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Morgengruß von Helmut Harff: Weihnachtsverweigerer

Ich höre immer wieder: "Hoffentlich ist Weihnachten vorbei", "Ich mag Weihnachten nicht" oder gar "Ich hasse Weihnachten". Ich kann mit solchen Äußerungen nichts anfangen, denn ich liebe Weihnachten. Doch nachdenklich werde ich schon, warum sich Menschen so äußern und ich habe versucht genauer hinzuhören.

Vielfach lehnen Menschen Weihnachten ab und gleichzeitig beginnt der zweite Satz "... ja früher". Da scheinen die Erinnerung an eine zurückliegende Zeit im Kreise von lieben Menschen die Lust auf ein anderes Weihnachten total verdorben zu haben. Das ist verständlich, aber auch verdammt traurig. Dabei haben wir das doch alle durch. Weihnachten in der Kindheit war anders, als das mit eigenen Kindern. Sind die aus dem Haus, wird Weihnachten irgendwie wieder anders. Doch es bleibt Weihnachten - das Geburtstagsfest für Jesus aus Nazareth. An diesen Tag sollte man nicht allein dem schmerzhaften Blick zurück wenden. Man kann sich in jeder Lebensphase seine Weihnacht schön gestalten. Ich weiß, wovon ich schreibe.

Die nächste Gruppe von Weihnachtsverweigerern begründet ihre Ablehnung mit dem Stress in dieser Zeit. Das sind zumeist Leute, die Weihnachten wie eine große Hochzeit generalstabsmäßig vorbereiten - und das Jahr für Jahr. Doch muss man das? Ich glaube nicht. Weniger kann hier mehr sein. Weihnachten ist keine Schau des menschlich machbaren, sondern ein menschliches Fest. Auch die Vorbereitungen sollten menschlich sein. Jemand, der am 24. Dezember kurz vor dem Zusammenbruch steht, kann Weihnachten nicht lieben.

Gerade jüngere Leute outen sich als Weihnachtshasser, sprechen von Heuchelei und meinen die "Friede, Freundschaft, Eierkuchen"- Mentalität, die in vielen Fällen in den Familien herrscht. Eingeforderter Weihnachtsfriede ist nur keiner. Viel zu häufig enden dann solche "harmonischen" Familientreffen in Zank und Streit. Wer will da Weihnachten lieben.

Übrigens: Menschen die aktuell mit Weihnachten nicht viel anfangen können, sind immer mehr sehr gute Kunden im Reisebüro. Weihnachten im Hotel ist wirklich eine sehr entspannte Art, das Fest zu begehen. Teurer als große Feierlichkeiten ist so eine Reise häufig auch nicht, aber garantiert stressfrei.

Nun mache ich mir erste einmal mein Frühstück. Dann muss ich noch einiges erledigen, denn morgen kommen einige Freunde. Wir lassen uns dann Plätzchen und einen guten Tropfen schmecken. So mag ich Weihnachten.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und so wenig wie möglich Stress bei ihren Weihnachtsvorbereitungen.

 


Veröffentlicht am: 08.12.2012

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