Gesicht der EU 2012 sieht leider anders aus. Man muss nur einmal die Menschen im ehemaligen Jugoslawien fragen. Die hätten mit Sicherheit der EU den Friedensnobelpreis nicht verliehen.

Doch die EU steht in einer Linie mit vielen Preisträgern, an deren Händen das Blut eigener Soldaten und vieler Menschen in anderen Ländern klebt. Man denke nur an US-Präsident Barack Obama, an die israelischen Politiker Jitzchak Rabin und Schimon Peres so wie ihren nicht minder belasteten Gegenspieler Jassir Arafat. Man muss augenscheinlich nur vom Frieden reden oder selbst angezettelte Kriege beenden um in Oslo die hohe Ehrung entgegen zu nehmen. Man kann ja schon fast darauf wetten, dass irgend wann einmal ein Talibanführer den Preis erhält. Die Organisation muss nur dem Terror abschwören und den Weg durch die Institutionen antreten.

Ich finde, die Verleihung des Friedensnobelpreises ist auch ein Schlag ins Gesicht all jener Preisträger, die sich mit viel persönlichem Einsatz für eine bessere Welt eingesetzt haben. Hier sei nur an Muhammad Yunus, Rigoberta Menchú, Aung San Suu Kyi, Desmond Tutu oder Mutter Teresa erinnert.

Beim Nobelpreiskomitee sollte man zukünftig etwas genauer darüber nachdenken, an wen man diese so hoch angesehene Auszeichnung vergibt. Ist augenscheinlich niemand da, die sie in einem Jahr verdient, gibt es eben keinen Friedensnobelpreis. Das ist auch ein Signal an die Welt, das aus Oslo schon 19 mal ausgesendet wurde.

Ich wünsche Ihnen ein schönes, ein friedliches und ein preisverdächtiges Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 13.10.2012

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