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Aufgespießt: Vorurteile

(Helmut Harff / Chefredakteur) Vor einigen Tagen saß ich mit einigen Kollegen in der Hotelbar zusammen. Jeder hatte seinen Drink (einen!) vor sich stehen und es wurde quer über den Tisch miteinander geredet, teilweise waren es wohl eher Monologe. Mann hat eben viel zu sagen, zumindest viel zu reden.

Worüber wurde geredet? Über Gott und die Welt, den Job, abwesende Kollegen, Autos und Fußball. Irgendwann kam die Mannschaft nahezu zwangsläufig auf das Thema Frauen. Wie schnell klar wurde, hatten alle Anwesenden, egal ob 30 oder 60 Jahre alt, mit ihren Trennungstraumata zu kämpfen. Es war schon erstaunlich, aber von den acht Männern lebte nur einer in einer festen Beziehung. Vier bezeichneten sich als Single. Frauenkenner, wenn nicht Frauenversteher, waren selbstverständlich alle. Als ob vor allem letzteres überhaupt möglich ist.

Und da sind wir genau bei dem Thema, das sich durch die weitere Diskussion zog: Vorurteile! Männer haben davon gegenüber Frauen zahlreiche. Das muss uns Männer nicht betrüben, denn umgekehrt ist es sicherlich genau so.

Je nach eigener Erfahrung erfuhr ich, dass Frauen nur auf Typen mit großem Wagen, Haus und eigenem Urlaubsquartier im 5-Sterne-Niveau stehen. Gut, das ist nicht neu und wer Heiratsanzeigen ließt, kann wirklich auf diese Idee kommen. Interessanter waren die Theorien, wonach Mann die Finger von Frauen mit Katzen lassen soll. Bei solchen Frauen, so der Kollege, spielt der Mann immer die zweite Geige. Noch schlimmer sei, so war zu hören, wenn dann die Katze den Mann mehr liebt, als ihre Besitzerin. Keine guten Erfahrungen hat ein jüngere Kollege mit einer Frau gemacht, die ihre Wohnung mit einem Kaninchen teilte. Mit dem süßen Schwänzchen des Langohrs konnte er augenscheinlich einfach nicht konkurrieren. Er bestellt aus Rache jetzt überall Kaninchenbraten. Hundebesitzerinnen kamen ebenfalls nicht gut weg. Frau plus kuschligem Haustier scheinen einfach nicht männerkompatibel zu sein. Zumindest die Männer mit einschlägigen Erfahrungen waren davon überzeugt.

Ehrlich, ich glaube daran weniger. Paare, die gemeinsam mit den Hund Gassi gehen, haben stundenlang Zeit miteinander zu reden. Das ist ja wohl das A und O einer guten Beziehung. Und mal ehrlich, wer hat Probleme mit einem Kaninchen? Oder besteht die Angst, dass Frau ihm damit sagen will, dass sie auf Rammler steht? Wohl kaum! Und Katzenfrauen? Ja, die beschäftigen sich gern mit ihren Vierbeinern. Aber sie haben sich für ein Tier mit einem eigenen Willen entschieden. Katzen kommen nicht gleich, wenn man sie mit ihrem Lieblingsfutter ruft und ihre Besitzerinnen sind daran gewöhnt, dass ihr Liebling mal länger unterwegs ist. Wenn sie bei Ihrer Katze daran gewöhnt ist, wieso soll sie es bei ihrem zweibeinigen Partner nicht auch tolerieren?

Es stimmt schon: Vorsicht bei der Partnerwahl! Es stimmt aber auch, dass Vorurteile bei der Partnersuche nicht gerade hilfreich sind.

 


Veröffentlicht am: 18.03.2013

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