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Morgengruß von Helmut Harff: Meine Ahnen

In Deutschland haben wir so gut wie keinen Ahnenkult. Das war einst anders und adlige Familien können auch heute ihre Vorfahren benennen. Aber der Zwang für viele Deutsche, in der Nazizeit einen Ahnenpass zu erstellen, der ihre "arische" Herkunft belegen sollte, sorgte dafür, dass sich nach dieser Zeit kaum noch jemand mit seiner Herkunft beschäftigen wollte.

Und dennoch interessiert immer mehr Menschen, wo her sie kommen, wo ihre Wurzeln liegen. Das Internet erleichtert solche Recherchen massiv. Mit wenigen Klicks in sozialen Nettwerken, aber auch in Suchmaschinen, und schon hat man eine ganze Reihe von Menschen mit dem gleichen Namen gefunden. Ob man allerdings irgendwie Verwand ist, bleibt ein oft schwer zu lösendes Rätsel.

Bei mir war jedoch nicht das Internet der Auslöser für erste Ansätze in Sachen Ahnenforschung. Bei mir war es ein Buch. Sein Titel ist "Die Pilgerfahrten des Ritters Arnold von Harff. Mein Vorfahr (?) wanderte in den Jahren 1496 bis 1499 von Cöln durch Italien, Syrien, Ägypten, Arabien, Äthiopien, Nubien, Palästina, die Türkei, Frankreich und Spanien, wie es im Untertitel heißt. Seit dem weiß ich, von wem ich die Reise- und Journalisten-Gene habe. Seit ich das Buch in der Hand hatte, beschäftige ich mich aber auch immer wieder mit der Frage, bin ich mit dem Ritter verwand? Es deutet viel darauf hin. Sicher bin ich mir aber nicht.

Ich habe aber bei meiner Suche nach meinen Wurzeln schon viel Interessantes über die Harff´s erfahren, Deren erstes Schloss stand wohl an der Erft im jülicher Land. Heute sind die Träger des Namens Harff über die ganze Erde verteilt.

Ahnenforschung ist eine wundervolle Beschäftigung. Es ist spannend zu erfahren, was die Vorfahren so getrieben haben, wer da wen geheiratet hat, wer wohin ausgewandert ist.  Interessant ist auch, solche persönlichen Schicksale in Verbindung zu historischen Ereignissen zu setzen.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Anschließend werde ich einige Mails von Harff´s aus Südamerika beantworten.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Vielleicht forschen Sie auch einmal nach, woher Sie kommen, wer Ihre Vorfahren sind. Achtung: Das kann süchtig machen!

 


Veröffentlicht am: 05.03.2013

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