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23.06.2017

 

 

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BMW Automobile - eine Geschichte

Seit über 80 Jahren fertigt BMW Automobile. In dieser Zeit entwickelt sich BMW zum Technologieführer, der eigene Trends setzt, neue Ideen für den Kunden nutzbar macht und bestehende Innovationen hinterfragt und weiterentwickelt.

Die ersten BMW Automobile - der Beginn einer langen Erfolgsgeschichte

Die Automobilgeschichte von BMW beginnt im Jahr 1928, als sich die Möglichkeit zum Kauf der Fahrzeugfabrik Eisenach eröffnet. Zuerst wird die Produktion des dort in Lizenz gefertigten Austin Seven unter dem Markennamen Dixi weitergeführt. Der daraus weiterentwickelte BMW 3/15 PS kommt 1929 auf den Markt und ist das erste Automobil mit dem BMW Markenzeichen. 1932 läuft schließlich das erste selbst entwickelte BMW Automobil unter dem Namen BMW 3/20 PS vom Band. Zwei Jahre später präsentieren die Münchner Autobauer den BMW 303 als erstes Modell mit 6-Zylinder-Reihenmotor und begründen damit eine erfolgreiche BMW Tradition. Außerdem trägt der BMW 303 bereits die charakteristische Niere als Kühlergrill.

War BMW bisher in der unteren Mittelklasse vertreten, stellt der BMW 326 den ersten Vertreter der klassischen Mittelklasse dar. Der Wagen verkauft sich insgesamt fast 16.000 Mal und ist damit der erfolgreichste BMW vor dem zweiten Weltkrieg. 1936 wird es Zeit für ein noch sportlicheres und stärkeres Modell: den nur 464 Mal gebauten BMW 328. Der legendäre Roadster  wird zum erfolgreichsten Sportwagen der späten 30er Jahre und begründet das sportliche Image der Marke BMW.

Wichtige Erfolge verbuchen die hochgezüchteten Rennsportversionen -  das BMW 328 Touring Coupé zum Beispiel erringt  sowohl 1939 einen Klassensieg in Le Mans als auch den Gesamtsieg bei der Mille Miglia 1940. Der luxuriöseste BMW, der vor dem Krieg in Serie geht, ist der BMW 335 von 1939. Völlig neu ist der 3,5 Liter große 6-Zylinder-Reihenmotor mit einer Maximalleistung von 90 PS und die edle Innenausstattung – der Oberklassewagen gilt heute als  Vorgänger der BMW 7er Reihe.

Neubeginn nach dem Krieg: die Rückkehr in die automobile Oberklasse

Als erstes Nachkriegsmodell kommt 1952 der BMW 501 mit 6-Zylinder-Motor (auch „Barockengel“ genannt) auf den Markt, gefolgt von der luxuriöseren Bauvariante BMW 502. Darin verbaut ist der weltweit  erste komplett aus Leichtmetall gefertigte Motor für die Großserie, ein V8- Triebwerk mit einer Leistung von 100 PS.  Parallel werden ab 1956 die von Albrecht Graf Goertz gezeichneten BMW 507 und BMW 503 produziert. Insbesondere der Sportwagen BMW 507gilt vielen heute noch als der schönste jemals gebaute BMW. Obgleich unverzichtbarer Bestandteil der BMW Geschichte und des Markenimages, sind diese Oberklasse-Modelle aus wirtschaftlicher Sicht ein Misserfolg.

Mit dem Bau der BMW Isetta landet das Unternehmen dagegen einen Volltreffer: Insgesamt produziert BMW von 1955 bis 1962 über 160.000 Stück und bringt mit dem BMW 600 auch ein verlängertes viersitziges Modell auf den Markt. Die tief sitzende Finanzkrise des Konzerns kann aber auch damit nicht gelöst werden. Mit Hilfe von Herbert Quandt und einem neuen Produktkonzept schafft BMW mit dem modernen Kleinwagen BMW 700 den Weg zurück zur Rentabilität. Das neue Design und technische Weiterentwicklungen setzen sich deutlich von allen Vorgängern ab. Den endgültigen Durchbruch bringt ab 1961 die  „Neue Klasse“: Der langersehnte Mittelklassewagen BMW 1500 überzeugt mit schnörkellosem Design, sportlichem Fahrverhalten und zahlreichen Motorvarianten. Als eines der ersten BMW Modelle weisen die Wagen der „Neuen Klasse“ den BMW typischen „Hofmeister-Knick“ in der C-Säule auf.

Gelten diese Automobile als Vorläufer der BMW 5er Reihe, so stehen die ab 1966 vorgestellten BMW 02er Modelle für die spätere BMW 3er Reihe.  Insgesamt bringt es die schnittige und trotzdem familientaugliche BMW 02er Reihe auf über 800.000 verkaufte Fahrzeuge und prägt nachhaltig das sportliche Image von BMW. Mit den großen Limousinen und Coupés kehrt BMW 1968 in die automobile Oberklasse zurück und erneuert seine erfolgreicheTradition der 6-Zylinder-Reihenmotoren

Entstehung der Baureihen und Vorstoß in neue Segmente


Das Jahr 1972 markiert einen Meilenstein in der Firmengeschichte: mit der Studie BMW Turbo stellt BMW neben wegweisendem Design auch Innovationen wie ABS oder radarbasierte Abstandswarngeräte vor, die nach und nach in Serie gehen. Den Grundstein für den heutigen Modellreihen legt BMW – ebenfalls 1972 - mit der ersten BMW 5er Reihe. In sechs Generationen wurden bis heute über 5,5 Mio. Fahrzeuge dieser Reihe verkauft – dabei stärkt der BMW 5er kontinuierlich seinen Status als fahraktivstes und innovativstes Fahrzeug im Segment der oberen Mittelklasse.

1975 folgt die BMW 3er Reihe, bis heute das meistverkaufte BMW Modell und der Inbegriff der Sportlimousine schlechthin. Die BMW 6er Reihe, die 1976 zum ersten Mal vom Band läuft, schafft eine einzigartige Kombination aus Dynamik und stilvoller Eleganz. Mit Erscheinen der repräsentativen BMW 7er Reihe im April 1977 sind nun alle BMW Baureihen grundlegend erneuert. 1987 nimmt BMW den Olymp des Motorenbaus in Angriff:  Erstmals seit den 30er Jahren bringt ein deutscher Hersteller in der zweiten Generation des BMW 7er mit dem BMW 750i wieder einen 12-Zylinder-Motor auf den Markt. Auch mit den weiteren Generationen der Baureihe kann das Unternehmen den Anspruch auf Technologie- und Innovationsführerschaft in der automobilen Oberklasse weiter untermauern.

Besonders exklusiv und luxuriös präsentiert sich ab 1989 der BMW 8er. Das elegant gezeichnete Coupé verbindet höchste technologische Ansprüche mit einzigartigem Design und positioniert sich in der absoluten Spitzenklasse des Automobilbaus. Ein völlig neues Segment erobert BMW 2004 mit dem BMW 1er. Mit ihm ergänzt das Unternehmen seine Modellpalette und etabliert die Marke BMW erfolgreich im Premiumsegment der Kompaktfahrzeuge.
 
BMW M Automobile: der stärkste Buchstabe der Welt

Mit dem BMW M1 gelingt der 1972 gegründeten BMW Motorsport GmbH 1978 ein großer Wurf: der Urvater aller BMW M Modelle zählt selbst in der Serienversion zu den schnellsten Sportwägen seiner Zeit. 1980 wird der BMW M535i vorgestellt: er ist die erste von der Motorsport GmbH entwickelte Sportlimousine überhaupt und der Vorläufer des BMW M5. Als erfolgreichster Tourenwagen der Welt gilt bis heute der BMW M3. Das erste Serienmodell dieser Reihe lief 1986 vom Band.

Die Präsentation des ersten BMW M5 im Jahr 1984 stellt zugleich die Geburtsstunde für das Segment der High-Performance-Limousinen in der oberen Mittelklasse dar. Mittlerweile fasziniert die erfolgreiche Hochleistungslimousine in der fünften Generation. Neben dem BMW M6 werden auch zwei Vertreter der BMW X Familie als BMW M angeboten: Der BMW X5 M und der BMW X6 M sind die ersten allradgetriebenen BMW M Modelle.

BMW X Modelle – die Begründung eines neuen Segments

1999 begründet BMW mit dem geländetauglichen BMW X5 ein neues Marktsegment. Das „Sports Activity Vehicle“ verbindet erstmals die BMW typische Freude am Fahren mit der Geländegängigkeit eines Offroad-Fahrzeuges. Bis heute tragen die inzwischen vier BMW X Modelle BMW X1, BMW X3, BMW X5 und BMW X6 einen wesentlichen Teil zum Erfolg des Unternehmens bei.

BMW Z Modelle – pure Emotion

Mit dem BMW Z1 knüpft BMW ab 1988 wieder an die erfolgreiche Roadster-Tradition  an. Der BMW Z1, erste Gesamtentwicklung der „Ideenschmiede“ BMW Technik GmbH, wird zwischen 1988 und 1991 gebaut und besitzt dank des neu entwickelten Fahrwerks und der aerodynamischen Karosserie überlegene Fahreigenschaften. 1995 präsentiert man als zweiten Vertreter der BMW Z Reihe den BMW Z3 sowohl als Roadster als auch als Coupé. Im BMW Z4 schließlich findet die BMW Tradition sportlicher Zweisitzer ihre modernste Interpretation. Dynamische Proportionen und ein kraftvoller Motor zeichnen sowohl den Roadster als auch das Coupé der erfolgreichen Baureihe aus.

MINI - Ein Lebensgefühl


Seit 2001 ergänzt die Marke MINI das Produktportfolio der BMW Group – das erste Premium-Fahrzeug im Kleinwagensegment. MINI wird mit seinem fortschrittlichen Design und sportlich-frechem Charakter zum Ausdruck des Lebensgefühls einer ganzen Generation. Den Anfang macht im Jahr 2001 der MINI Hatch -  bis 2011 ist die MINI Familie auf inzwischen sechs Modellvarianten angewachsen: MINI Cabrio, MINI Clubman, MINI Countryman, MINI Coupé und MINI Roadster.

Rolls-Royce Motor Cars: der Anspruch automobiler Perfektion.
Nach dem Erwerb der Marken- und Namensrechte für Rolls-Royce Automobile durch die BMW Group im Juli 1998 läuft ab 2003 der neu entwickelte Rolls-Royce Phantom im englischen Goodwood vom Band. Das Modell steht für den erfolgreichen Neustart der Marke und knüpft trotzdem an traditionelle Rolls-Royce – Werte an. Im September 2009 begründet der neue Rolls-Royce Ghost eine zusätzliche Modellfamilie Der Ghost steht für eine authentische, aber gleichzeitig informellere Interpretation klassischer Rolls-Royce Werte.

mehr zur BMW-Historie:

Die BMW Group: eine bewegende Geschichte

 


Veröffentlicht am: 09.12.2012

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