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Aufgespießt: Alter Sack!?

(Helmut Harff / Chefredakteur) Die biologische Uhr tickt. Das wird mir gerade wieder bewusst. In der kommenden Woche werde ich schon wieder ein Jahr älter. Das kann eigentlich gar nicht sein. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich nach dem letzten Geburtstag noch mitten in der Nacht das Geschirr gespült habe. Aber ist ja auch kein Wunder, dass ich mich daran so gut erinnere. Im Alter soll ja das Langzeitgedächtnis besonders gut funktionieren.

Doch ich und alt? Das ich nicht lache. Ich arbeite gern und viel, bin kreativ, mag die aktuelle Mode, bin offen für alles, neugierig und ziemlich belastbar. Ich kann schon mal drei Tage hintereinander mit weniger als fünf Stunden Schlaf auskommen und dennoch arbeiten. Ich bin gern unterwegs und habe Spaß. Ich bin so etwas wie ein Young Timer. Einer, der läuft und läuft und läuft. Allerdings brauche ich auch mehr Energie, will mehr gepflegt und gehegt werden, als so ein junges Kerlchen.

Doch es gibt auch einige Unterschieden zu den jungen Jahrgängen. Die aktuelle Musikszene kenne ich nur noch in Ausschnitten. Wird es zu laut, flüchte ich schon mal. Ich halte mich fit - was ich in jungen Jahren nicht machte. Ich achte auf meine Ernährung (ich weiß, dass sieht man nicht), koche gern und denke nicht so viel an mich.

Doch bin ich nun ein alter Sack oder zumindest so etwas ähnliches? Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. Ich weiß nur, ich fühle mich nicht so. Und das ist gut so, um mit Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit zu sagen. Der ist auch noch gut dabei, auch den wirft nichts um (nicht mal ein Flughafendesaster). Ich würde mich gern mal mit ihm über Männer im sogenannten besten Alter - er ist knapp zwei Jahre älter als ich - unterhalten. Ich glaube, wir würden mehr über unsere Pläne, als über unser vergangenes Leben sprechen.

Das ist auch gut so, denn wer Pläne hat, der kann kein alter Sack sein. Alte Säcke stehen in der Ecke und träumen davon, wie es war, als sie noch ein junger (Sack-)Hüpfer waren.

Ich ein alter Sack? Niemals!

Genießen Sie wie ich das Leben. Das Glas des Lebens ist für mich immer halbvoll. Sorgen wir alle dafür, dass es bis zur letzten Stunde so bleibt.

Mal sehen, ob der Regierende anruft. Das wäre mal ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk.

 


Veröffentlicht am: 18.02.2013

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