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Die Vorsorgelüge

Wie Politik und private Rentenversicherung uns in die Altersarmut treiben

(Günther Dorn/genussmaenner.de) Alle sagen: Private Rentenversicherung muss sein, sonst droht Altersarmut. Doch die von der Versicherungswirtschaft angebotenen Formen der Privatrente sowie Riester- und Rürup-Rente taugen nicht als Ersatz für die gesetzliche Rente. Im Gegenteil: Kunden verlieren Milliarden, weil private Rentenversicherungen systematisch zu ihrem Schaden konstruiert sind. Politiker, Finanzlobbyisten und Wissenschaftler haben die gesetzliche Rente demontiert, um das private Geschäft mit der Altersvorsorge anzukurbeln – zu Lasten der Rentner von morgen. Holger Balodis und Dagmar Hühne decken auf, wie sich ein mafiöses Interessengeflecht die Altersvorsorge zur Beute macht und uns in die Altersarmut stürzt.

Vorsorgeprodukte dienen nicht der Vorsorge

Die Ankündigung ist heftig, der Inhalt dagegen seriös und detailliert beschrieben – und leider richtig. Holger Balodis und Dagmar Hühne beschreiben sehr schön, warum die unterschiedlichsten heute angepriesenen „Vorsorgeprodukte“ nicht der Vorsorge für Sie und mich dienen, sondern vor allem auf den Nutzen der Versicherungswirtschaft ausgerichtet sind. Nicht wir profitieren im alter von diesen vermeintlichen Vorsorgeprodukten – die Versicherungswirtschaft ist es. Nahezu allen aktuellen Angebote haben mehr Nachteile als Vorteile. Und für Geringverdiener haben sie überhaupt keine Vorteile.

Finger weg von Rieser, Rürup und Co.!

Das Buch zeigt sehr deutlich: Private Vorsorge in der aktuell angebotenen Form – Rieser-Rente, Rürup-Rente, Privatrente und wie sie alle heißen – sind weder wirtschaftlich noch sinnvoll. Zu lange Laufzeiten, viel zu geringe effektive Verzinsung und die Ungewissheit, was einmal in 20 oder 30 Jahren sein wird, lassen nur einen Schluss zu: Finger weg von Riester, Rürup und Co!

Bieten die Autoren auch eine Alternative zu Riester und Co.? Ja, sie schwenken die Fahne für die gute, alte staatliche Rente, die im Umlageverfahren von den Jungen für die Alten aufgebracht wird.

Sie zitieren Prognosen, dass sich das Volkseinkommen in ca. 30 Jahren verdoppeln wird, während die Bevölkerungszahl um 20 Prozent zurück geht. Sollte das wirklich so kommen, funktioniert die staatliche Rente mit 75 % des letzten Bruttoeinkommens für jeden Rentner und bei nahezu unverändertem Rentenbeitragssatz mathematisch problemlos. Sollte das Volkseinkommen sogar noch mehr steigen, sind niedrigere Beiträge für die Beitragszahler oder höhere Renten denkbar. Schöne neue Welt!

Wird die Verdoppelung des Volkseinkommens aber nicht erreicht oder die Bevölkerungszahl geht nicht so stark zurück, dann geht die Rechnung nicht auf.

genussmaenner.de empfiehlt: Lesen Sie dieses Buch. Verstehen stehen Sie das Thema und treffen Sie für sich eine Entscheidung. In 30 Jahren oder später wissen Sie, ob es die richtige Entscheidung war.

Die Vorsorgelüge: Wie Politik und private Rentenversicherung uns in die Altersarmut treiben
Holger Balodis, Dagmar Hühne
272 Seiten
EUR 18,00

 


Veröffentlicht am: 28.02.2013

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