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Pures „Flüssiges Gold“ aus Kanada

Das Einkochen von Ahornsaft gehört in Zentral- und Ostkanada zum Frühlingsritual. In dieser Jahreszeit steigt in den Zuckerahornbäumen des Landes der Saft auf, die Ahornsirupsaison steht bevor. Ureinwohner Nordamerikas entdeckten einst den bernsteinfarbenen Schatz der Wälder und gaben ihn an frühere Siedler und Pelzhändler weiter.

Heute dominieren moderne Herstellungsmethoden, die allerhöchste Qualität garantieren. Unverändert ist Kanadas saubere, naturbelassene Umwelt, die weiterhin einen nachhaltigen Einfluss auf das Erzeugnis ausübt. Das unverfälschte und natürliche Nationalprodukt ist vielseitig einsetzbar und steht in (fast) jeden Haushalt auf dem Tisch: so zum Frühstück auf Jogurt, als Zutat zur Soße für Salat, als Marinade oder zum Verfeinern des Desserts.
Exporthit

85 Prozent des Ahornsirups der Welt wird im zweitgrößten Flächenstaat der Erde erzeugt. Die Wälder aus riesigen Rot-, Schwarz- und Zuckerahornbestände brauchen die richtige Mischung aus kalten Frühlingsnächten und warmen Tagestemperaturen, damit der klare, farblose Saft in großen Mengen fließt. Das geschieht vor allem in den Provinzen Quebec, Ontario, New Brunswick und Nova Scotia. Es gibt 10.500 Erzeuger im Lande, wobei die Mehrzahl der Unternehmen in Quebec ansässig ist. Kanadische Ahornsiruperzeugnisse avancieren zum Exporthit. Kunden in mittlerweile 45 Ländern der Welt kaufen traditionellen Ahornsirup, Ahornzucker oder Ahornbutter. Heiß begehrt sind zudem Produkte, die Ahornsirup enthalten. Dazu zählen Cerealien und Joghurt.

Hege und Pflege

Kanadier sind stolz auf ihrem erstklassigen Ahornsirup. Mit dem Wachsen des Baums wird im Ahorn Stärke gespeichert, die bei Tauwetter im Frühjahr in Zucker umgewandelt wird und sich mit dem durch die Baumwurzeln aufgesogenen Wasser vermischt. Ahornsaft enthält rund 97 Prozent Wasser, weiterhin Mineralstoffe, organische Säuren und Ahorngeschmacksvorläufer. Zur Herstellung eines einzigen Liters Sirup werden 40 Liter Saft benötigt. Kanadische Ahornsiruperzeuger bemühen sich intensiv um das langfristige Überleben ihrer Ahornwälder. Pro Baum zapfen sie nur soviel Saft, wie für einen bis anderthalb Liter Sirup benötigt werden oder weniger als ein Zehntel des Zuckergehalts des Baumes, denn eine zu große Safternte würde dem Baum Nahrung entziehen. Das Engagement der Erzeuger zielt auf den Schutz von Gesundheit und Langlebigkeit ihrer Bäume ab.

Qualität ist A und O

Traditionell wurde der Ahornsaft in Eimern gesammelt und dann in einen großen Sammelbehälter gegossen, den ein Pferdegespann oder Traktor zum Verdampferhaus brachte. Anfang der 1970er Jahre wurde die Industrie durch die wissenschaftliche Entwicklung neuer Zapf- und Herstellungsmethoden modernisiert. Heutzutage dominieren Schlauchsysteme, Umkehrosmose und Hochleistungsverdampfer. Das Kanadische Bundesamt für Lebensmittelkontrolle (Canadian Food Inspection Agency) (CFIA) überwacht Sicherheit und Qualität des Ahornsirups und gewährleistet die Einhaltung strenger Bundesnormen. Ferner ist es für die Bundesklassifizierung von Ahornsirup verantwortlich. Es gibt folgende Kategorien:

Canada No. 1 (sehr hell, hell, mittel)
Canada No. 2 (bernsteinfarben)
Canada No. 3 (dunkel)

Oh je

Diese Meldung ging unlängst durch die Medien. In der Provinz Québec erbeuteten Diebe Ahornsirup im Wert von mehreren Millionen Dollar. Wie die Vereinigung der Ahornsirup-Produzenten von Québec mitteilte, stahlen die Täter in einem Warenlager zwischen Montréal und Québec das begehrte Produkt. Dort lagerten den Angaben zufolge um die 5.000 Tonnen Ahornsirup im Wert von umgerechnet 24 Millionen Euro. Québec gilt als weltweit größter Exporteur von Ahornsirup. Das klebrig-süße Produkt erfreut sich in Nordamerika großer Beliebtheit - nicht nur bei regulär zahlenden Verbrauchern...

Text: BG
Foto: Canadian Tourism Commission

 


Veröffentlicht am: 06.11.2012

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