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30.05.2017

 

 

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Ein Tablet - braucht Mann das wirklich? Oder Frau? Ja!

Toshiba AT300 101 im Test

(genussmaenner.de/Günther Dorn ) Über die Weihnachtsfeiertage geht es wie jedes Jahr zur Familie nach Bayern. Und wie jedes Jahr das Horror-Szenario: Drei Tage ohne Computer – denn bei den Eltern ist die vorhandene Computertechnik auf dem Stand vom Jahr 2000. In den vergangenen Jahren begleitete mich deshalb immer ein Notebook oder ein kleineres Subnotebook auf Reisen – welches von den Eltern – beide Endsechziger –eher skeptisch betrachtet wurde. Warum nicht jetzt einmal nur einen dieser modernen, schlanken und flachen Tablet-Computer mitnehmen? Gesagt, getan: Das Toshiba AT300, Model 101 begleitete mich in die Weihnachtsferien.

Was interessierte uns an dem Tablet? Die Fragen waren schnell klar: Ist es praktisch? Was kann ich damit machen - ist es ein echter Ersatz für den Notebook? Geht all das, was ich sonst mit dem Notebook gemacht habe: E-Mails abrufen, unsere Webseiten im Blick behalten, Texte lesen, die ich schon lange einmal durchsehen wollte, Digitalfotos der Familie zeigen? Ich hatte viel vor - es kam ganz anders.

"Mit dem superflachen und superrobusten Toshiba AT300 Android-Tablet bleiben Sie immer am Ball - egal, wo Sie gerade sind. Mit nur 8,95mm ist es nicht nur eines der weltweit dünnsten Tablets mit 25,7cm (10,1"), es überzeugt auch durch höchste Zuverlässigkeit und vielfältige Verbindungen. Das Display ist mit Corning Gorilla Glass verstärkt, das Gehäuse mit einer robusten Aluminiumlegierung. Auch bei intensiver Nutzung ist Ihr Tablet daher unempfindlich gegen Kratzer und Fingerabdrücke. HDMI, USB, Bluetooth und ein SD-Karteneinschub sind trotz des kleinen Formats ebenfalls inklusive. Das Ergebnis: ein überzeugendes Android™-Tablet, mit dem Sie überall am Puls der Zeit bleiben." (Toshiba)

Bereits in den ersten Stunden fällt das  Toshiba AT300 meiner Mutter in die Hände. Und diese Hände ließen es fast drei Tage nicht mehr los! Die Vorstellung, dass die flache Flunder ein echter Computer sein soll, fällt meiner Mutter schwer. Aber die elegante Form, der wertige Rahmen und überhaupt die ganze Optik macht sie neugierig: "Das sieht gar nicht wie ein Computer aus. Viel zu hübsch".

"Gerade einmal 8,95mm flach und 590g leicht, führt das Toshiba AT300 die Tradition der preisgekrönten Toshiba-Tablets fort: hervorragende Ausstattung in einem überraschend schlanken, leichten Design. Mit seinem eleganten und doch robusten Äußeren und seinen vielen Anschlussmöglichkeiten ist es der ideale Begleiter, um ins Internet zu gehen, mit Freunden in Kontakt zu bleiben und Multimedia-Inhalte zu genießen - überall, wo es Ihnen gefällt." (Toshiba)

Ich zeige ihr, wie sie mit einem eleganten Wisch über den Bildschirm die Sperre aufhebt und zeige Ihr alte Fotos, die ich extra eingescannt habe. Die Bilder einzeln mit dem Zeigefinger über den Bildschirm schieben, das gefällt ihr: Vorwärts, rückwärts, Diashow - das gefällt auch. Im Internet surfen - dank WLAN - ebenfalls: "Jetzt kann ich mir endlich einmal Euere Männerseite richtig anschauen."

"Wo muss ich den Computer denn runterfahren?" Mit meiner Antwort, dass das gar nicht nötig sei, weder herunter- noch hochfahren, stieg die Begeisterung bei meiner Mutter. Und was soll ich sagen: Ich musste kämpfen, um in den drei Tagen wenigstens einmal meine E-Mails abrufen zu können. Nur das erste mal Aufladen nach rund 24 Stunden musste ich ihr zeigen. Dann machte sie alleine weiter.

"Endlich ein Computer, der total unkompliziert ist!", war das Statement meiner Mutter. Die Vorteile: Kein mühsames Hochfahren des AT300, kein unbequemes Mausgeschiebe, ein Bilderbuch eingebaut, ein einfacher Surf-Computer, eine Musikabspielstation und ein Video-Spieler in einem - kinderleicht zu bedienen. Mehr braucht sie nicht. Und ich unterwegs eigentlich auch nicht. Ob in der Bahn oder im Flieger unter im Hotel: Das Tablet kann alles, was ich unterwegs zur Unterhaltung und einfachen Information brauche.

Was es nicht kann? Es ist ehrlicherweise keine Schreibmaschine. Längere Texte machen keinen Spaß, nur Kurztexte gehen mit der Bildschirmtastatur. Deutsche Umlaute, Sie werden es vermuten, sind nicht einfach zu erreichen, wer eine deutsche DIN-Tastatur kennt, muss sich ein wenig umstellen. Das mitgelieferte Office-Paket kann z. B. Word-Dateien lesen, auch ändern oder ergänzen, Korrekturen machen, ja das geht. Aber Sie sollten keine neuen Buchkapitel damit schreiben wollen.

Und auch beim Thema Video gab es einen Wehmutstropfen: Von acht Videos, die ich von meinem PC auf das Toshiba AT300 101 gespielt habe, konnte es nur zwei abspielen. Die Videos waren meist selbst erstellt. Es ist eine Herausforderung, dass die Videos mit einem Coder/Decoder (Codec) erzeugt werden müssen, mit dem das Tablet zurechtkommt. Bei den meisten meiner Videos vom Format AVI, MPEG oder WMV war das leider nicht der Fall. Ob man das aus dem Android-Store nachrüsten kann, haben ich ehrlicherweise nicht überprüft. Flash-Videos, Youtube und Co. sind hingegen kein Problem und machen Spaß. Alles, was der Durchschnittsnutzer braucht, hat das AT300 101 an Bord. Mehr kann man im Internet im Android Market oder anderen Plattformen herunterladen.

"Musst Du den Bildschirm wirklich wieder mitnehmen?" war die Frage meiner Mutter beim Abschied. Sie hatte sich in das Tablet verliebt. Ich denke, das nächste Geburtstagsgeschenk ist damit geklärt. Was ziemlich klar wurde: Das Tablet hat das Zeug zu DEM Computer der Zukunft. Es ist ein Computer, sieht aber anders aus, ist einfacher zu bedienen und vereint die Unterhaltungsklassiker Schauen, Hören und Spielen. Ich prophezeie: In wenigen Jahren werden wir in jedem Haushalt einen oder mehrere Tablet-PCs haben, die den Internetzugang ermöglichen, die Musik abspielen, die den Fernseher steuern oder ergänzen. Einfacher geht es nicht.

Ist das alles nun nur mit dem tollen Toshiba AT300 101 möglich? Natürlich nicht. Aber für das Gerät aus japanischem Hause spricht, dass die Optik, das Aluminiumgehäuse und das Gorilla-Glas, das wie beim Handy äußerst widerstandsfähig ist.

Eine Episode am Rande: Als Mutter all die Fettfinger auf dem Tablet zuwider wurden, gab es zwei kräftige Sprüher Glasrein auf die Oberfläche und nach dem Polieren mit dem besten Geschirrtuch sah es aus wie neu. Das hat ihr auch gefallen.

Dass in dem Geräte ein 1,3Ghz Tegra 3 Quad Core Prozessor, 1GB Hauptspeicher und 16GB Speicher stecken, sei zum Schluß noch erwähnt. Dazu kommt ein normaler SD Kartenslot, ein Micro-USB-Anschluss,  Stereo-Lautsprecher, W-LAN, Bluetoth 3 und Android 4.0.3 "Icecream Sandwich".

Das Toshiba AT300-101 ist ein gutes Tablet. Es ist hervorragend verarbeitet und sehr schlank. Dazu kommt eine gute Ausstattung, eine mehr als ausreichende Laufzeit und ein aktueller Straßenpreis  von attraktiven rund 350 EUR (ohne UMTS, mit UMTS rund 450 EUR). Mutter hat sich in das Gerät verliebt. Seihen Sie also vorsichtig!

Testurteil: empfehlenswert

 

 

Foto: © Toshiba

 


Veröffentlicht am: 26.01.2013

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