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Morgengruß von Helmut Harff: Die Bombe macht es

Heute hörte ich in einem Kommentar die Meinung, dass der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un auf die Atombombe setzt, weil er so hofft, dem Schicksal seiner Diktatoren-Kollegen Saddam Hussein oder Muammar al-Gaddafi zu entgehen. Das machte mich nachdenklich.

Nach einigem Nachdenken muss ich dem Kommentator Recht geben. Schließlich kam es auch zwischen den beiden Blöcken im kalten Krieg höchstens zu Stellvertreterkriegen wie eben in Korea oder Vietnam. Auch die verfeindeten Atommächte Sowjetunion und China beließen es bei kleineren militärischen Plänkeleien wie am Grenzfluss Ussuri. Wer die Atombombe hat, lebt scheinbar sicher, ist für andere - auch für Atommächte wie die USA oder China - unangreifbar.

Das macht Angst. Das erklärt aber auch, warum die Diktatoren dieser Welt so gern die Bombe haben möchten. Wer mit einer Atombombe drohen kann, kann sich so ziemlich alles leisten, kann sein Volk drangsalieren und seine Nachbarn in Angst und Schrecken versetzen. Bisher blieb es bei den Drohszenarien. Doch was passiert, wenn so eine Bombe in die Hände von Verrückten wie Hitler, Stalin oder andere Massenmörder gelangt? Hätten die Attentäter vom 11. September 2001 gezögert, eine Atombombe zu zünden? Ich glaube kaum.

Doch was machen? Eine Frage, die man kaum beantworten kann. Ein Frage, auf die es bisher keine wirklich praktikable Antworten gibt. Je mehr Staaten, Regierungen oder Diktatoren über Atomwaffen verfügen, um so unkalkulierbarer wird die weltpolitische Lage. Die gegenseitige Aufrüstung auch mit Atomwaffen hat uns hier in Deutschland, hat uns hier an der Grenze zwischen Ost und West jahrzehntelang Frieden beschert. Doch funktioniert dieses Abschreckungsszenario auch, wenn auf der einen oder gar auf beiden Seiten Psychopaten am Auslöser sitzen? Das müssen nicht nur die heute bekannten Diktatoren sein. Es finden sich bestimmt überall Politiker und Militärs, die zu gern von einem sogenannten Erstschlag träumen. Schließlich reichte schon ein überzeugend vorgetragener Bericht, wonach ein "Schurkenstaat" über Massenvernichtungswaffen verfügt, um den zu überfallen.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Mal sehen, was sich die Herrschenden in Nordkorea noch so einfallen lassen. Was Gutes wird es kaum sein.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Haben Sie Angst vor dem, was da auf der Koreanischen Halbinsel passiert?

 


Veröffentlicht am: 06.04.2013

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