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Morgengruß von Helmut Harff: Das Frau

Vor das Weihnachten scheint es in Deutschland keine Probleme zu geben. Vor allem das Bundesfamilienminister Kristina Schröder scheint in ihrem Ministerium nicht zu tun zu haben. Wieso sonst tritt sie die sinnloseste Diskussion des Jahres los - die, ob es der Gott, die Gott, das Gott heißen muss.

Folgt man das Frau Schröder, so zieht sich das Frau das Rock, das BH, das Bluse und das Pumps an. Frau bekommt dann das Regel und heiratet das Mann. Frau Schröder, eine so mit Verlaub völlig blödsinnige Diskussion loszutreten, ist noch schlimmer als eine Docktorarbeit nicht selber zu schreiben.

Doch was sagt uns das über dieses Land, wenn so eine Interviewäußerung - so dumm die auch ist - solche Wellen schlägt, dass sie sogar bei den Genussmaennern ein leichtes Rauschen auslöst? Nichts gutes, fürchte ich. Frau Schröder, eine nicht immer sehr erfolgreich agierende Ministerin mit Verantwortung für die Familie steht unter Druck. Wir Deutschen stehen dem Thema Familie und Kinder immer skeptischer, wenn nicht sogar ablehnend gegenüber. Das passt weder zu Weihnachten noch zum Selbstbild der CDU.

Es passt aber auch dazu, dass immer mehr Menschen der christliche Gott reichlich egal ist. Vielleicht - ich bin mir sogar ziemlich sicher - gehört beides zusammen: Familie war immer etwas gottgewolltes, von Gott geschütztes. Nicht umsonst heißt es, dass was von Gott verbunden wurde - nämlich zwei Menschen - soll auch nur von Gott getrennt werden. Wer an den, von mir aus auch an das Gott, nicht mehr glaubt, warum soll der noch an das Konstrukt einer Familie glauben? Warum soll man dann überhaupt noch Kinder bekommen?

Kinder sind in der Gesellschaft immer weniger willkommen, kosten viel Geld und sind ein Karriereknick - so zumindest das immer häufiger kolportierte Bild. Und die Bundesfamilienministers will das mit wohlfeilen Appellen und mit einigen Almosen ändern. Damit kann sie jedoch nirgendwo wirklich punkten. Die göttliche Eingebung hat sie wohl noch nicht erreicht. Da macht es sich doch gut, mal darüber zu sinnieren, ob es der Gott, die Gott, das Gott heißt. Oh Gott, Frau Schröder.

Ich mache mir jetzt mein ganz geschlechtsneutrales Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück, bevor Sie sich voller Lust und Vorfreude in die letzten Weihnachtsvorbereitungen stürzen.

 


Veröffentlicht am: 22.12.2012

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