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Morgengruß von Helmut Harff: Teufelswerk Internet

Heute ist der Safer Internet Day. Der wird jährlich vom Insafe-Netzwerk organisiert. Über diese Organisation heißt es etwas sperrig bei Wikipedia: "Insafe ist ein europäisches Netzwerk von nationalen Organisationen, welche das Ziel haben, das Bewusstsein für eine sichere und verantwortungsvolle Nutzung des Internets unter Jugendlichen zu fördern".

Sicherheit im Internet ist wichtig, verdammt wichtig. Doch wir Deutsche reden mal wieder nur über die Risiken. So geschehen auch gestern Abend in der ARD-Sendung "hart aber fair". Fast alle Teilnehmer beklagten die negativen Auswirkungen des Internets. Klar ging es um sogenannte Ballerspiele und Amokläufe. Diese teilweise wirklich nicht empfehlenswerte Spiele werden für die Verrohung der Jugend verantwortlich gemacht. Dazu braucht es keine Computer, kein Internet. Wozu Menschen auch ohne diese Dinge fähig sind, kennen wir Deutschen aus unsere Geschichte nur zu gut.

Wir kennen aber auch die Diskussionen um die Gefahr für das Abendland mit dem Aufkommen des Fernsehens. Bekanntlich ist das Abendland in den vergangenen Jahrzehnten nicht untergegangen und am Internet wird es auch zukünftig nicht scheitern. Oder vielleicht doch, wenn wir nicht endlich mit neuen Technologien vernünftig umgehen. Internet ist kein Ding, vor dem man Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche schützen muss. Die muss man eher vor überforderten, kenntnisfreien und ignoranten Politikern, selbsternannten Experten und Lehren schützen.

Klar ist, Kindern muss sehr früh - gern schon im Kindergarten - der Umgang mit modernen (auch mit weniger modernen wie Büchern, Zeitungen und Fernsehen) Medien beigebracht werden. Dabei sollen auch die Risiken nicht ausgeklammert werden. Aber auch Oma und Opa, Onkel und Tanten, Mütter und Väter und alle anderen "Großen" sind gefragt. Sie sind nicht nur als Aufsichts- und Erklärmenschen, sondern vor allem als Vorbild gefragt. Wenn man zuhause nicht mehr miteinander redet, wenn Smartphone und Ultrabook und nicht der Mund das wichtigste Kommunikationsmittel sind, dann braucht es wahrscheinlich wirklich solche Tage wie den Safer Internet Day.

Eines finde ich allerdings komisch: Bei uns leiden Kinder und Jugendliche unter dem Internet. Wenn in anderen Länder, wie in Arabien geschehen, sich junge Menschen über das Internet zum Sturz der herrschenden Regime verabreden, dann jubeln wir - gern auch auf Facebook, Twitter und Co. Hat da etwa jemand Angst?

Ich mache mir jetzt erst einmal mein Frühstück. Zwischendurch sehe ich meine Mails durch und sehe mal was es berichtenswertes gibt.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Frühstück. Vielleicht trifft man sich ja mal - in der virtuellen oder der realen Welt.

 


Veröffentlicht am: 05.02.2013

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