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12.12.2017

 

 

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Ei der Daus!

Ostereier im Gras, zwischen Hecken und Büschen? Hat ja jeder. Ostereier zwischen Strandhafer und Sand-Segge, vom Winde umweht und dank frischer Seeluft mit genau der richtigen Note Salz? Die hat Sylt.
 
Im Winterschlaf verharren? Wer käme denn auf diese Idee? Sylt ist hellwach – und das nicht erst seit dem traditionellen Biikebrennen Ende Februar. Bis Ostersamstag kehren allein in Westerland 700 Strandkörbe zurück an ihre angestammten Plätze. Neben Krokussen, Osterglocken und sprießendem Grün auf der Insel wahrscheinlich das deutlichste Zeichen für den Frühlingsbeginn. Mancherorts tauscht der sein blaues Band eben gerne gegen gestreiftes Tuch. Ist doch auch gleich viel bunter. Bunt und abwechslungsreich gestalten sich auch die Ostertage auf Sylt – und angesichts der Vielzahl an Terminen darf man davon ausgehen, dass sich der Osterhase kräftig Unterstützung geholt hat.
 
Feuer und heiß

Jünger als das Biikebrennen, aber vielleicht ebenso spektakulär ist etwa das Osterfeuer in Hörnum: Zwischen 2000 und 3000 Besuchern zählt die Traditionsveranstaltung alljährlich am Karsamstag. Seite an Seite ziehen Gäste und Einheimische von der Hörnumer Feuerwache zum Festplatz am Strand, wo dann das Osterfeuer entzündet wird. Zur Hitze der Flammen gesellt sich dank eines heißen Getränkes wohlige Wärme im Magen. Zum Gemeinschaftsgefühl dank Live-Musik das perfekte Gemeinschaftserlebnis.
30. März

Ja, wo läuft er denn?

Sie hat schon einen Hauch Piratenflair, die „Hörnumer Hasenjagd“: Schließlich weist eine Karte den Weg zu fünf versteckten Eiern – GPS-genau. Fünf Eier, fünf hinterlegte Buchstaben, ein Lösungswort. Und der zu gewinnende Schatz? Ein Ausflug zu den Seehundsbänken, ein Frühstück für zwei oder ein Strandtuch. Je nachdem, wie der Hase läuft.

Apropos laufen: Stellen Sie sich vor, Sie müssten mit einem Ei auf einem Löffel eine Straße entlanglaufen, die Strönwai heißt, während sich die Gastronomen des Ortes derweil in überdimensionale Hasenkostüme werfen und zur Freude aller richtig Faxen machen. Klingt nach „Alice im Wunderland“ heißt jedoch „Ostereierlauf in Kampen“ und ist insbesondere bei den kleinen Teilnehmern alljährlich der Renner im wahren Wortsinn.

Ei, Ei, Ei

So, und endlich wären wir bei Strandhafer, Sand-Segge – und einer waschechten Ostereiersuche am Strand. Den Spuren des Osterhasen im Sand folgt man in Wenningstedt traditionell vom Strandbistro am Hauptstrand aus. Ganz ohne Hundemeute, dafür mit sehr viel Eifer, Neugierde und der Aussicht auf versteckte Eier und tolle Preise.

Ganz ähnlich verfährt man in List, wo Kurverwaltung und das Team des Erlebniszentrum Naturgewalten Sylt neben Bastelaktionen und einer Zaubershow auch eine eigene Ostereiersuche vorbereitet haben. „Tausche Ei gegen Überraschung im Erlebniszentrum“, lautet das Motto für all jene, die sich hier auf die Jagd machen.

Und dann war da noch

Und wem das alles jetzt zu sehr nach Ei schmeckt, der kann getrost auf nicht minder attraktive Alternativen zurückgreifen: Auf ein Theater-und Musikprogramm von Shanty bis Jazz bzw. Poesie bis Mundart beispielsweise. Auf die berühmten „Komm und kiek“-Märkte in Wenningstedt (30. März bis 1. April) und im Hörnumer Hafen (31. März bis 1. April) - ganz ohne großen Kommerz, dafür nach feinster Flohmarktsitte. Oder auf die Familienkutschfahrt vom Hünengrab Denhoog aus (31. März). Friesenpferde statt Osterhase. Der kann ja auch wirklich nicht alles machen.
 
Angst davor, kein Nest mehr zu finden, müssen sich Inselgäste, gänzlich unabhängig von der Ostereiersuche, übrigens nicht machen: „Noch sind in allen Inselorten sowohl für die Osterfeiertage als auch für die Osterferien Hotelzimmer und Ferienwohnungen zu bekommen“, sagt Moritz Luft, Geschäftsführer der Sylt Marketing GmbH. Na dann: Ostern kann kommen.
 
Die komplette Terminübersicht ist im Internet unter www.sylt.de zu finden.

Foto:
Sylt Marketing

 


Veröffentlicht am: 10.03.2013

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