Startseite  

25.03.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Morgengruß von Helmut Harff: Zum Wiehern

Pferdefleisch in Lebensmittel, in die es nicht gehört, dass geht nicht. Ich will das kaufen, was auf der Verpackung steht - so ich Fastfood kaufen würde. Doch ist es ein Lebensmittelskandal, wenn in ohnehin nicht so tollen Fertiggerichten etwas vom Rindfleisch durch Pferdefleisch ersetzt wird? Nein, das glaube ich nicht, auch wenn (fast) alle Medien mit diesem und ähnlichen Begriffen um sich werfen.

Pferdefleisch in der Lasagne, das ist sicherlich alles andere als schön, aber nicht skandalös, sonder ein Betrug. Das Fleisch vom Pferd ist billiger, als das vom Rindvieh. Für viele Menschen hierzulande ist auch die Vorstellung, Pferd zu essen, mit Ekel und Abscheu verbunden.

Doch was passiert? Die Medien regen sich erst auf, stellen dann aber fest, dass Pferdefleisch ja gesünder ist, als das vom Rind - das in einer Billiglasagne auch nicht gerade  sehr hochwertig sein kann. Zumindest kann ich mir das kaum vorstellen. Plötzlich wird über die Vorteile von Pferdefleisch berichtet. Pferde werden nicht (noch nicht) in Mastbetrieben gezüchtet und somit frei von Medikamentenrückständen. Das jetzt in die Medienmühlen geratene Fleisch (nicht unbedingt das in der Lasagne) stammt von "glücklichen" Pferden, die in ihren Koppeln dahin galoppieren können.

Doch was für Probleme haben wir damit, Pferd zu essen? Ich habe keins. Doch immer wieder ist zu hören, dass Menschen kein Fleisch von Tieren essen, die einen Namen haben. Ich weiß weder, wie die Schweine, Rinder und Schafe hießen, die ich im Laufe meines Lebens gegessen habe. Das gilt auch für die Pferde. Wer so sensibel ist, warum ist der niedliche Mörchen, Radischen oder die sich im Wald versteckenden Pilze? Warum essen wir dann keine Quallen wie die Japaner oder Heuschrecken, wie in weiten Teilen der Erde?

Was ist mit der Hinwendung zu regionalen Produkten? Sind Pferde keine regional vorkommenden Tiere? Vielleicht sollten wir einmal darüber nachdenken, mit welchen Luxusproblemen wir uns das Leben vergällen. Den aktuellen Betrügern muss man das Handwerk legen. Vielleicht haben die aber auch etwas in Bewegung gebracht - und wenn wir uns nur daran erinnern, dass man Pferde nicht nur streicheln oder reiten, sondern auch essen kann.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Pferdefleisch in meiner Wurst? Ich mag die aus Italien.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Lassen Sie sich nicht von Vorurteilen andere Menschen manipulieren. Pferdefleisch ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Gesund und lecker ist es allemal.

 


Veröffentlicht am: 15.02.2013

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Logo yorxs

 

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| Geld & Genuss
| gentleman today
| Frauenfinanzseite
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit