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Morgengruß von Helmut Harff: Fasten?

Die Narren, Jecken und alle anderen Karnevalisten schaffen heute ihre Kostüme in die Reinigung oder zurück in den Kostümverleih. Die Motivwagen werden abgebaut. Man überlegt, wen man so alles geküsst hat. Es herrscht Katerstimmung. Kurz, es ist Aschermittwoch.

Heute beginnt die 40-tägige Fastenzeit, die bis Ostern dauert. Ja, bis Ostern dauert es länger als 40 Tage, aber die Christen fasten nur in der Woche, nicht an Sonntagen. Diese Aussage stimmt aber auch nur bedingt. Die Parteien mit dem "C" im Namen treffen sich wie seit Jahren. Dabei fastet man wohl eher weniger. Das gilt sowohl für Speis und Trank, wie für das gesprochene Wort. Man wird wohl kein Wasser in der Maß und kein trocken Brot anstelle der Haxen servieren. Auch verbal greift man lieber zum Säbel, als mit einer fein geschliffenen Klinge wieder den politischen Gegner zu Felde zu ziehen.

Jeder scheint seine eigene Interpretation vom "Fasten" zu haben. Ich habe keine. Ich finde, dass wir nicht irgendwelche Traditionen, die einst ihre Berechtigungen hatten, bis zum jüngsten Tag nachfolgen sollten. Früher gab es in der Zeit bis Ostern ohnehin kaum etwas zu essen. Die Vorräte schrumpften und Hunger war bis zum Frühling ein häufiger Begleiter.

Das wir heute das ganze Jahr genug zu Essen haben, ist eine kaum hoch genug einzuschätzende Errungenschaft. Andererseits können wir auch das ganz Jahr über fasten. Angebote von Klöstern, Hotels, Kliniken und anderen mehr oder weniger seriösen Anbietern gibt es mehr, als Schweinshaxen, die bei den Aschermittwochstreffen der "C"-Parteien serviert werden.

Ich finde, dass wir heute Fastenzeiten nicht mehr brauchen und sie auch nicht in unsere globalisierte Welt passen. Wieso soll man auch fasten, wenn man das ganze Jahr über wenigstens halbwegs vernünftig lebt. Dann kann man auf verbale Entgleisungen von Politikern auch einen kräftigen Schluck aus dem Maßkrug nehmen.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Das fällt wie immer nicht allzu üppig aus

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Ach ja, heute ist Welttag des Radios. Das gehört ja wie ein Kaffee und ein Brötchen sicherlich auch bei Ihnen zum täglichen Frühstücksritual.

 


Veröffentlicht am: 13.02.2013

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