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Morgengruß von Helmut Harff: Hallo Mister President

Haben Sie auch eine schlaflose Nacht hinter sich? Ich ja. Nein, ich war nicht auf einer Party, sondern zuerst auf einem tollen Konzert von Joe Jackson, einem US-Jazzer vor dem Herren. So begann meine amerikanische Nacht. Zuhause angekommen, machte ich das Radio und dann auch den Fernseher an. Was ich sah, erstaunte mich doch etwas. Ich meine den Verlauf der Wahl zum US-Präsidenten.

Es kristallisierte sich erstaunlich schnell heraus, dass der amtierende Präsident Barak Obama auch der neue sein wird. Das prognostizierte Kopf-an-Kopf-Rennen blieb doch weitestgehend aus. Das lag wohl auch am US-Wahlrecht, nach der ein Kandidat alle Wahlmännerstimmen erhält, wenn er einen Bundesstaat auch nur hauchdünn gewinnt. Die wählen dann den Präsidenten. Obama gewann mehr dieser Wahlmännerstimmen als allen Prognosen zu entnehmen war. Das hat auch Herausforderer Matt Romney inzwischen eingesehen und seinem Konkurrenten zum Wahlsieg gratuliert.

Was zeigt mir diese Wahl? Vor allem, dass Geld selbst in den USA nicht alles ist, was mir die Vereinigten Staaten deutlich sympathischer macht. Es zeigt auch, dass selbst die als eher unpolitsche eingeschätzten US-Bürger Ehrlichkeit schätzen. Sie wollten wohl keinen Präsidenten, von dem sie nicht wissen, für welche politische Strömung innerhalb seiner Partei er eigentlich steht. Die US-Amerikaner wollen, so sehe ich das Wahlergebnis, auch weiterhin mehr soziale Sicherheit. Das ist angesichts der internationalen Finanzkrise, die auch in den USA tiefe Spurenhinterlassen hat, nur zu verständlich.

Mein ganz persönliches Highlight diese Nacht war jedoch (nicht nur) der Wahlausgang, sondern wie man in New York am Empire State Building ablesen konnte, wer der beiden Kandidaten gerade die Nase vorn hatte. Wurde es rot angestrahlt, konnten die Anhänger von Matt Romney jubeln. Deutlich mehr Grund zum Jubeln hatten die Wähler von Barak Obama, denn zumeist erstrahlte der wohl berühmteste Wolkenkrater in blau - der Farbe des alten und neuen Präsidenten. Vielleicht kopiert man das bei der nächsten Bundestagswahl. Das Brandenburger Tor mit seinen sechs Säulen bietet sich dafür an.

Nun mache ich mir erst einmal mein Frühstück. Der Kaffee muss nach durchwachter Nacht etwas stärker ausfallen.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Erinnern Sie sich noch an den Obama-Wahlkampfslogan vor vier Jahren? Yes we can, lautete damals die Parole, die mit "Ja, wir können" oder "Ja, wir schaffen" übersetzt wird. Sagen Sie sich das jeden Tag. Zum US-Präsidenten wird es so zwar nicht reichen, aber es gibt ja noch andere Ziele.

 


Veröffentlicht am: 07.11.2012

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