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29.05.2017

 

 

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Winter Check: Wie bereite ich mein Auto optimal auf den Winter vor?

Nun ist er da, der Winter in Deutschland. Frau Holle scheint dabei aus den Vollen zu schöpfen und die Winterdienste gerade in den südlichen Bundesländern hatten nun ihre erste große Bewährungsprobe. Typisch für diese Jahreszeit gab es auch wieder zahlreiche Unfälle, teilweise dadurch verursacht, dass immer noch nicht alle Autofahrer Winterreifen aufgezogen hatten. Doch selbst wenn Sie Ihre Winterräder schon ans Fahrzeug montieren ließen, haben Sie Ihrem Auto vielleicht noch keinen umfassenden Wintercheck gegönnt. Wie auch bei den Winterreifen ist es jetzt höchste Zeit dafür.

Die Winterräder - mehr als nur Pflicht


Gar keine Frage, mit Abstand mit am wichtigsten sind natürlich die Winterschuhe, also die Winterreifen, für Ihr Fahrzeug. Viele Menschen halten hier am Grundsatz fest, diese zu montieren, wenn die Temperaturen unter sieben Grad Celsius fallen. Auf der sicheren Seite ist jedoch, wer dem "von O bis O"-Prinzip folgt, von Oktober bis Ostern ausschließlich mit Winterbereifung auf den Straßen unterwegs zu sein. Denn wenn Sie tatsächlich in einen Unfall verwickelt sind - selbst unschuldig - kann Ihnen durch die Verwendung von Sommerreifen eine Teilschuld zugesprochen werden. Außerdem sind die gesetzlichen Bestimmungen zur Mindestprofiltiefe von 1,6 mm zu beachten. Aber Vorsicht! Selbst wenn bei ihren Winterreifen die Profiltiefe noch zu passen scheint, sind die Pneus schon älter, kann das ebenfalls Einfluss auf deren Qualität haben, was besonders bei Winterreifen fatal ist.

Flüssigkeiten auf Frostschutz überprüfen

Winterreifen sind besser bei kalten Temperaturen, weil die Gummimischungen auch bei tiefen Temperaturen entsprechend weich sind. Bei älteren Reifen verhärtet der Gummi jedoch mit der Zeit, die Winterreifen werden dadurch unberechenbar. Doch ebenso wichtig ist ein ausgiebiger Wintercheck. Dazu gehört als Erstes das Überprüfen der einzelnen Wassersysteme wie Kühlkreislauf und Scheibenreinigungswasser. Diese Flüssigkeiten müssen mit genügend Frostschutzmittel versetzt sein, damit sie vorzugsweise bei Temperaturen von bis zu 30 Grad minus nicht einfrieren können. Gefriert das Kühlwasser im Kühlwassersystem des Motors, dehnt es sich beim Verfestigen aus und kann Leitungen und Dichtungen sprengen. Der Motorschaden ist vorprogrammiert.

Klare Sicht bedeutet hohe Sicherheit

Ob Sie die Kühlflüssigkeit dabei selbst messen und auffüllen können, hängt von Ihrem Fachwissen ab. Denn moderne Motoren bestehen aus Guss- oder Aluminiumbauteilen. Dementsprechend sind die Farben der Frostschutzmittel Hinweise darauf, für welche Motoren sie geeignet sind. Nicht so kompliziert ist es beim den Scheibenreinigungsflüssigkeiten. Auf den Verpackungen der Scheibenreinigungsfrostschutzmittel steht immer das Mischungsverhältnis, das einzuhalten ist, um einen bestimmten Frostschutz zu erreichen. Vergessen Sie dabei nicht, gleich die Wischerblätter der Scheibenwischer zu überprüfen. Sind die Abstreifkanten des Gummis nicht mehr gut, können ältere Wischerblätter das Gemisch aus Salz, Dreck und Wasser oftmals kaum noch bewältigen. Sie können dann lange und wertvolle Sekunden völlig ohne Sicht sein. Besonders bei im Winter tief stehender Sonne gefährden Sie dann nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern setzen Ihr eigenes Leben ebenfalls leichtsinnig aufs Spiel.

Scheinwerfer und Batterie

In diesem Zusammenhang sind auch die Scheinwerfer zu kontrollieren. Diese müssen ebenfalls innerhalb der vorgegebenen Leuchtweiten liegen, da Sie sonst den Gegenverkehr unter Umständen blenden und blind machen. Zu beachten gilt hier besonders, dass die neueren Fahrzeuge eine Leuchtweitenregulierung besitzen. Die ist entsprechend der Zuladung zu berücksichtigen. Älter Fahrzeuge haben zumeist noch keinen wartungsfreien Autobatterien. Die Kammern der Batterien müssen immer bis zur Kennzeichnung mit destilliertem Wasser aufgefüllt werden. Stimmen die Füllstände nicht, versagen viele Batterien bei kalten Temperaturen sehr schnell ihren Dienst, sie können das Fahrzeug nicht mehr starten. Ein letzter wichtiger Check betrifft den Kofferraum. Sie sollten auf jeden Fall den gesetzlich vorgeschriebenen Verbandskasten vollständig befüllt und innerhalb der Haltbarkeitsdaten mit sich führen. Eiskratzer, vielleicht mit Handschuh, sind ebenfalls obligatorisch.

Was Sie grundsätzlich dabei haben sollten

Auch eine warme Decke können Sie dazulegen, denn falls Sie in einen der langen Staus kommen, die immer wieder durch die Nachrichten eilen zur Winterzeit, leistet sie Ihnen unter solchen Umständen wertvolle Dienste. Die Damen unter den Autofahrern sollten hier auch noch ein paar winterfester Schuhe berücksichtigen und mit sich führen. Denn wenn Sie eine Panne haben und in Pumps irgendwo durch Schnee einen Fußmarsch starten müssen, wäre das nicht sehr hilfreich. Auch Starterkabel, Taschenlampe und Abschleppseile leisten im Winter gute Dienste. Während einige Dinge auf der Winter-Checkliste von Ihnen selbst durchgeführt werden können, ist es sinnvoll, für die meisten Punkte zum Fachmann zu gehen. Eine passende Werkstatt suchen ist nicht schwer, bieten doch viele Autowerkstätten gerade zum Beginn der kalten Zeit attraktive Winterchecks an, die entweder für kleines Geld oder bei den Sichtprüfungen sogar kostenfrei sind und nur eventuelle Materialkosten hinzukommen.

Gut vorbereitet und Sie fahren beruhigt durch den Winter

Sie pflegen damit dann nicht nur Ihr Auto, Sie schützen auch Ihr Fahrzeug und vor allem das Leben anderer Verkehrsteilnehmer und von Ihnen selbst in besonderem Maße. Sie können die Gelegenehit zudem für einen Motorenölwechsel nutzen. Verwenden Sie kein Langlauföl, empfiehlt sich ein Motorenöl mit einer Viskosität, die den kalten Temperaturen angepasst ist. Halten Sie sich nun an all die Tipps und Empfehlungen, können Sie beruhigt in die aktuelle Wintersaison starten und sich vielleicht auch dieser schönen Jahreszeit erfreuen.

 


Veröffentlicht am: 01.12.2012

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