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Morgengruß von Helmut Harff: Vater sein

Die Bundesregierung scheint auf dem "Männerauge" doch nicht ganz blind zu sein. Zumindest will sie mit einem neuen Gesetz die Rechte von unehelichen Vätern stärken. Die sollen nun einfacher genau die selben Rechte gegenüber ihrem Kind bekommen, die man ehelichen Vätern seit altershehr einräumt.

Doch das ist nur ein von Gerichten erzwungener Schritt auf dem Weg zur völligen Gleichstellung aller Väter. Warum muss ein Vater, der mit der Mutter seines Kindes nicht verheiratet ist, erst zum Gericht, um das Sorgerecht - das gemeinsame Sorgerecht - zu bekommen? Das ist aus meiner Sicht nach wie vor diskriminierend und damit verfassungswidrig. Hoffentlich sehen das die Karlsruher Verfassungsrichter auch bald so. Väter sind Väter - ohne jede Einschränkung.

Allerdings verstehe ich auch nicht, warum der Gesetzgeber es den Männern immer noch ermöglicht, sich ihrer Verantwortung als Vater zu entziehen. Wer sich nicht um seinen Nachwuchs kümmern möchte, macht einfach nichts. Hoffentlich sichert er den Kindesunterhalt zumindest finanziell. Hier erscheint mir das Kindesrecht - das Recht auf sich kümmernde Väter - noch immer mit Füßen getreten zu werden. Wer als Mann das Risiko eingeht, eine Kind zu zeugen, muss sich um sein Kind kümmern. Alles andere ist aus Sicht des Kindes eine Sauerei und muss zu empfindliche Sanktionen für die sich aus der Verantwortung stehlenden Väter führen.

Vielleicht überlegen aber jetzt Männer und Frauen, mal so ohne jeden Schutz Sex zu haben. Ansichten wie "Ich will ein Kind, der Kerl ist mir egal" oder "Soll Sie doch verhüten, schließlich bekommt Sie dann auch das Balg" - die sind noch immer zu hören - gehören nach Verabschiedung des neuen Gesetzes hoffentlich bald der Vergangenheit an.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Obwohl, so richtig Hunger habe ich nicht. Das Thema ist mir ziemlich auf den Magen geschlagen

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Ich hoffe, Sie genießen es gemeinsam mit Ihren Kindern.

 


Veröffentlicht am: 01.02.2013

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