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Morgengruß von Helmut Harff: Osterbräuche

Es gibt viele Osterbräuche. Dazu gehört das Verstecken und Suchen von Oster-Leckereien, das Osterfeuer, die Oster-Gottesdienste und die Familientreffen. Viele regionale Bräuche werden seit Jahrhunderten gepflegt. Doch diese Osterbräuche meine ich heute gar nicht.

Für mich gehört zum Beispiel das gemeinschaftliche Abslippen - das zu Wasser lassen - der Boote im Bootshaus. Normalerweise haben wir uns dazu immer am Ostersonnabend im Bootshaus getroffen. Die teilweise tonnenschweren Boote bekommt man nur mit vereinten Kräften ins Wasser. Vorher müssen die Boote allerdings noch fit für die Saison gemacht werden. Doch streichen kann man nur bei Plustemperaturen. Also haben wir den Start in die Saison verschoben - bis wann weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich bis Pfingsten.

Ostern war in der Regel auch mein Balkon schon bepflanzt. Angesichts der Temperaturen müsste ich auf Kunstblumen zurück greifen, um Osterfeeling auf den Balkon zu zaubern. Es müssen die Primeln und Osterglocken nun auf dem Frühstückstisch reichen.

Auf Knospenknall und Frühjahrsblüher müssen auch die meisten Kleingärtner verzichten. Vielfach ist der Boden noch gefroren. Langeweile bei den Laubenpiepern und Hobbygärtnern auf der einen und Frust bei den Gärtnereien und Gartencentern auf der anderen Seite - das ist Ostern 2013.

Ins Wasser fallen sicherlich fast überall in Deutschland auch die Frühlings-Radtouren oder die erste Nacht im Wohnwagen auf dem Lieblings-Campingplatz. Ostereier im Schneematsch oder auf regennassem Boden verstecken will sicherlich auch niemand. Gegen schlechtes Wetter hilft eben nicht immer die richtige Kleidung.

Deshalb jammern? Nein! Ostereier kann man auch in den eigenen vier Wänden verstecken. Können wir uns nicht draußen verlustieren, so bleibt genug Zeit für einen Gottesdienstbesuch. Es bleibt auch mehr Zeit für Freunde und Familie. Der wetterbedingte Hausarrest kann aber auch für viele Dinge genutzt werden, zu denen man sonst einfach nicht kommt. Da liegen noch haufenweise nicht gelesene Bücher und nicht gehörte CDs, da ist noch Post liegen geblieben, da wollte man sich schon lange mit lieben Menschen treffen. Vielleicht entstehen so sogar neue Osterbräuche.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Danach werde ich mir beim Blumenhändler noch einige Blumen holen und so für Frühlingsfeeling bei mir zu sorgen.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Genießen Sie die österliche Ruhe, die uns das miese Wetter beschert.

 


Veröffentlicht am: 30.03.2013

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